Systematisch Trade – Ein System entwickeln

Bereits in der Lernphase, in der man auch lernen sollte sich selbst einzuschätzen, sollte sich eine erfolgreicher Trader bereits Gedanken über ein eignes System machen. Beispielsweise könnte sich ein solches System an der Charttechnik, an möglichen Trends, an Unterstützungen oder Widerständen oder aber an den Handelssignalen charttechnischer Indikatoren orientieren. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Ausrichtungen. Die Kunst ist es, ein für sich passendes System auszuwählen und anzupassen. Es bringt nichts, alle erdenklichen Analysemethoden in die eigene Entscheidung einfließen zu lassen. Dadurch wird man zu schnell mit Informationen überflutet. Das Gehirn ist nicht in der Lage so viele Informationen zu verarbeiten und anschließend eine schlüssige Strategie daraus zu entwickeln.

Als kleine Faustregel bei der Systementwicklung gilt daher: KISS. Keep ist simple stupid. Ein einfaches System heißt jedoch nicht, dass es nicht vorher ausgiebig getestet werden sollte. Entscheidet man sich beispielsweise für die Charttechnik, dann reichen die voreingestellten Standartanzeigen bei weitem nicht aus. Jeder Parameter muss so lange angepasst werden, bis er die besten Signale für das eigene System liefert. Back-Tests sind daher bei der Systementwicklung unerlässlich. Nur dadurch kann man feststellen, ob und wie erfolgreich die Signale waren. Dieser Arbeitsschritt nimmt sicherlich einige Zeit in Anspruch. Aber der Erfolg am Ende wird dafür entschädigen.

Hat der Investor nun ein auf wenigen Signalen beruhendes System entwickelt, kann es passieren, dass es zeitweise ganz einfach gar keine Signale liefert. Ein einfaches System nach der KISS-Regel steht immer unter diesem Risiko. Für diesen Fall gilt eine Grundeigenschaft im Handel: Disziplin. In der Zeit, in dem das System keine Signale liefert, an denen man sich orientieren kann, sollte auf den Handel komplett verzichtet werden. Und zwar so lange, bis das System wieder zuverlässige Signale liefert. Gelegenheit für gute Tradings gibt es immer wieder.

Risikobegrenzung

Eine weitere einfache Regel im Forex-Trade ist: Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen. Leichter gesagt als getan. Denn hier zieht vielen Menschen die Psyche einen Strich durch die Rechnung. Man kann regelmäßig beobachten, wie sich Menschen in solchen Situationen genau entgegengesetzt verhalten. In der Hoffnung, man könne Verluste in der Zukunft wieder ausgleichen, werden diese einfach ausgesessen. Aus Angst Gewinne verlieren zu können, werden diese viel zu früh mitgenommen und Positionen zu früh geschlossen.

Das Setzen von Stopp-Loss-Marken ist daher für jede Position sinnvoll, vor allem aber dann, wann man nicht die Möglichkeit hat, den Markt ständig im Auge zu behalten. Wer mit Stopp-Loss-Marken arbeitet, hat sich sicher schon das eine oder andere mal geärgert, dass eine Position zu schnell ausgestoppt wurde und sich anschließend der Markt wieder zum gewünschten Kursziel entwickelt. Natürlich ist das ärgerlich, aber man sollte daraus nicht den Schluss ziehen, keine Stopp-Loss-Marken mehr zu setzen. Stopp-Marken sind dazu da, Verluste zu begrenzen. Statt auf das Setzen der Stopp-Marken zu verzichten, sollte vielleicht die eigene Stopp-Strategie komplett überdacht werden.

Die Risikobegrenzung ist nicht ganz einfach. Es gibt verschiedene Ansätze, wie man Risiken bei Investitionen minimieren kann. Die Diversifizierung ist eine Möglichkeit. Möchte ein Anleger auf verschiedene Wechselkurse wetten, dann sollten es solche sein, die nicht in die gleiche Richtung laufen und eng miteinander korrelieren. Geht der Anleger beispielsweise eine Long-Position in der Wechselkurspaarung EURUSD ein und eine weitere Short-Position in der Paarung USDCHF, so setzt er damit in beiden Fällen auf eine Abschwächung des Dollars. Entwickelt sich der Trend jedoch entgegen der Annahme, besteht die Gefahr durch die Stopp-Marken in beiden Positionen ausgestoppt zu werden. Dadurch wird das gesamte Risiko für das eigene Depot erhöht. Doch ein zu hohes Risiko für das Gesamtdepot gilt es zu vermeiden. Daher haben sich viele professionelle Trader ein eigenes Verlustlimit pro Tag gelegt, das etwa fünf Prozent des Gesamtkapitals ausmacht. Wird dieses Limit überschritten, wird der Handel für diesen Tag konsequent beendet, um nicht alles mit einem Schlag alles zu verspielen.

Es besteht für Investoren, die bei einem Devisen-Broker ein Konto haben und direkt Handeln, eine weitere Gefahr, die es zu beachten gilt: Setzt ein Investor sein gesamtes Kapital in einen Trade, hat der Devisen-Broker das Recht einen Nachschuss an liquiden Mitteln zu verlangen. Er kann auch die Position zwangsweise schließen, falls sich die Kurse nicht in die gewünschte Richtung entwickeln. Der mit einem Forex-Konto verbundene Hebel wirkt nämlich in beide Richtungen. Daher sollte man nie sein gesamtes Kapital für nur einen einzigen Trade einsetzen.

Auch für die Risikobegrenzung gibt es eine kleine Faustregel: Der erhoffte Gewinn sollte im Verhältnis von 2:1 zum möglichen Verlust stehen. Oder anderes ausgedrückt: Erhofft man sich durch einen Trade einen 30 prozentigen Gewinn, dann darf ein 15 prozentiges Verlustrisiko nicht überschritten werden, da sonst der Trade unattraktiv wird.

An sich selbst glauben

Je nachdem wie sich die Marktlage entwickelt, wie erfolgreich einzelne Trades sind und wie die eigene Gemütsverfassung ist, kommen beim Forex-Trade Emotionen ins Spiel. Gier, Selbstzweifel, Angst und Euphorie beeinflussen unsere Entscheidungsfindung und können im schlimmsten Fall zu einer falschen Entscheidung führen. Es gibt keine Patentlösung, wie sich Emotionen verhindern lassen. Aber gerade im Forex-Trade, wo es um sehr große Beträge geht, sollte man sich in einer stabilen emotionalen Verfassung befinden. Andernfalls sollte man dem Forex-Trade lieber fern bleiben, wenn man keine teuren Selbsterfahrungen machen möchte.

Das Handeln mit System hat sich bisher als die beste Möglichkeit gezeigt, Emotionen zu begrenzen. Auch wenn sich das System nicht immer als perfekt erweist, sollte man der Versuchung widerstehen, bei einem Misserfolg sofort das ganze System über Bord zu werfen. Deshalb sollte jeder Trader immer an sich selbst glauben, um erfolgreich im Forex-Trade zu sein.

21. Dezember 2008

Natürlich sind viele Menschen am Devisenhandel interessiert, dies wird vor allem in den gegenwärtigen wirtschaftlichen Umständen weltweit erkennbar. Überall Rezession, Einbrüche, Sinken von Absatzzahlen, der Devisenmarkt floriert nach wie vor und beschenkt seine klugen Teilnehmer mit einigen Profiten.

Wie soll man aber als Laie, der nur vom Forex gehört hat, aber keinerlei Ahnung von Theorie oder Praxis besitzt, in den Devisenhandel einsteigen, natürlich mit Erfolg? Zu diesem Zweck gibt es einen kleinen Leitfaden, den man sich annehmen könnte. Und dieser Leitfaden nimmt sich eine Lebenseinstellung zum Vorbild, die bereits vielen Menschen geholfen hat. Es ist das Learning by doing Prinzip und sollte von allen Anfängern berücksichtigt werden. Dabei handelt es sich darum, nicht durch zu viel Theorie in den Handel einzusteigen und sich von der Theorie Steine in den Weg legen zu lassen. Natürlich gibt es Menschen, die allein aufgrund von gut erlernter Theorie sofort Erfolg in der Praxis haben, diese gehören eindeutig zur Minderheit. Nur durch die Anwendung der Praxis kann die Praxis zur Profession entwickelt werden, was genau bedeutet, dass diese Profession Geld einbringt, um entweder einen teil oder den gesamten Lebensunterhalt damit zu finanzieren.

Also Learning by doing! Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Herangehensweisen, von denen jedoch eine bestimmte besonders für Anfänger mit wenig Hintergrundwissen empfehlenswert ist. Diese Herangehensweise ist das Kennenlernen des Forex durch den Handel an sich. Es gibt kein besseres Konzept, als einfach einzusteigen und auszuprobieren, Fehler zu machen, sich diese Fehler zu merken und beim nächsten Mal bereits ein wenig fortgeschrittener und erfolgreicher zu sein. Das Demo Konto bietet eine gute Möglichkeit dazu. Man kann es ohne echtem Geld führen, jedoch unter der Realität angepassten Bedingungen. Auf diese Weise steigt man gleich mit ein, natürlich macht es Sinn, sich nebenher täglich ein wenig Hintergrundwissen anzusammeln, dieses entsteht jedoch auch im Zuge des Handelns selbst. Besonders Menschen, die einen Verlust ihres Investitionskapitals nicht verkraften würden, empfiehlt sich das kostenlose Demokonto. Menschen, die es gleich darauf anlegen wollen, können in kurzer Zeit unkompliziert ein Forex Vollkonto eröffnen und gleich mit dem tatsächlichen Handel beginnen.

Anfänger sollten sich jedoch eine kleine Gegebenheit immer ins Gedächtnis rufen. Der Markt läuft 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, das ganze Jahr hindurch. Da kann es vorkommen, das sich Kursänderungen ergeben, auf die nicht rasch genug reagiert werden kann. Während dem Schlaf kann eine Währung tief in den Keller stürzen und somit einiges Kapital mit sich reißen. Zu diesem Zweck sollte nicht über allzu lange Perioden gehandelt werden, doch auch Daytrading sollte besonders von Anfängern noch gemieden werden, da sich das dafür nötige Feingefühl erst mit der Zeit und der Praxis herausbilden wird.

 

 

 

 

19. Dezember 2008

Man kann Forex Software kostenlos im Internet bekommen. Oftmals kann man Firmen oder Anbieter finden, welche nur einen pip pro Euro / Dollar Spread nehmen. Der Spread ist eines der wichtigsten Kriterien um am Forex handeln zu können, daher sollte man darauf immer achten. Auch sollte die Software die immer aktuellsten Charts beinhalten. Eine Forex Software ist in sofern sehr gut als das sie selber unmittelbar am Geschehen teilnehmen können und auch am Forex mit spekulieren können. Allerdings sollten sie die für sie richtige Handelssoftware suchen. Sie sollten gut damit klarkommen und sich schnell zu Recht finden. Viele Anbieter bieten ein Testkonto an, dieses können sie nutzen um zu schauen wie gut sie mit der Software klar kommen, jedoch raten wir davon ab diese zu nutzem um zu sehen wie gut sie Handeln können. Legen sie lieber 50 $ an um zu sehen wie sie darauf reagieren wenn sie entweder ihr eigenes Geld aufbauen oder aber auch verlieren. Eine Forex Software sollte sich immer sofort mit dem dazugehörigen Server verbinden, sobald sie online gehen. Es gibt im Prinzip acht grundlegende Dinge über die eine Forexsoftware verfügen sollt: Chartanalysen und zwar immer die neuesten. Bracket – Orders, auch sollten die wichtigsten Währungspaare des Forex gehandelt werden. Auch sollte es die Stop, Limit und auch Trailing Forex orders direkt mitliefern. Ein Minimum von 2 Wochen sollte ihnen als Testphase zugestanden werden. Nicht nur die Chartanalyse sondern auch die Charts selber sollten immer neu geliefert werden. Viele Anbieter geben auch ein kostenloses Forex Training. Dies sollten sie in jedem Falle annehmen denn es geht ja um ihr Geld. Eine Servicehotline sollte ihnen in jedem Falle zur Verfügung stehen, so dass sie schnell und kompetent beraten werden können. Geachtet werden sollte in jedem Falle auch darauf, dass die Mindestkontohöhe nicht das selber gesetztes Limit übersteigt. Gerade am Anfang sollten sie Firmen nutzen die eine geringe Pipzahl anbieten denn gerade in den Anfängen sollten sie ihre Kosten deutlich geringer halten. Oftmals werden Seminare angeboten um alles was mit dem Thema Forex zu tun hat, besser zu verstehen. Dieses Thema ist sehr komplex und es benötigt einiges an Zeit um die Grundlagen soweit zu beherrschen das, das Risiko eines hohen Verlustes eher niedrig ist. Am Forex Markt wird immer in Paarungen gehandelt, kauft man die eine, verkauft man im selben Moment auch die andere und hofft das die Differenz zu einem Gewinn führt. Die wohl wichtigsten Währungen hier sind natürlich der Dollar, Yen, Euro und auch das Britische Pfund. Handelt man am Forex, kann man das eigene Risiko immer selber bestimmen. Da man selber ansagen kann wie hoch man handeln möchte mit wie viel davon als Eigenkapital. Man sollte sich also nicht nur über die Funktionsweisen ganz klar informieren sondern auch über Risiken und Chancen. Bei Aktienmärkten gibt es Transaktionskosten, diese entfallen beim Forex gänzlich. Broker verdienen lediglich etwas wenn sie das Geld ihrer Klienten auch gut vermehren. Denn sie erhalten einen prozentualen Anteil am Gewinn. Der eigene Wille Informationen zu bekommen und zu verarbeiten sollte hier in jedem Falle an erster Stelle stehen.

02. Dezember 2008

Technisches Traden bedeutet Chance und Risiko in einem. Ganz besonders im Intraday Bereich ist der Kurverlauf bei EUR/USD und den anderen Währungspaaren häufig in einer flachen Linie dargestellt. Diese lethargischen Verläufe finden aber häufig dann wahre Feuerwerke der Kurse in verschiedene Richtungen, wenn die Bekanntgabe eben jener Kurse anliegt.

Hier sind die besten Beispiele die US-Arbeitsmarktdaten, die dann jeweils freitags um 14.30 gemeldet werden. Dann wird das Befinden der US-Wirtschaft immer durch extreme Volatilität – oftmals mit 100 Pips und mehr – widergespiegelt im EUR/USD. So ist es sogar für die schnellsten Anleger dann schwierig, hiervon zu profitieren – von den Charttechniker ganz zu schweigen.

Die Lösung liegt hier im Fachbegriff „Scalpen“ – wo es dann um sofortiges Kaufen oder Verkaufen oder extrem schnelle Handlungen eher nicht geht. Hier gilt es dann eher abzuwarten. Nur dann besteht für die fundamentalen Ereignisse im Intraday Bereich die Chance, dieses Konjunkturszenario unverzüglich im Kursverlauf zu verarbeiten.

NFP ist das Zauberwort, das mit Non Farm Pavrolls bezeichnet wird und übersetzt für „außerhalb der Landwirtschaft neu geschaffene Stellen“ heißt. Aber wieso ist diese Zahl so ungeheuer wichtig für die Ökonomie der USA? Hintergrund ist, dass dann, wenn mehr neue Jobs in einem Monat kreiert werden, als dies erwartet wurde, dann der Hinweis auf eine robuste Konjunkturentwicklung zu erwarten ist. Denn mehr Arbeitnehmer mit mehr Arbeit verfügen auch über stärkere finanzielle Mittel. Der Konsum wird mächtig angekurbelt.

Hier werden aber auch immer die jeweiligen beiden Vormonate beobachtet, denn hier kann eine größere Revisions der Zahlen möglich sein. Ein eher negativer Monat kann dann durch die Revision des Vormonats kompensiert werden.

Schwierig ist die Prognose des Ausgangs von US-Arbeitsmarktdaten. Umso einfacher aber die Interpretation: Schwache Zahlen des Marktes stehen dann für Verluste beim USD und ebenso auch umgekehrte Entwicklungen – also starke Zahlen in diesem Markt – für Gewinne beim USD.

01. Dezember 2008

Die Nachrichten aus aller Welt führen zu unterschiedlichen Reaktionen an den Börsen. Auf manche Botschaften reagieren die Märkte sofort und auf andere später. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass auch im Forex Trading teilweise in Minutenschnelle größere Kursveränderungen möglich sind.

Zu den wichtigsten Signalen für das Forex Trading gehören die Ankündigungen der Zentralbanken über die Anpassung der Leitzinsen. Im Moment sind durchweg Zinssenkungen zu beobachten. Das führt zu zwei Ergebnissen. Auf der einen Seite profitiert die Wirtschaft, weil sich im Normalfall die Kredite für Gewerbe und Privat ebenfalls verbilligen, es sei denn, die Banken haben einen erhöhten Bedarf an flüssigem Kapital, so wie das jetzt als eine Folge der Finanzkrise der Fall ist. Anderseits zwingen die Zentralbanken mit den niedrigen Zinsen die niedergelassenen und Landesbanken dazu, mit ihrem Kapital zu arbeiten. Für sie lohnt es sich nicht mehr, ihr Kapital einfach nur bei den Zentralbanken zu parken.

Das führt dazu, dass die Banken, um Gewinne aus dem Kapital ziehen zu können, die Gelder in Umlauf bringen müssen. In der Folge hat man auch mit grenzwertigen Daten die Chance, einen Kredit zu bekommen, bei dem man das erhöhte Risiko für die Bank jedoch auch mit höheren Zinsen bezahlen muss.

Für die Forex Broker ergibt sich daraus die Gelegenheit, Gewinn durch Kreditspekulationen zu machen. Wenn sie die Sicherheiten haben, von einer Bank zu günstigen Konditionen einen Kredit zu bekommen, dessen Auszahlungssumme sie an anderer Stelle zu höheren Zinsen anlegen können, sind sie auf der Gewinnerseite. Allerdings ist es hierbei wichtig, die Kreditkonditionen so auszuhandeln, dass man jederzeit auf veränderte Marktsituationen reagieren kann.

30. November 2008

Der Devisenhandel zeigt sich in der Investmentwelt als echter Hit. Aktive Trader weltweit haben in den letzten Jahren diese Art der Spekulation für sich entdeckt. Neue Regeln bringen den Forex Markt nun auch an einen größeren Kreis von Teilnehmern heran und die Domäne der internationalen Banken ist nun frei zugänglich für jeden. Auch wenn das tägliche Handelsvolumen sehr variabel ist, werden insgesamt doch Billionensummen täglich in Bewegung gebracht. Der Devisenmarkt bewegt inzwischen täglich höhere Werte, als der Aktien- und Anleihenmarkt gemeinsam. Wichtig ist hier, die Bewegung der Währungen zu beobachten und die Richtung, in die sie laufen, im Auge zu behalten. Grundsätzlich unterteilt sich der Forex Markt in zwei getrennte Bereiche, die sich im Devisenkassamarkt und dem Forex-Futes-Markt zeigen. Der Devisenkassenmarkt OTC ist nicht zentralisiert, somit können Informationen über Volumen, Positionen und Offenes Interesse von größeren Teilnehmern, wie zum Beispiel Finanzinstituten, Banken oder auch internationale Firmengruppen nicht genau bestimmt werden. Das ist es, was den Markt für die Spekulanten eben so schwierig werden lässt. Um trotzdem Informationen über die Geschwindigkeiten und die Kraft zu bekommen, die eine bestimmte Währung antreiben, ist es für die Spekulanten wichtig, sich an ein helfendes Gegenstück zu halten, was dann die börsengehandelten Forex-Futures sind. Viele >Kontrakte sind es, die im Forex-Futures-Markt verschiedene Fälligkeitsmonate haben. So ist es der Monat, der dem Kassamarkt an diesem eng orientiert. Im Kassamarkt gibt es übrigens kaum Informationen über die Teilnehmer, allerdings werden von der Aufsichtsbehörde die Abläufe am besagten Forex-Futures-Markt genau registriert. Gesetzliche Vorschriften schreiben die kostenlose Veröffentlichung der Daten vor, daher ist das ständige Sammeln von Daten besonders wichtig. Einmal wöchentlich gibt die sogenannte Commondities Futures Trading Commission, die auch kurz als CFTC bezeichnet wird, den Report heraus, der als Commitment of Traders Report bezeichnet wird. In diesem Report sind wichtige Positionen größerer Teilnehmer enthalten auch die gesamte Summe, die die Positionen wöchentlich erhöhen oder auch verringern. Auf zwei Weisen sind diese Informationen wertvoll, denn sie gegen einerseits dem Forex-Kassa-Trader einen Überblick im Bezug auf das generelle Sentiment größerer Akteure. Außerdem zeigt sich hier der graduelle Übergang des Momentum, der dann von schwach zu stark und von stark zu schwach stattfindet. So kann der Trader ermitteln, wo er seine Position im Vergleich zu anderen Akteuren einnehmen möchte und wann darüber hinaus dieser Schwung eine Ende nimmt, so dass die Positionierung dann nicht mehr ihre Top- oder Bodenposition innerhalb der Marktbewegung halten kann. Die Wege des Tradens gemäß Commitment of Traders Report sind verschieden – im Forex-Kassamarkt wie auch im Forex-Futures-Markt. Die absolute Trading-Erfahrung erzielt der Trader dann damit, in beiden Forex-Bereichen zu traden – miteinander oder gegeneinander. Hedging ist im Zusammenhang mit dem Blick hinter die Kulissen des Forex auch noch ein wichtiges Stichwort. Im Spot Forex Trading kann das Hedging nämlich als Fähigkeit bezeichnet werden, die vor Verlusten schützen kann. Innerhalb Spot Forex, Forex-Futures und Forex-Optionen gibt es nämlich innere Beziehungen, da jedes die Versicherung für den anderen darstellt. Im Commitment of Trader-Report wird dann auch regelmäßig offengelegt, wie sich die Commercials, also große Banken, größere Gesellschaften und Regierungen mit diesem Hilfsmittel schützen. 


28. November 2008

Pip: Am Forex Markt ist es möglich, selbst die kleinsten Kursunterschiede bei Währungspaaren durch kluge Herangehensweise in Profite zu verwandeln und somit ganz auszuschöpfen. Alle möglichen Kursunterschiede werden als Spread bezeichnet, was etwa eine Spanne darstellt. Dieses Spread muss jedoch in einer Einheit ausgedrückt werden, welche allgemein hin Pip genannt wird. Für den Begriff Pip kommen auch häufig andere Bezeichnungen zum Vorschein, wie etwa Points oder im Deutschen Punkte. Um den Pip zu definieren, kann man sagen, dass er die kleinste mögliche Einheit darstellt, welche beim Handel mit Fremdwährungen berücksichtigt werden kann. Anders ausgedrückt, kann der Pip auch die Differenz innerhalb der vierten Stelle hinter einem Komma darstellen. Da die Kursunterschiede meist in den Bereichen dritte und vierte Dezimalstelle auftreten, da sie eben meist sehr klein sind, finden die ersten beiden Stellen hinterm Komma auch selten Beachtung. So die Konzentration der Händler auf die hinteren Dezimalstellen, welche in Pips ausgedrückt werden. Diese minimalen Schwankungen in den dritten und vierten Dezimalstellen werden von Händlern durch den Hebeleffekt ausgenutzt, um genügend Profite aus ihrem täglichen Handel zu ziehen.

Day-Trading: Der Begriff Day-Trading kommt zum Ausspruch, wenn Geschäfte innerhalb eines Tages abgewickelt werden, also ge- und verkauft wird. Day- Trader haben das Ziel, kleinste Tagesschwankungen von Kursen innerhalb eines Tages für ihre Gewinne zu nutzen. Das Day-Trading wird hauptsächlich am Devisenmarkt ausgeübt, jedoch auch bei Handel mit Aktien, Zertifikaten, Futures und Optionen. Dabei wird meist ein Kauf getätigt, in einer Zeitspanne, in welcher der Kurs relativ betrachtet sehr niedrig ist. Steigt der Kurs innerhalb eines Tages genügend hoch, um einen profitablen Verkauf bewerkstelligen zu können, spricht man von einem Day-Trade. Solche Geschäfte könne in Abhängigkeit zu den Entscheidungen und Einschätzungen des Traders innerhalb von Stunden, Minuten oder gar Sekunden abgewickelt werden. Die Hauptursache, welche das Day-Trading überhaupt ermöglicht, war die Verbreitung des PC und des Internets, welche eine sehr schnelle Datenverbreitung zur Folge hatten. Somit ist ein Handel ohne Verzögerungen zu bewerkstelligen, was die Day-Trader auf das Finanz-Parkett kommen ließ. Ein kluger Day-Trader kann innerhalb eines Tages Gewinne in einer Höhe erreichen, die sich ein Normalverdiener kaum vorstellen kann. 

27. November 2008

Das Wichtigste Instrument für einen Forex Broker ist sein Forex Online Konto und die Möglichkeit, ständig auf aktuelle Nachrichten und die Veränderungen der Sortenkurse zugreifen zu können. So lange ein Computer mit Internetanschluss in Reichweite ist, ist das sehr leicht zu lösen, denn die Forex Handelssoftware bietet dazu einige nützliche Funktionen. Dazu gehört es auch, dass man sich Stoppsignale schicken lassen kann, die dann ausgelöst werden, wenn eine Währung einen bestimmten Kurs über- oder unterschreitet. Darüber hinaus kann man sich von den verschiedenen Forex Blogs informieren lassen, die nahezu durchweg über die RSS Feed Funktion verfügen, mit deren Hilfe man sich Benachrichtigungen bei der Veröffentlichung von Artikeln zu bestimmten Themen schicken lassen kann. Auch die großen Suchmaschinen halten mit den so genannten Alerts gute Möglichkeiten zur Information für den Forex Broker bereit. Hierbei wird das Web durchforstet, ob irgendwo neue Texte, Tabellen oder Zahlen zum jeweiligen Thema eingestellt worden sind. Per E-Mail erhält man den dazugehörigen Link. Doch was ist, wenn man als Forex Broker viel unterwegs ist und trotzdem auf dem aktuellsten Stand der Nachrichten und Sortenkurse bleiben möchte? Dann hilft die Frankfurter Börse weiter. Über deren Website kann man den Auftrag erteilen, dass man die aktuellsten Forex Kurse und Forex Nachrichten per SMS auf das Handy geschickt bekommt. Auch die verschiedenen Podcats sind eine wertvolle Hilfe für die Forex Broker, die viel auf Achse sind. Darüber hinaus kann man sich auch kostenfrei als User auf der Website anmelden und mit den so genannten Watch Lists arbeiten, die dem Nutzer immer nur einen selbst gewählten Ausschnitt aus den jeweils aktuellen Charts des gesamten Börsenhandels anzeigen. 

26. November 2008

Ask Price: Der Ask Price steht für die Summe an Geld, welche der jeweilige Händler aufwenden muss, um eine Base Currency erwerben zu können. Andere Bezeichnungen dafür sind etwa Buy Price oder Offer Price. In der deutschen Sprache hat sich der Begriff Briefkurs für den Ask Price eingebürgert. Ist nun ein Händler am Kauf einer Base Currency interessiert, steht der Ask Price für eine einzelne Einheit aus der erwünschten Währung. Dieser Preis wird dann in der Counter Currency ausgedrückt. Ist ein Händler aufgrund seiner persönlichen Einschätzungen zu dem Schluss gelangt, dass der Bid Price in der folgenden Zeit ansteigen wird, so steigt auch sein Interesse am Kauf der jeweiligen Base Currency.

Bid Price: Dreht sich das Geschehen um den Kauf einer Base Currency, also der ersten Währung in einem Währungspaar, so wird der Preis für diese Währung im Bid Price ausgedrückt. Im Englischen konnte sich auch die Bezeichnung Sell Price einbürgern, während sich im deutschen Sprachgebrauch der Begriff Geldkurs fest gesetzt hat. Ereignet sich für einen Händler der Fall, dass er die in seinem Besitz stehende Base Currency verkaufen möchte, wird also durch den Bid Price der Preis definiert, welchen er für seine Base Currency aktuell verlangen kann. Ferner fungiert der Bid Price als ein sehr wichtiges Anzeigeinstrument, welches dem Händler bei geplanten Verkäufen von einer Base Currency die Möglichkeit gibt, alle möglichen Profite durch einen einzigen Wert zu errechnen. Geht der Händler davon aus, dass der Wert der Base Currency in der folgenden Zeit sinken wird, wird er den Verkauf auch so schnell wie möglich anstreben.

Spread: Der Spread ist allgemein betrachtet ein Wert, welcher den in Zahlen ausgedrückten Unterschied zwischen Bid Price und Ask Price darstellt. Andere Bezeichnungen dafür sind etwa Bid/Ask Spread, Marked Spread oder im Deutschen die Kursspanne. Der Spread dient also genauer betrachtet als ausschlaggebendes Instrument, welches mögliche Gewinne oder Verluste berechnen lässt und den genauen Zeitpunkt für gewisse An- oder Verkäufe anzeigen kann. Da der Spread unter Anderem auch den Unterschied zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis darstellt, fungiert er auch als Anzeigenadel für bestimmte Möglichkeiten auf Gewinne aus aktuellen Währungskursen. Aus diesem Grund ist es dann im Gegensatz zur Börse oder anderen Finanzschauplätzen möglich, auch die vierte Stelle hinter dem Komma bei einem Kurs auszunutzen, um Profite daraus zu erwirtschaften.

 

25. November 2008

Das Forex Trading reizt neuerdings auch viele Menschen, die sich bis dato damit begnügt haben, ihre Ersparnisse auf Festgeldkonten oder in Versicherungen zu parken. Zu interessant sind die Herausforderungen, denen man sich als Forex Broker stellen muss. Auch sind die Chancen auf gute Gewinne im Forex Trading deutlich höher. Allerdings sollte man sich auch des hohen Risikos bewusst sein. Mit den damit verbundenen Risiken kann man sich auf unterschiedliche Weise auseinander setzen. Verschiedene Forex Plattformen stellen für die Einsteiger ein Demokonto zur Verfügung, mit dem man über einen bestimmten Zeitraum hinweg die eigenen Handelsstrategien für das Forex Trading unter den realen Bedingungen des Marktes testen kann, ohne dafür echtes Geld einsetzen zu müssen. Eine andere und ebenfalls sehr lehrreiche Übung für eine Zukunft als Forex Broker könnte das Planspiel sein, das die Börse Frankfurt jedes Jahr im Herbst durchführt. Dort kann man sich kostenlos anmelden und sich mit einem virtuellen Startkapital an der Börse betätigen. Dabei stehen einem sämtliche Handelsmöglichkeiten zur Verfügung, die die Börse zu bieten hat. Auch mit Optionen und Aktien kann man sich ausprobieren und schauen, ob das eigene Talent eher im Bereich des Wertpapierhandels oder des unmittelbaren Devisenhandels liegt. 

25. November 2008