Jede Spar- oder Anlageform bietet unterschiedliche Möglichkeiten für die Verwaltung und Bewegung des eigenen Kapitals. Bei den Girokonten hat sich etwa das Online-Banking eingebürgert, welches von immer mehr Menschen aktiv genutzt wird. Zu diesem Zweck erhalten die Kunden ihre Zugangsdaten und können das Konto benutzen. Dort sind Transaktionen möglich, allgemeine Ein- oder Auszahlungen und ebenso Daueraufträge. Ganz ähnlich verhält es sich am Forex Markt, jedoch mit ein paar „kleinen“ Unterschieden. Beim Forex gibt es einige Grundbedingungen, welche optimal sein müssen, um wirtschaftlich, also gewinnträchtig mit Devisen zu handeln. Eine dieser Bedingungen ist die Wahl des richtigen Traging Paketes. Bei dieser Wahl muss jedoch immer eine Frage gestellt werden. Wie will ich mein Forex Paket nutzen? Einige eröffnen etwa einen Forex Mini Account, welcher schon ab einer Summe von 100 US-Dollar geführt werden kann. Zu diesem Zweck sind professionelle Trading Pakete nicht geeignet, da die Anschaffungskosten ein Vielfaches der potentiellen Gewinne ausmachen. So verhält es sich auch bei Einsteigern in die Kontoart Vollkonto. Hier gibt es ebenso einige, die nur ein oder zwei Mal in der Woche ein paar kleine Transaktionen abschließe möchten. Hier sind ebenso keine großen und teuren Pakete notwendig. Aus diesem Grund begnügen sich die eben aufgeführten meist mit etwas günstigeren Grundversionen, welche nur einige grundlegende Funktionen anbieten, welche es bei kleineren Geschäften benötigt. Entschließt man sich nun aber dazu, eine Einlage von 10.000 Euro auf eine Vollkonto zu machen, ist es nur ratsam, sich sehr gut zu informieren und zu vergleichen. Anschließend sollte ein etwas hochwertigeres Paket gewählt werden, welches zum Beispiel tägliche Analysen und aktuelle Daten liefert und zudem einen Rund-um-die-Uhr-Service, welcher stets abrufbar sein sollte. Denn bei größeren Summen, welche auf dem Spiel stehen, sollte man das Geschäft sehr ernst nehmen und alles dafür tun, um Profite zu erwirtschaften. Es ist möglich, sich bei der Wahl des richtigen Trading Paketes beraten zu lassen, was vor allem Anfängern geraten sein sollte. Dort können alle möglichen Funktionen individuell auf den einzelnen Kunden zugeschnitten werden. Damit kann man sich sicher sein, dass alle Funktionen vorhanden sind, welche für das Ausmaß und die Häufigkeit des eigenen Handels nötig sind. 

29. November 2008

Die Tradergemeinschaft teilt sich gerade bei dem Thema, ob Traden ohne Stopps im Forex Markt die ultimative Lösung ist. Die generelle Tendenz bei den Tradern ist die, dass argumentiert wird, Tradern ohne Stropps könne nur Verluste einfahren und eine solche Strategie beim Handel mit den Devisen könne auch gleichgesetzt werden mit dem Geld, das ins Kaminfeuer geworfen werden. Aber Traden geht eben auch ohne Stopps, wie sich im Folgenden zeigt. Für das Traden ohne Stopps gibt es im Fachjargon des Forex Marktes nämlich geradezu ein Zauberwort. Das heißt dann Leverage. Arbeitet man im Forex Trading nämlich ohne Stopps, dann müssen die einzelnen Positionsgrößen natürlich entsprechend klein ausfallen. Das heißt dann im Klartext, dass der Hebel für jede Position dann bei 1:1 bis allerhöchsten 3:1 angesetzt werden darf. Während einige Market-Maker ihre Hebel auf teilweise 500:1 festlegen, zeigt sich damit, welchen Zweck der niedrig angesetzte Hebel macht. Und das soll jetzt funktionieren, wird so mancher Einsteiger im Forex Trading nun fragen. Als Beispiel kann hier einmal die Währungspaarung Euro und US-Dollar angeführt werden. Hier zeigt sich der fundamentale Trend des Euro nämlich in Aufwärtsrichtung, während der US-Dollar aus unterschiedlichen Gründen, die zum Beispiel in der Hypothekenkrise liegen, sehr stark schwächelt. So wird hier zunächst auf Korrekturen gegen den Euro gewartet, was sich aus dem Tages- bis Stunden Chart ergibt. Nun kann Long mit der Paarung EUR/USD gegangen werden – das aber in einer kleinen Position. Beim guten Verlauf kann ein Gewinn erzielt werden und eine neue Position eröffnet werden. Ist der Verlauf dagegen nicht optimal und verläuft nicht in die gewünschte Gewinnrichtung, kann noch immer billiger nachgekauft werden. Hier handelt es sich um eine Art Investition, die sich im Rahmen des Tradens ergibt. Ist es aber wirklich vernünftig, gerade im Forex Trading solche Entscheidungen zu treffen, die grundsätzlich gegenteilig von allen sinnvollen Entscheidungen verlaufen? Hier lässt sich wohl nur im Verfahren „best by test“ arbeiten und mit kleinen Mengen ein echter Testlauf starten. Was der eine empfiehlt, muss für den anderen längst nicht akzeptabel sein. Verluste auszusitzen ist natürlich hier – wie auch sonst beim Traden – nicht sinnvoll, denn so wird schnell das Ende der finanziellen Fahnenstange erreicht. In gewissen Situationen im Forex Trading muss man eben auch Verlustpositionen schließen. Und gerade dann, wenn der Trend nicht mehr in Ordnung ist – allerdings auch dann, wenn die Offenen Positionen einen deutlichen Verlauf in Minus genommen haben. Tester dieses Tradens ohne Stopps können teilweise mit einer Trefferquote ihrer Strategie aufwarten, die sich im Bereich um 90 Prozent bewegen, allerdings sind es hier die Verlierer, die größer ausfallen als die Gewinner. Auch wenn die allgemeine Meinung wohl eher eine andere Tendenz hat, scheint der Einstieg aber eher ein unwichtiges Element beim Forex Traden zu sein. Eher der Ausstieg ist entscheidend, ob es sich letztlich dann um einen Trade handelt, der Gewinne oder auch Verluste eingefahren hat. Natürlich gilt auch hier, dass etwas Gefühl, eine Menge Beobachtung und viel Kenntnis der Sache vorhanden sein muss, um dieses für manche Insider dieses Traden eher gefährlich ist und nicht als allgemeine Empfehlung verstanden sein sollte.

27. November 2008

Wer im Forex Handel erfolgreich sein möchte, muss in groben Zügen über ein System für den Handel verfügen. Soviel ist wohl jedem klar, der mit Devisen Gewinne erzielen möchte. Zahlreiche Trading Systeme werden angeboten und im Dschungel dieser Angebote stellen sich gerade für Einsteiger des Forex Trading wichtige Fragen, die da im wesentlichen auf die Essenz lauten: „Sind Trading Systeme sinnvoll?“ Ein vollmundiges „Jein“ ist hier die richtige Antwort, denn wie überall, so ist es auch im Forex Trading so, dass eben unterschiedliche Bedürfnisse auch verschiedene Angebote benötigen. Das umfassende Trading System erfasst neben dem Handel eben auch die Setup-Regeln, die für den Ein- und Ausstieg empfohlen werden. In diese Entwicklung haben Händler oft viel Mühe investiert – dabei aber leider den Bereich Position Sizing oder relative Größe im Vergleich zwischen Gewinnen und Verlusten aber in den Hintergrund rücken lassen. Wichtig ist eben hier auch eine umfassende Behandlung des Forex Handelssystems mit allen Größen, die für die Erfolge wichtig sind. Ein Fokus auf einen oder wenige Aspekte hilft hier wenig weiter und so ist der Einsteiger im Forex Trading hier oftmals nicht gut beraten, ein einseitig orientiertes Trading System als Hilfe zu nutzen. In Büchern, in Foren und in Websites kann man sich über die Trading Systeme gut informieren, allerdings ist hier oftmals auch einiges an Sachkenntnis erforderlich, um die berühmte Spreu vom Weizen zu trennen – um also wichtige Informationen zu finden, die dann auch der Persönlichkeit und dem Stil des Händlers entsprechen. Oft ist es in Trading Systemen der Fall, dass wichtige Punkte scheinbar vergessen wurden oder dass sie einfach – obwohl sehr wichtig – stark vernachlässigt wurden. Auf der Suche nach dem perfekten Trading System wird der Händler im Laufe seiner Erfahrung dahin gelangen, dass perfekte Trading System eben für sich durch ausreichende und umfassende Informationseinholung zu erarbeiten. Dieses perfekte Trading System kann dann durch die Modifizierung bestehender Trading Systeme im Handel erreicht werden und eben diese Entwicklung ist auch langfristig wünschenswert für einen Händler, der seine Geschicke im Devisenhandel selbst in die Hand nehmen möchte. Natürlich findet man dann mit einiger Erfahrung vielleicht auch das perfekte Trading System, das ohne wirkliche Änderungen funktioniert. Oft sind es gerade im Internet die Trading Systeme, die nur aus Kopien verschiedener Websites bestehen oder aus Büchern oder Foren übernommen wurden. Wer sich mit Forex Trading erfolgreich und langfristig beschäftigen möchte, kommt um den Kauf einiger bildender Literatur fast nicht herum, die dann oftmals auch ein Paket für den Handy beinhaltet. Kostenpflichtig, aber sicherlich sinnvoller, als nur kopierte und modifizierte Inhalte durch Halbwissen zu beziehen. Trotzdem sollten natürlich nach Möglichkeit auch kostenlose Informationen – zum Beispiel aus dem Internet – eingeholt werden. Zusammen mit einem Basiswissen kann man hier wichtige Informationen auswerten und für das eigene Trading System nutzen. Der nächste Schritt kann es dann sein, ein Trading System selbst zu erstellen. Nicht selten sind es dann kreative und originelle Systeme, die dem Händler schon durch ihren Erfolg Recht geben und die sich möglicherweise von bereits erfolgreichen Systemen dann rückblickend und mit etwas Erfahrung betrachtet nicht sehr unterscheiden. Auch die Übernahme fremder Trading Systeme und die Modifizierung auf die eigenen Bedürnisse kann eine gute Lösung sein, um ein eigenes und individuelles Trading System zu erzielen, das erfolgreich ist. Nicht wenige Händler sind genau mit diesem Modell der Modifizierung fremder Trading Systeme nämlich erfolgreich am Markt und sehen auch hier, dass das Rad nicht immer neu erfunden werden muss, sondern vielleicht nur an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden sollte.

24. November 2008