Üblicherweise wird in Verbindung mit Forex Konten immer über drei verschieden Arten gesprochen, doch kommt das des Realität nicht tatsächlich sehr nahe. Natürlich sind die Hauptkonten der MiniAccount, FullAccount und ManadegAccount, aber dabei wird meist eine Form von Konto übersehen, die vielen Forex Anfängern den Start in den Devisenhandel sehr erleichtert hat und dabei geholfen hat, ohne aufkommende Risiken wertvolle Erfahrung zu sammeln. Als erste Form der Forex Konten sollte also stets das Demo Konto angeführt werden, welches eine genauere Betrachtung auf jeden Fall lohnt. Das Forex Demo Konto wurde natürlich bestimmt von den Anbietern erstellt, um vielleicht mehr Kunden zu ködern. Doch sieht man von dieser Tatsache ab und betrachtet einen interessierten Anleger, der ohnehin früher oder später am Devisenhandel teilnehmen würde. Dieser interessierte Anleger erhält bei zahlreichen Anbietern die Möglichkeit, eine Art von Schnupperkurs zu absolvieren, bevor er sich tatsächlich in das oft unübersichtliche Getümmel des Forex stürzt. Demo Konten werden immer kostenlos angeboten, wobei sie einer zeitlichen Beschränkung von durchschnittlich zwei bis vier Wochen unterliegen. Diese Zeit reicht aber einem Interessenten bei weitem aus, um seine ersten Trockenübungen mit der Zeit in nützliche Erfahrungen zu verwandeln, die später noch nützlicher sein werden, als er sich zu diesem Zeitpunkt vielleicht gedacht hat. Das Demo Konto bietet zahlreiche Möglichkeiten, dazu zu lernen. Hier kann mit einer Art von Spielgeld und unter echten Marktbedingungen mit über 160 Währungspaaren rund um die Uhr gehandelt werden. Das Spielgeld, meist 100.000 $, nehmen hier jegliche Art von Risiko und lassen den Händler unbeschwert lernen.

Sind genügend Erfahrungen Wissen zustande gekommen, macht es Sinn, zunächst das MiniAccount zu nutzen. Hier wird mit sehr kleinen Geldsummen begonnen, wie 50 oder 100 Euro. Manch einer soll aus solch kleinen Summe ein Kapital erwirtschaftet haben, mit dem er seinen Handel auf dem Vollkonto weiterführen und immense Gewinne erhalten konnte. Dies ist zwar ein Idealfall, aber auch eine tatsächliche Möglichkeit. Das MiniKonto bietet den Vorteil, bereits mit echtem Geld unter echten Bedingungen zu handeln, jedoch mit sehr kleinen Summen. Diese können im Zweifelsfall auch bei einem Handel verlustig gehen, ohne dass dabei der Händler verzweifeln muss. Im Anschluss kann man auf das Vollkonto ganz bequem wechseln und den Handel optimieren und aus diesem profitieren. Das ManagedAccount eignet sich weniger für Menschen, die aktiv am Handel teilnehmen wollen. Diese Art von Account ist für passive Anleger besonders geeignet.

 

24. Dezember 2008

Ein guter Forex Broker würde ganz schön allein dastehen, könnte er nicht die Hilfe von hochwertiger und computergestützter Software in Anspruch nehmen. Man kann sagen, es gibt keinen erfolgreichen Händler am Devisenmarkt, der allein durch seine Intuition und einige Nachrichten profitablen Handel betreiben könnte. Zu diesem Zweck rückt die Nutzung computergestützter Handelssysteme immer weiter in den Vordergrund am Devisenmarkt. Zahlreiche Anbieter buhlen um die Aufmerksamkeit der Händler und entwickeln immer neuere und schnellere Systeme, die den Handel zum Einen so weit als möglich vereinfachen und zum Anderen alle nötigen statistischen Informationen liefern sollen. Das System liefert alle handelsrelevanten Informationen täglich und aktuell auf den Bildschirm.

Da der tägliche Handel am Devisenmarkt ständigen Änderungen unterworfen ist, sich diese Änderungen hauptsächlich auf die Kurse beziehen, können Automatische Trading Systeme gewisse Vorteile liefern, die ein Mensch nicht selbst schaffen könnte. Hier kann etwa die Rechengeschwindigkeit des Systems aufgeführt werden, welche der des Menschen deutlich weit überlegen ist. So kann ein Programm innerhalb von Bruchteilen von Sekunden Ergebnisse aus Berechnungen liefern, für welche der Mensch bis zu mehreren Stunden benötigen würde. So kann stets auf die Veränderungen des Forex rasch und überlegt reagiert werden. Solche Trading Systeme haben auch noch weitere Vorteile. Sie können bestimmte Währungspaare analysieren und genaue Abschätzungen zu deren zukünftiger Entwicklung liefern. Nach einigen Sekunden der Berechnung erhält der Händler eine genaue Prognose mit Ratschlägen, in welche Richtung er seine Investitionen lenken sollte. Für bereits erfahrene Händler ist dies als eine sehr gute zusätzliche Hilfe anzuwenden, bei Neulingen bilden solche Systeme bereits das Grundgerüst für erfolgreichen Handel. So kann er seine Geschäfte optimieren und eine größere Unabhängigkeit vom System anvisieren, um später auch mithilfe seiner Intuition und dem System gemeinsam Entscheidungen zu treffen, die gezielt zum Profit führen.

Es keinen Weg um die computergestützte Analyse, denn das Programm rechnet mit historischen Daten, welche bestimmte Tendenzen in Kursentwicklungen herauslesen können. Eine optimale Hilfe für Neulinge wie auch für erfahrene Köpfe, die ihren Handel weiterhin nach modernen Maßstäben optimieren möchten.

 

02. Dezember 2008

Jede Spar- oder Anlageform bietet unterschiedliche Möglichkeiten für die Verwaltung und Bewegung des eigenen Kapitals. Bei den Girokonten hat sich etwa das Online-Banking eingebürgert, welches von immer mehr Menschen aktiv genutzt wird. Zu diesem Zweck erhalten die Kunden ihre Zugangsdaten und können das Konto benutzen. Dort sind Transaktionen möglich, allgemeine Ein- oder Auszahlungen und ebenso Daueraufträge. Ganz ähnlich verhält es sich am Forex Markt, jedoch mit ein paar „kleinen“ Unterschieden. Beim Forex gibt es einige Grundbedingungen, welche optimal sein müssen, um wirtschaftlich, also gewinnträchtig mit Devisen zu handeln. Eine dieser Bedingungen ist die Wahl des richtigen Traging Paketes. Bei dieser Wahl muss jedoch immer eine Frage gestellt werden. Wie will ich mein Forex Paket nutzen? Einige eröffnen etwa einen Forex Mini Account, welcher schon ab einer Summe von 100 US-Dollar geführt werden kann. Zu diesem Zweck sind professionelle Trading Pakete nicht geeignet, da die Anschaffungskosten ein Vielfaches der potentiellen Gewinne ausmachen. So verhält es sich auch bei Einsteigern in die Kontoart Vollkonto. Hier gibt es ebenso einige, die nur ein oder zwei Mal in der Woche ein paar kleine Transaktionen abschließe möchten. Hier sind ebenso keine großen und teuren Pakete notwendig. Aus diesem Grund begnügen sich die eben aufgeführten meist mit etwas günstigeren Grundversionen, welche nur einige grundlegende Funktionen anbieten, welche es bei kleineren Geschäften benötigt. Entschließt man sich nun aber dazu, eine Einlage von 10.000 Euro auf eine Vollkonto zu machen, ist es nur ratsam, sich sehr gut zu informieren und zu vergleichen. Anschließend sollte ein etwas hochwertigeres Paket gewählt werden, welches zum Beispiel tägliche Analysen und aktuelle Daten liefert und zudem einen Rund-um-die-Uhr-Service, welcher stets abrufbar sein sollte. Denn bei größeren Summen, welche auf dem Spiel stehen, sollte man das Geschäft sehr ernst nehmen und alles dafür tun, um Profite zu erwirtschaften. Es ist möglich, sich bei der Wahl des richtigen Trading Paketes beraten zu lassen, was vor allem Anfängern geraten sein sollte. Dort können alle möglichen Funktionen individuell auf den einzelnen Kunden zugeschnitten werden. Damit kann man sich sicher sein, dass alle Funktionen vorhanden sind, welche für das Ausmaß und die Häufigkeit des eigenen Handels nötig sind. 

29. November 2008

Da sich der Devisenhandel nicht mehr auf eine kleine Schicht von Banken und Großinvestoren beschränkt, sondern mittlerweile eigentlich jeder mit ein wenig Kapital die Möglichkeit hat, in das Geschäft mit dem Forex einzusteigen, haben sich mehrere Arten von Konten herausgebildet. So kann jeder das für sich richtige Konto ausprobieren, um ein wenig die Luft des Forex zu erschnuppern. Gegenwärtig existieren vier verschiedene Arten von Konten, welche von jedermann genutzt werden können. Diese sind das Forex Demo Konto, das Forex Mini Konto, das Vollkonto und das Forex Managed Konto.

Forex Demo Konto: Dieses Konto, welches zunächst mit einer Art von Spielgeld geführt wird, eignet sich besonders für Neueinsteiger, welche zunächst einige Erfahrungen sammeln möchten, bevor sie sich in das Echtgeldgeschäft am Devisenmarkt stürzen möchten. Es kann hier nach realen Bedingungen, wie etwa aktuellen Wechselkursen, gehandelt werden, was die Anwender viele nützliche Erfahrungen machen lässt. Fühlt sich der Anwender nach einer Zeit sicher, kann er in manchen Fällen das Demo Konto zu einem Vollkonto umwandeln oder einen Anbieter von Vollkonten wählen.

Forex Mini Konto: Viele Neulinge probieren das Geschäft mit echtem Geld zunächst unter der Verwendung von kleinen Summen aus. Die meisten Nutzer von Mini Konten haben sich vorher einige Erfahrungen durch ein Demo Konto ansammeln können und möchten nun ebenso einige Erfahrungen unter Echtgeldbedingungen sammeln. Hier kann man bereits mit einhundert Euro einsteigen und vieles ausprobieren, ohne gleich bei falscher Handhabung große Verluste zu machen.

Forex Vollkonto: Das Forex Vollkonto wird von den meisten professionellen Brokern genutzt. Diese Variante erlaubt es gleich nach erfolgter Einzahlung mit dem Handel in Echtzeit los zu legen. Hier kann mit Summen gehandelt werden, denen in die Höhe kaum Grenzen gesetzt sind. Anfänger sind bei der Nutzung solcher Vollkonten seltener anzutreffen, da sich diese meist erst Erfahrungen aus den oben genannten Konto-Formen verschaffen möchten. Das Forex Vollkonto wird meist in Verbindung mit einem Service angeboten, welcher oftmals 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht. Dieser Service kann genutzt werden, um nützliche Tipps oder Hilfestellungen für das Konto zu erhalten.

Forex Managed Konto: Diese Art von Forex Konto wird sehr oft von Neulingen genutzt, wobei auch einige professionelle Broker das Managed Konto nebenher führen. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand. Erstens nimmt man zu diesem Zweck einen Managed Konto- Anbieter in Anspruch, welches von Unternehmen geführt wird. Dieses Unternehmen verwaltet das Konto vollkommen allein. Da die dort arbeitenden Broker Provisionen für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse erhalten, sind sie stets darauf bedacht, Profite für ihre Kunden zu erwirtschaften. Auf diese Weise ist es möglich, vorausgesetzt man bringt das nötige Kleingeld und Vertrauen mit, sein eigenes Geld für sich ohne das eigene Zutun arbeiten und sich vermehren zu lassen. Eine hervorragende Alternative zu gängigen Sparformen, Fonds oder der Börse.

 

28. November 2008

Mittlerweile haben sich sehr viele unterschiedliche Arten von Forex-Konten entwickelt, welche auf die speziellen und individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen. Zu diesen gehört etwa das Forex Demo-Konto, welches genutzt werden kann, um seine ersten Erfahrungen am Markt zu machen und „Trockenübungen“ ohne Verlustrisiko ausüben zu können. Daneben existiert das Forex Live Konto, welches sofort nach Überweisung des Kapitals aktiviert wird oder das Forex Mini Konto, welches bereits ab sehr kleinen Einlagen von vielen Menschen genutzt wird. Für das Mini Konto reichen oftmals bereits einhundert Euro aus, um den Handel starten zu können. Neben den zahlreichen Formen ist unter Anderem auch der Forex Managed Account entstanden. Dies ist eine abgeleitete Form des Live Kontos. Nach Einzahlung kann das Konto sogleich vollkommen genutzt werden, wobei einige zusätzliche Funktionen enthalten sind, welche bei den anderen Formen von Forex Kontos nicht oder nur ansatzhaft existieren. Der Forex Managed Account ist speziell auf die Bedürfnisse von Forex- Einsteigern konzipiert und stellt eine unterstützende Funktion dar. Dabei wird die Verwaltung wie auch der Handel selbst durch ein professionelles Unternehmen bewerkstelligt. Für diese Unternehmen arbeiten Spezialisten, deren höchstes Ziel es ist, Profite für ihre Kunden zu erwirtschaften. Mit einem Managed Account ist es möglich Geld zu verdienen, ohne dabei selbst etwas tun zu müssen, außer ein bestimmtes Unternehmen mit dem Handel zu beauftragen. Da das Unternehmen meist eine Provision für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse verlangt, ist der Gewinn bei einem Managed Account sehr wahrscheinlich. Denn, die dort tätigen Trader haben nichts anderes im Sinn, als Gewinne zu erwirtschaften, die zwar den Kunden gehören, doch, da jeder Kunde eine Provision von den Gewinnen abzwacken muss, sind die Gewinne unumgänglich für den Anbieter eines Managed Accounts. Im Zusammenhang mit den Anbietern sollte jedoch stets auf Seriosität geachtet werden, verspricht ein Anbieter etwa Gewinne oder garantierte diese sogar, kann es sich kaum um ein seriöses Unternehmen handeln. Bei der Wahl eines Anbieters sollte man ferner drauf bedacht sein, dass dieser bereits seit längerer Zeit erfolgreich Managed Accounts anbietet und unterhält. Dann sind Gewinne sehr Wahrscheinlich und das Geld arbeitet von selbst.

 

28. November 2008

Einsteiger in den Devisenhandel gehen oft mit großen Erfolgserwartungen ins Währungsgeschäft. Auf Grund mangelnder Erfahrung auf diesem Sektor es möglich, dass Anfänger ihre Handlungen rein emotional gestalten und so schon automatisch auf der Verliererseite stehen. Der Forex Markt wird nicht „gefühlsmäßig“ gesteuert, sonder unterliegt bestimmten Regeln und bewährten Methoden, die das Handeln bestimmen. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Forex Trading Systeme entwickelt, die dem Anfänger hilfreiche Informationen liefern. Die gezielte Anwendung dieser Programme ermöglicht es von Anfang an Gewinne zu erzielen und Verluste möglichst gering zu halten.

Forex Trading System sorgfältig auswählen! Es gibt mittlerweile viele Programme dieser Art auf dem Markt. Man sollte sich jedoch vor der Entscheidung über die Leistungsfähigkeit des entsprechenden Systems informieren, da diese die Höhe des angestrebten Gewinns nicht unerheblich beeinflusst. Maßstab für die Qualität des Programms ist seine Erfolgsquote. Diese sollte auf jeden Fall mindestens 50 Prozent betragen, um sicherzustellen dass die Gewinne auf jeden Fall höher als die Verluste sind. Besser ist noch eine Variante mit über 50 Prozent Erfolgsquote zu wählen. Hier ist immer auch ein Gewinn garantiert. Empfehlenswert sind weiterhin die Programme mit automatisierten Systemen. Auch wenn der Trader nicht vor Ort am Rechner das Marktgeschehen unmittelbar verfolgt, arbeiten diese Systeme weiter. Der Rechner sendet vorher definierte Signale aus und handelt automatisch, ohne manuelles Zutun des Traders. Diese Signale können sowohl Kauf- als auch Ausstiegssignale sein, um möglichen Verlusten vorzubeugen. Wo sekundenschnelle Entscheidungen anstehen, reagiert hier die Maschine um einiges schneller als der Mensch es vermag. Jedoch ist bei der Nutzug dieser Systeme auch „Mitdenken“ gefragt. Nie sollte sich der fortgeschrittene Trader völlig auf das maschinelle Programm verlassen. Der gesunde Menschenverstand ersetzt keine noch so perfekte Maschine. Besonders bei unerwarteten Veränderungen am Markt sind der perfekten Funktionalität der Programme Grenzen gesetzt. Somit kann man sagen, dass nur der Einsteiger ausschließlich auf Forex Trading Systeme setzten sollte. Professionelle Tradern ist anzuraten, die Technik nur als gute Entscheidungshilfe zu nutzten und sonst auf ihre erlangten Erfahrungsschatz im Devisengeschäft zurückzugreifen.

 

27. November 2008

Die Tradergemeinschaft teilt sich gerade bei dem Thema, ob Traden ohne Stopps im Forex Markt die ultimative Lösung ist. Die generelle Tendenz bei den Tradern ist die, dass argumentiert wird, Tradern ohne Stropps könne nur Verluste einfahren und eine solche Strategie beim Handel mit den Devisen könne auch gleichgesetzt werden mit dem Geld, das ins Kaminfeuer geworfen werden. Aber Traden geht eben auch ohne Stopps, wie sich im Folgenden zeigt. Für das Traden ohne Stopps gibt es im Fachjargon des Forex Marktes nämlich geradezu ein Zauberwort. Das heißt dann Leverage. Arbeitet man im Forex Trading nämlich ohne Stopps, dann müssen die einzelnen Positionsgrößen natürlich entsprechend klein ausfallen. Das heißt dann im Klartext, dass der Hebel für jede Position dann bei 1:1 bis allerhöchsten 3:1 angesetzt werden darf. Während einige Market-Maker ihre Hebel auf teilweise 500:1 festlegen, zeigt sich damit, welchen Zweck der niedrig angesetzte Hebel macht. Und das soll jetzt funktionieren, wird so mancher Einsteiger im Forex Trading nun fragen. Als Beispiel kann hier einmal die Währungspaarung Euro und US-Dollar angeführt werden. Hier zeigt sich der fundamentale Trend des Euro nämlich in Aufwärtsrichtung, während der US-Dollar aus unterschiedlichen Gründen, die zum Beispiel in der Hypothekenkrise liegen, sehr stark schwächelt. So wird hier zunächst auf Korrekturen gegen den Euro gewartet, was sich aus dem Tages- bis Stunden Chart ergibt. Nun kann Long mit der Paarung EUR/USD gegangen werden – das aber in einer kleinen Position. Beim guten Verlauf kann ein Gewinn erzielt werden und eine neue Position eröffnet werden. Ist der Verlauf dagegen nicht optimal und verläuft nicht in die gewünschte Gewinnrichtung, kann noch immer billiger nachgekauft werden. Hier handelt es sich um eine Art Investition, die sich im Rahmen des Tradens ergibt. Ist es aber wirklich vernünftig, gerade im Forex Trading solche Entscheidungen zu treffen, die grundsätzlich gegenteilig von allen sinnvollen Entscheidungen verlaufen? Hier lässt sich wohl nur im Verfahren „best by test“ arbeiten und mit kleinen Mengen ein echter Testlauf starten. Was der eine empfiehlt, muss für den anderen längst nicht akzeptabel sein. Verluste auszusitzen ist natürlich hier – wie auch sonst beim Traden – nicht sinnvoll, denn so wird schnell das Ende der finanziellen Fahnenstange erreicht. In gewissen Situationen im Forex Trading muss man eben auch Verlustpositionen schließen. Und gerade dann, wenn der Trend nicht mehr in Ordnung ist – allerdings auch dann, wenn die Offenen Positionen einen deutlichen Verlauf in Minus genommen haben. Tester dieses Tradens ohne Stopps können teilweise mit einer Trefferquote ihrer Strategie aufwarten, die sich im Bereich um 90 Prozent bewegen, allerdings sind es hier die Verlierer, die größer ausfallen als die Gewinner. Auch wenn die allgemeine Meinung wohl eher eine andere Tendenz hat, scheint der Einstieg aber eher ein unwichtiges Element beim Forex Traden zu sein. Eher der Ausstieg ist entscheidend, ob es sich letztlich dann um einen Trade handelt, der Gewinne oder auch Verluste eingefahren hat. Natürlich gilt auch hier, dass etwas Gefühl, eine Menge Beobachtung und viel Kenntnis der Sache vorhanden sein muss, um dieses für manche Insider dieses Traden eher gefährlich ist und nicht als allgemeine Empfehlung verstanden sein sollte.

27. November 2008

Wer im Forex Handel erfolgreich sein möchte, muss in groben Zügen über ein System für den Handel verfügen. Soviel ist wohl jedem klar, der mit Devisen Gewinne erzielen möchte. Zahlreiche Trading Systeme werden angeboten und im Dschungel dieser Angebote stellen sich gerade für Einsteiger des Forex Trading wichtige Fragen, die da im wesentlichen auf die Essenz lauten: „Sind Trading Systeme sinnvoll?“ Ein vollmundiges „Jein“ ist hier die richtige Antwort, denn wie überall, so ist es auch im Forex Trading so, dass eben unterschiedliche Bedürfnisse auch verschiedene Angebote benötigen. Das umfassende Trading System erfasst neben dem Handel eben auch die Setup-Regeln, die für den Ein- und Ausstieg empfohlen werden. In diese Entwicklung haben Händler oft viel Mühe investiert – dabei aber leider den Bereich Position Sizing oder relative Größe im Vergleich zwischen Gewinnen und Verlusten aber in den Hintergrund rücken lassen. Wichtig ist eben hier auch eine umfassende Behandlung des Forex Handelssystems mit allen Größen, die für die Erfolge wichtig sind. Ein Fokus auf einen oder wenige Aspekte hilft hier wenig weiter und so ist der Einsteiger im Forex Trading hier oftmals nicht gut beraten, ein einseitig orientiertes Trading System als Hilfe zu nutzen. In Büchern, in Foren und in Websites kann man sich über die Trading Systeme gut informieren, allerdings ist hier oftmals auch einiges an Sachkenntnis erforderlich, um die berühmte Spreu vom Weizen zu trennen – um also wichtige Informationen zu finden, die dann auch der Persönlichkeit und dem Stil des Händlers entsprechen. Oft ist es in Trading Systemen der Fall, dass wichtige Punkte scheinbar vergessen wurden oder dass sie einfach – obwohl sehr wichtig – stark vernachlässigt wurden. Auf der Suche nach dem perfekten Trading System wird der Händler im Laufe seiner Erfahrung dahin gelangen, dass perfekte Trading System eben für sich durch ausreichende und umfassende Informationseinholung zu erarbeiten. Dieses perfekte Trading System kann dann durch die Modifizierung bestehender Trading Systeme im Handel erreicht werden und eben diese Entwicklung ist auch langfristig wünschenswert für einen Händler, der seine Geschicke im Devisenhandel selbst in die Hand nehmen möchte. Natürlich findet man dann mit einiger Erfahrung vielleicht auch das perfekte Trading System, das ohne wirkliche Änderungen funktioniert. Oft sind es gerade im Internet die Trading Systeme, die nur aus Kopien verschiedener Websites bestehen oder aus Büchern oder Foren übernommen wurden. Wer sich mit Forex Trading erfolgreich und langfristig beschäftigen möchte, kommt um den Kauf einiger bildender Literatur fast nicht herum, die dann oftmals auch ein Paket für den Handy beinhaltet. Kostenpflichtig, aber sicherlich sinnvoller, als nur kopierte und modifizierte Inhalte durch Halbwissen zu beziehen. Trotzdem sollten natürlich nach Möglichkeit auch kostenlose Informationen – zum Beispiel aus dem Internet – eingeholt werden. Zusammen mit einem Basiswissen kann man hier wichtige Informationen auswerten und für das eigene Trading System nutzen. Der nächste Schritt kann es dann sein, ein Trading System selbst zu erstellen. Nicht selten sind es dann kreative und originelle Systeme, die dem Händler schon durch ihren Erfolg Recht geben und die sich möglicherweise von bereits erfolgreichen Systemen dann rückblickend und mit etwas Erfahrung betrachtet nicht sehr unterscheiden. Auch die Übernahme fremder Trading Systeme und die Modifizierung auf die eigenen Bedürnisse kann eine gute Lösung sein, um ein eigenes und individuelles Trading System zu erzielen, das erfolgreich ist. Nicht wenige Händler sind genau mit diesem Modell der Modifizierung fremder Trading Systeme nämlich erfolgreich am Markt und sehen auch hier, dass das Rad nicht immer neu erfunden werden muss, sondern vielleicht nur an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden sollte.

24. November 2008