Auf dem Forex werden Währungen immer im Doppelpack gehandelt, das heißt, man tauscht zum Beispiel US-Dollar gegen Euro oder auch Yen gegen US-Dollar. Deshalb werden die Kurse der Währungen auf dem Forex auch immer paarweise angegeben.

Der Forex unterscheidet sich von anderen Börsen vor allem darin, dass nicht über eine zentrale Börse gehandelt wird, sondern sich weltweit ein riesiges Netzwerk entwickelt hat, über das virtuell verkauft und angekauft wird. Das ist natürlich ein ausschlaggebender Grund für die hohen Umsätze, die jedes Jahr auf dem Forex erzielt werden.
Egal ob es sich um Großbanken, verschiedenste finanzstarke Investoren oder einen Privaten handelt, der nur mit wenig Geld in den Forex einsteigt, jeder kann 24 am Tag über einen beliebigen PC auf dem Forex seien Währungen tauschen.

Trotz all der Handelsfreiheiten auf dem Forex gibt es ein paar kleine Einschränkungen: An staatlichen Feiertagen wird in der Währung des Landes, das gerade einen Feiertag hat, nicht gehandelt. So gilt zum Beispiel am 1. Mai ein Handelsverbot für den Euro.
Vor noch nicht allzu langer Zeit war es außerdem so, dass auf dem Forex nur an Werktagen gehandelt wurde, das heißt, der Handel auf dem Forex begann sonntags um 23 Uhr und wurde freitags um 23 Uhr eingestellt. Dabei richtete man sich nach der mitteleuropäischen Sommerzeit. Mittlerweile werden auf dem Forex auch am Wochenende Währungen gehandelt, sodass man sich verändernde Währungskurse so gut wie möglich nutzen kann.

Die wichtigsten Wechselkursrelationen auf dem Forex sind US-Dollar zu Schweizer Franken, Britisches Pfund zu US-Dollar, US-Dollar zu Japanischen Yen, Euro zu US-Dollar, Euro zu Japanischen Yen oder auch Euro zu Schweizer Franken. Auf dem Forex sind also hauptsächlich Währungen aus Ländern mit starken Finanzplätzen und Währungen aus starken wirtschaftlichen Nationen vertreten.

Die fünf größten und wichtigsten Banken, die sich am Handel auf dem Forex beteiligen, befinden sich übrigens in Frankfurt, London, Zürich, New York und Tokyo. Sie machen ganze zwei Drittel des Gesamtgeschäftsvolumens auf dem Forex aus.
Im Internet finden sich inzwischen zahlreiche detaillierte Informationen zum Thema Forex. Wer sich dafür interessiert, der sollte allerdings darauf achten, dass es sich dabei um seriöse und sachliche Informationen handelt.

Interessante Informationen und News zum Thema Forex Trading finden Sie im Forex Magazin.

20. April 2012

Der Devisenhandel steht unter vielen Einflüssen und die Menschen tragen den Haupteinfluss darauf, so dass sich die Handlungen der Menschen auf die Devisen zwangsläufig auswirken. Den Einfluss der Wertigkeit der Devisen und Währungen wird jeden Tag aufs Neue auf den internationalen Börsen verhandelt. Der Handel ist an sich eine uralte Eigenschaft der Menschen und der Einsatz von Geld für den Handel ist eine daraus folgende Innovation. Und so ist  es eine natürliche Folge, dass der Besitz und Einsatz von Geld dem Bürger ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität vermittelt, dass mit der Realität besonders in Krisenzeiten nicht allzu viel zu tun hat.

Forexbroker  werden die Menschen genannt, die bei Devisengeschäften an vorderster Front stehen. Sie sind Händler, die wirtschaftlich bewährt und gut ausgebildet sind und sie finden sich in der Welt des Devisenhandels bestens zurecht. Sie stehen meistens im Hintergrund großer Banken, in deren Namen sie ihre Geschäfte tätigen und  Risiken auf sich nehmend, sie versuchen, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften. Nun darf man aber nicht davon ausgehen, dass alle Forexbroker gleichzeitig auch Bankangestellte sind.

So nimmt gerade der Devisenhandel im internationalen Markt den wohl größten Platz ein und der so genannte „Foreign Exchange Market“ ist im vorderen Feld, wenn es um Entwicklungen auf internationalem Sektor geht, denn mit Geschäften mit einem Umsatz von bis zu 4 Billionen Dollar pro Tag bietet er einen spannenden und herausfordernden Schauplatz. Forexbroker haben in den meisten Fällen mit den 5 stärksten Währungen zu tun, welches der Euro, der US – Dollar, der japanische Yen, die Schweizer Franken und das Britische Pfund sind. Und die Banken sind eher an hohen Gewinnen interessiert, als an volkswirtschaftlichen Belangen und einem ausgeglichenen System desselben. Sie wünschen sich einen glänzenden Jahres – Abschluss, den sie dann den Kunden stolz präsentieren können. Fraglich ist, ob sich so eine recht egoistische Strategie auf Dauer bewährt. Dem entgegen stehen Finanzkrisen, die eher an den Gedanken des Großen und Ganzen appellieren sollen.

Man kann sagen, dass der Handel mit Devisen ein Geschäft ist, das auf Chancengleichheit basiert, denn niemand ist benachteiligt, der entsprechendes Wissen hat. Und da liegt das Geheimnis eines erfolgreichen Forex Traders, der die richtigen Informationen zur richtigen Zeit mit viel Disziplin verwertet und sich mit dem  Markt ausdauernd genug beschäftigt, um die richtigen Entscheidungen möglichst schnell treffen zu können. Dabei haben unterschiedliche Faktoren Auswirkungen auf die Kurse der jeweiligen Währungen. Dazu können ökonomische, soziale, politische und auch statistische Faktoren zählen. Stellt man sie sinnvoll in den Kontext und interpretiert dies richtig, dann gelingt es dem Forex Trader, Gewinne im Handel zu erwirtschaften.

Wer schon einmal ins Ausland gereist ist und für die Reise Geld getauscht hat, hat sich mit dem Devisen Handel beschäftigt, und so festgestellt, wie wichtig es ist, in welchem Kurs die Währung steht und es ist spürbar geworden, wie viel oder wenig Geld letztendlich dann zur Verfügung stand. Forex ist also genau das: Unterschiede in den Währungen nutzen und damit dann Geld zu verdienen. Dazu muss man nicht aktiv am Bankschalter eine Währung kaufen oder sie zu verkaufen, denn der ganze Markt wird elektronisch abgewickelt.

 

05. Dezember 2008

Immer wieder hört man von den Börsen, dass der Deutsche Aktien-Index bzw. der Leitindex immer wieder startet mit einem so genannten Abwärtsgab. Dieses Gab hat eine Spanne von 4.338 bis 4.313 Punkten. Erschreckender Weise gab es im Oktober 2008 ein Tief welches rekordverdächtig erschien. Erstmalig seit langem lag es bei 4.113 Punkten. Auch sagen Experten, dass dies bei weitem noch nicht alles gewesen sei. Leichte Erholungssignale geben hingegen der MACXD und auch der Aroon ab. Um jedoch endgültig in der Lage zu sein von einer Erholung oder aber Stabilisierung zu reden müsste der Gab geschlossen werden. Der Euro – Bund – Future hingegen steigt wieder. Das Rentenbarometer stieg mehrfach so an das bereits wieder höhere Gewinne verzeichnet werden konnten. Der Euro – Bund – Future überwand bereits mehrere Widerstände mit großem Erfolg. Wenn man hier die technischen Indikatoren beachtet so muss man den positiven Werdegang des Euro – Bund – Future durchaus anerkennen. Sowohl auf Tages- als auch auf Stundenbasis liegen die Kaufsignale klar an der Spitze. Spekulanten und Broker dürfen jedoch auch hier nicht vergessen die Chancen zu kalkulieren und somit das Risiko zu bestimmen. Jedoch konnte man mit der Investition in Rentenpapiere kurzzeitig während der internationalen Finanzkrise durchaus von einigen Erfolgen sprechen. Seitdem nun also der Euro – Bund – Future wieder aufgerappelt hatte tat dies der US – T – Note – Future ihm gleich. Nachdem sich dort eine Doppeltopfformation angekündigt hatte,  hatte der US – T – Note – Future mit deutlichen Einbußen zu leben. Jedoch ließ die erneute Stabilisierung des US – T – Note – Future nicht lange auf sich warten. Dabei lag der US – T – Note – Future nicht nur wieder im Trend und erreichte seine alten Zahlen erneut, nein er brach auch durch diverse Widerstände und erreichte weitaus höhere Punktzahlen. Die kompletten technischen Indikatoren sind auch hier als auffällig positiv zu betrachten. Das negative daran ist das die Oszillatoren bereits überkauft sind. Broker sehen nämlich derzeit dies als die einzige und klügste Anlagemöglichkeit an. Man sagt zwar das es sich lohnt die Papiere des US – T – Note – Future zu halten, jedoch sollte man in jedem Fall die Gefahr einer zumeist technischen Gegenbewegung kalkulieren. Man kann nie mit genauer Sicherheit sagen wie lange sich die Banken und hier vor allem die Zentralbanken welche nicht nur sämtliche Märkte, aber auch die Finanzen des Landes überblicken zurückhalten.  Irgendwann werden diese einen Gegenpol bilden und die Papiere werden an Wert verlieren. Hier sollte man in jedem Falle auf Handelssignale hören und diese genauer den je studieren. Auch diese Papiere kann man mittlerweile über diverse Onlineanbieter handeln. Diese Onlinefirmen haben klar ihren Nutzen im Angebot der Rentenpapiere gesehen und haben es sehr schnell umgesetzt. Heute lädt man sich lediglich entweder ein Programm auf seinen PC oder Laptop, oder aber man kann online mit lediglich der Eingabe des Passwortes und Benutzernamens an sein Broker Bankkonto. So schafft man es wenig Mühe in guten Zeiten sehr viel Geld zu machen. Jedoch haben sich die Broker derzeit sehr zurückgezogen um abzuwarten was mit der Finanzkrise geschieht. Wie zuvor bereits berichtet handeln sehr viele mit den Rentenpapieren und sehen darin ein großes Geschäft.

 

04. Dezember 2008

Der Futures ist dem inzwischen bekannten Termingeschäft, das auch als Forward bezeichnet wird, sehr ähnlich. Starke Unterscheidungen liegen jedoch darin, dass diese Futures-Positionen dann eine Sicherheitsmarge zur Hinterlegung verlangen, die dann wiederum täglich aufrechterhalten sowie auch verbucht wird.

Wenn dann nämlich auf dem Kontrakt Verluste verzeichnet werden, dann wird der Verlustbetrag nach Börsenschluss dem Margenkonto schlichtweg belastet und damit sind Futures in Bar abgegolten. Das heißt dann, dass ein Austausch von Basis- oder Nennwerten hier dementsprechend nicht stattfindet. Der zweite wesentliche Unterschied zum Termingeschäft besteht darin, dass sämtliche Einzelheiten dieses Kontraktes, also zum Beispiel sowohl der Nennwert als auch Margen und auch das festgelegte Verfalldatum dann nicht von den Vertragsparteien, sondern diesmal ausschließlich von der Börse festgelegt werden.

Aber trotzdem sind Standardverfalldaten auch hier vorhanden und die liegen jeweils an festgelegten Tagen. So liegen die dann hier immer am dritten Mittwoch in den Monaten März, Juni, im September sowie im Dezember – also immer am dritten Mittwoch eines Quartalsendmonats.

Dabei verändern sich dann sowohl Nennwert als auch der Wert pro Basispunkt in den verschiedenen Währungen. Als absolut liquide gelten die Futures-Kontrakte, die dann den Euro, den Yen und den US-Dollar als börsennotierte Währungen mit einbezogen haben.

Die Devisenoptionen bieten neben den Futures und Termingeschäften als Varianten noch andere Möglichkeiten, den Kauf oder auch Verkauf einer Währung in der Zukunft vorzunehmen.

Bei Optionen handelt es sich zunächst einfach um Verträge, bei denen ein Preis festgelegt wurde, zu dem dann die Währung in einem bestimmten Betrag zu einem in der Zukunft liegenden Datum – dem sogenannten Verfalldatum – gekauft wird.

Anders als bei der Regelung beim Forward- oder Futures-Kontrakt ist der Inhaber der Option dann aber nicht zur Transaktion verpflichtet, auf die er eine Option hat. Denn die Option kennzeichnet sich als Recht, aber nicht als Pflicht für den Kauf oder Verkauf. Auch der Preis unterscheidet die Devisenoptionen von Forwards oder Futures, denn der muss hier nicht dem aktuellen Terminkurs entsprechen.

In Europa werden Optionen nur am Verfalltag ausgeübt, während in Amerika aber zu beliebigen Zeitpunkten bis zum Verfalldatum ausgebübt werden darf. Die Calls und Puts sind Optionen unterschiedlicher Art. Beim Call erhält der Käufer das Recht – nicht aber die Pflicht – zu einem bestimmten Datum in der Zukunft zum Ausübungspreis zu kaufen. Der Verkäufer ist aber verpflichtet, diesen Basiswert bis zum festgelegten zukünftigen Datum zu verkaufen, wenn der Käufer dann noch auf seinem Optionsrecht besteht. Das gilt für Puts auch.

Der Innere Wert und der Zeitwert sind zwei Einflüsse, die eine Prämie bestimmen, die der Käufer für seine Option entrichten muss. Hier geht es um den Kurs des Basiswertes und den Zeitwert.

Die sogenannten In-the-money-Option weist dann den sogenannten inneren Wert auf. Sie hat ihre Bezeichnung darin, dass sich die Ausübung der Option durch den Käufer immer dann lohnt, wenn der zugrunde liegende Wechselkurs dann bis zum Verfall der Option keine Veränderung erfährt. Das ist aber recht unwahrscheinlich und wenn der Marktpreis des Basiswertes dann noch unter dem Ausübungspreis liegt, lohnt sich für den Käufer die Ausübung dieser Call-Option überhaupt nicht.

Auf Wechselkurse zu spekulieren kann auf zwei grundsätzliche Arten geschehen. Man kann einerseits über die eigene Bank kaufen, auch der Direct-Broker oder der Emittent der Optionsscheine oder Turbozertifikate kann der Handelspartner sein. Oder aber der Handel erfolgt über einen Devisenbroker, der auf diese Art von Handel spezialisiert ist. Hier muss ein Konto beim gewählten Broker eröffnet werden, über das die Devisengeschäfte dann künftig abgewickelt werden. Die Termingeschäftsfähigkeit ist für diese Art von Geschäften natürlich die Voraussetzung.

04. Dezember 2008

Der Devisenhandel geschieht nach unterschiedlichen Geschäftsarten. Die wesentlichen Unterscheidungspunkte liegen dann darin, dann der Zeitpunkt der Erfüllung vorliegt und damit der Lieferverpflichtung – und eben darin liegt dann bei den Devisengeschäften der Unterschied – die Geschäftsart begründet. Das klingt schwierig, ist es aber bei näherem Betrachten nicht.

Da ist dann zunächst einmal das Kassageschäft. Hier handelt es sich um die Basistransaktion im Forex Geschäft und die wird dann auch als Sportgeschäft bezeichnet. Beim Kassageschäft erfolgt die Valutierung – also die beiderseitige Kontrakterfüllung dann etwa zwei Tagen, nachdem die Transaktion vollzogen wurde. Der Hintergrund dafür liegt darin, dass zwischen dem Abschluss und der Erfüllung dann die administrativen Abläufe des Geschäftes getätigt werden können. Obwohl der administrative Teil im Verlauf der Jahre an Bedeutung verloren hat, ist die Valutierungsregelung in ihrer klassischen Form beibehalten worden.

So ist es dann der Fall, dass bei einem Kurs, der von einem Händler gestellt wird und der dann beispielsweise bei EUR/USD 1,1531/1,1536 liegt und bei dem kein Geschäft zustande kommt, dann davon ausgegangen wird, dass dieser Kurs von den Teilnehmern des Marktes als markgerecht bewertet wurde. Da liegt wiederum der Hintergrund darin, dass nämlich dann, wenn die Händler annehmen würden, der Kurs höher oder niedriger liegen müsste und somit wiederum gekauft oder verkauft würde. Findet aber zu einem bestimmten Kurs kein Geschäft statt, dann spricht man im Jargon von „pari“ oder auch „Parität“.

Für das Devisentermingeschäft ist die Basis der Berechnung des Kurses dann der aktuell geltende Kassakurs. Bedingt durch die in der Zukunft liegende Fälligkeit, also die entsprechende Laufzeit, eines Devisentermingeschäftes wird auch der Terminkurs durch die Differenz, die sich zwischen den Zinssätzen der am Geschäft beteiligten Währungen ergibt, beeinflusst. Und genau diese sich ergebende Zinsdifferenz wird dann bei der entsprechenden Kursberechnung mittel sogenanntem Swap-Satz berücksichtigt. Der Swap-Satz ist in diesem Fall für die Quantifizierung der Zinsdifferenz zwischen zwei Währungsräumen zuständig. Ein positiver Swap-Satz wird dann als Aufschlag, ein negativer Swap-Satz als Abschlag bezeichnet.

Dabei tendiert er Swap-Satz aber meistens dazu, einer Zinsdifferenz, die sich zwischen zwei Währungen auf dem freien Markt ergibt – also zum Beispiel dem Euro-Markt – zu entsprechen. Legt man nun die Euro-Dollar-Anlage zugrunde, die in zwölf Monaten eine Rendite von 6 Prozent ausmacht und die Euro-Franken-Anlage als Gegenstück, die dann auf zwölf Monate die Rendite von 2,5 Prozent ergibt, dann liegt der Swap-Satz hier ca. in der Differenz, also etwa bei 3,5 Prozent. Und das genau bedeutet dann für die Anleger als Info, das der Dollar nämlich einen Diskont von 3,5 Prozent gegenüber dem Franken verzeichnet oder dass umgekehrt der Franken eine Prämie von 3,5 Prozent gegenüber dem Dollar verzeichnet.

Aber warum ist das jetzt so?

Geht man mittels o.g. Beispiel davon aus, dass die Dollaranlage dann einen Ertrag von 6 Prozent bringt, aber der Diskont gegenüber dem Franken läge dann nur bei einem Prozent. Die daraus resultierende Nettorendite von fünf Prozent ergäbe sich dann für denjenigen, der US-Dollar gegen Schweizer Franken per Kassegeschäft und Termin verkauft. Hier würde er dann die Rendite von 6 Prozent erhalten, die dann nur durch den Abschlag von einem Prozent durch Terminkurs gemindert würde und so würde wohl niemand bei diesem Status zu 3,5 Prozent bei dem Franken bleiben. So wäre es dann der Fall, dass große Beträge in Dollar umgelagert, per Kassageschäft gekauft und auf Termin verkauft würden, was den Diskont vergrößern würde.

Vom Termingeschäft kann das Swap-Geschäft nicht getrennt werden, denn hier stellt die Kombination Kassatransaktion mit Termintransaktion dar. Da Verwechslungen der Termingeschäfte möglich sind, wird bei Händlern von „Outright“ gesprochen, wenn das einfache Termingeschäft gemeint ist – ohne Swap-Operation.

Bei Swap-Geschäften wird der Terminkurs nicht notiert, sondern in Dezimalstellen als Differenz zwischen Kassa- und Terminpreis angegeben – also mit Auf- und Abschlägen gearbeitet.


03. Dezember 2008

Market Maker haben die Aufgabe, sicher zu stellen, dass am Devisenmarkt genügend Liquidität vorhanden ist. Diese wird durch vorhandene und verhandelbare Preise am Markt sichergestellt. Wenn es also zu größeren Unterschieden im Preis kommt, tritt der Market Maker auf und interveniert. So soll sichergestellt werden, dass die Finanzmärkte, allen voran der Forex, geordnet sind und auch bleiben, so dass Anleger sich zurechtfinden und den Markt weiter beleben. Zwischen dem Market Maker und den Spezialisten stehen die Forex – Trading – Händler. Wenn also ein Einzelhändler eine offene Position bedienen will, fungiert der Forex – Trading – Händler als Gegenpart. Retail-Forex-Händler greifen nicht direkt in den Handel von Interbanken – Märkten ein. Dies würde ein Retail-Forex-Händler nur dann tun wenn der Gegenpart eine große globale Finanzinstitution mit Trades nicht geringer als einer Million ist. Jedoch fehlt Händlern sowohl das Handelsvolumen also auch das Kredit  Rating um im Handel auf dem Interbanken Markt teil zu nehmen. Dazu werden dann die Forex – Händler verpflichtet. Händler können jedoch mit Ablegern der großen Banken durchaus ins Geschäft kommen und auch handeln. Preise vom Forex werden oft durch Anbieter wie die EBS oder Reuters heraus gegeben. Auch von Banken oder größeren Firmen. Viele Unternehmen die sich mit dem Handel am Forex beschäftigen und ihre Geschäfte am Interbanken – Markt tätigen handeln oft mit Banken wie zum Beispiel der Deutschen Bank, HSBC und auch der JP Morgan Bank. Der Größte Vorteil des Handels beim Forex ist wohl seine Liquidität. Jedoch wird immer mehr von Experten davor gewarnt, dass dies nur eine Fata Morgana sei. Ein Forexhändler hat keinerlei treuhändlerische oder rechtlich verbindliche Verpflichtung und muss sich nicht automatisch um die Liquidität des Marktes kümmern. Auch muss er nicht garantieren, dass der Markt geordnet bleibt selbst wenn extreme Bedingungen auftreten. Natürlich kennen die Broker diese Situationen, man kann sie jedoch nicht belangen wenn etwas schief gehen sollte. Daher gehen Einzelhändler schneller Pleite, sie vertrauen nur auf eine Position, nur einen Handel. Investiert man jedoch in viele kleine Positionen, ist dieses Risiko nicht mehr vorhanden. Man kann sich auch an eine Position anhängen und erhält so durch größere Investoren auch mehr Geld am Ende. Dies nennt man eine Hebelwirkung. Am Markt muss das Verhältnis zwischen Käufern und Verkäufern immer gewahrt bleiben, ist dies nicht der Fall, gerät der Markt aus dem Gleichgewicht und es könnte somit zu einer Liquiditätskrise kommen und es würde zu erheblichen Konflikten kommen. Also sollten immer gleichviel Verkäufer wie auch Käufer zugegen sein. Dies ist aber in der heutigen Zeit eher weniger ein Problem da der Forex Markt durch die Gewinnung des Internets immer populärer wird. Auch wenn durch eine Finanzkrise das alles nun etwas gelitten hat, so wird sich doch, wenn die Industrie und die Finanzwelt sich wieder beruhigt hat auch der Forex Markt wieder boomen. Einzelhändler wurden gerade auch durch das Internet an den Forex Markt herangeführt, da hier jeder Anfänger hier über speziell konzipierte Computerprogramme mit am Forex handeln kann. Egal ob man nun einmal wenig Geld einsetzen möchte oder aber größere Summen. Man kann nur das verlieren was man auch investiert.

28. November 2008

Trotz der andauernden Finanzkrise verzeichnet der Forex einen Umsatz von drei Billionen Dollar täglich. Ein Zeichen dafür, dass der Forex Markt der größte und umfangreichste Währungsmarkt weltweit ist. Er genießt somit bei den globalen Finanzgesellschaften und auch unter Privatanlegern einen besonders hohen Stellenwert. Grundlage für die Aktionen am Forex Markt bilden die entscheidenden Währungspaare. Nur durch deren Verflechtung kann der Forex funktionieren. Gehandelt wird am Markt ausschließlich mit zwei verschiedenen Währungen. Die jeweiligen Transaktionen beziehen sich auf den Kauf und Verkauf. Dabei haben die letzten Jahre gezeigt, dass der Forex besonders liquide ist. Es ist sicher, dass sich immer ein Partner für einen neuen Handel findet, so dass eine Stagnation am Forex Markt faktisch ausgeschlossen werden kann. Bei den zahlreichen Währungspaaren, die am Markt gehandelt werden, unterscheidet man zwischen zwei der verschiedensten Form. Diese genießen bei den internationalen Finanzunternehmen einen besonders hohen Stellenwert. Die wichtigsten und beliebtesten Währungspaare sind:

Euro / US Dollar

US Dollar / Japanischer Yen

Britisches Pfund / US Dollar

Der Forex Broker stellt dem Anleger die unterschiedlichen Währungspaare je nach Sachlage zur Verfügung. Diese Währungspaare können jedoch von Händler zu Händler variieren. Entscheidende Unterschiede gibt es auch beim Spead, der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bezüglich Euro und US Dollar ist der Unterschied in der Regel zwei bis drei Pipes. Auch sollte der Trader darauf achten, dass die Höhe der Pipes nicht unwesentlich voneinander abweicht. Wachsamkeit ist also gefragt im schnelllebigen Devisengeschäft, welches neben vieler Chancen auch erhebliche Risiken birgt. .Die Einhaltung empfohlener Vorsichtsmaßregeln und besonnenes Agieren sind damit Voraussetzung um erfolgreich mitzuspekulieren am Forex Markt, dem größten Finanzmarkt der Welt.

27. November 2008