Nachdem man noch am Mittwoch morgen Hoffnung schöpfte, dass sich der Euro im Forex Trading auf Grund der extrem schlechten Nachrichten von der Entwicklung der amerikanischen Konjunktur etwas erholen könnte, mussten die Forex Broker schon wenige Stunden später einer anderen Realität ins Auge blicken.

Die statistischen Erhebungen bei den deutschen Exportdaten wiesen ein Defizit aus, das beim Vierfachen dessen lag, was man prognostiziert hatte. Die Hauptursache ist sicherlich in der sinkenden Nachfrage auf Grund der weltweit angespannten wirtschaftlichen Situation zu suchen, aber andererseits scheinen deutsche Exporteure inzwischen auch begründete Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der ausländischen Kunden zu haben. Immerhin können sie sich darauf verlassen, dass sie über die Inanspruchnahme von Hermes Bürgschaften durch den Bund abgesichert sind, doch auch dort scheinen die Unternehmer bereits misstrauisch zu werden, ob der deutsche Staat eventuelle Ausfälle langfristig wird decken können.

Ein weiterer Absturz des Euro im Forex Trading scheint unvermeidlich zu sein. Dazu tragen nicht nur die genannten Exportrückgänge, sondern auch das noch immer andauernde politische Gezerre um das zweite deutsche Konjunkturpaket bei. Zwar scheinen sich die Parteien in einigen Punkten etwas angenähert zu haben, doch hinsichtlich der Steuer- und Abgabensenkungen ist man sich uneins wie schon lange nicht mehr. Großflächige Befragungen der Bundesbürger haben ohnehin ergeben, dass die Mehrheit der Menschen der derzeitigen Regierung eine Bewältigung der Krise schon gar nicht mehr zutraut.

Inzwischen sehen sich die nicht nur die deutsche Regierung, sondern die Führungen aller europäischen Länder einem neuen Problem gegenüber, dass noch kurzfristiger gelöst werden muss, als der finanzielle Schub für die Konjunktur. Die Pumpen an den russischen Gasleitungen stehen seit ein paar Stunden komplett still. Zwar sind an einigen Stellen Reserven vorhanden, mit denen man sich kurzfristig behelfen kann, aber langfristig werden Ausfälle in der Energieerzeugung und in der Industrie unvermeidbar sein, wenn man Russland und die Ukraine nicht dazu zwingen kann, den dem Lieferstopp zugrunde liegenden Konflikt zu lösen.  

Das würde auch der angeschlagenen Wirtschaft einen neuerlichen Schlag versetzen, der nicht so leicht weggesteckt werden könnte. Weitere Einbrüche beim Bruttoinlandsprodukt wären die Folge, die wiederum eine Minderung der Gewinne der Unternehmen mit sich bringt, die in der übergroßen Mehrheit der Fälle über Entlassungen kompensiert werden. Das alles sind keine guten Signale für den Euro im Forex Trading, der sich am Donnerstag Morgen auf eine rasante Talfahrt begeben hatte.

08. Januar 2009

Ein Punkt, welcher die meiste Beachtung am Devisenmarkt findet, sind die Prognosen. Bei der Erstellung solcher Prognosen treten einige Unterschiede auf, welche beachtet werden sollten. Zuerst kommt es darauf an, wer die Prognose erstellt hat und wie hoch man die Zuverlässigkeit der jeweiligen Quelle einschätzt. Erstellen Menschen die Prognosen, können diese entweder von Finanzexperten, von Tradern persönlich oder von Wissenschaftlern generiert worden sein. Eine andere Möglichkeit, mathematisch korrekte Daten zu erhalten, sind eigens darauf spezialisierte Computerprogramme. Diese arbeiten zum Einen sehr schnell und übertrumpfen somit die Möglichkeit und Geschwindigkeit der Menschen und zum Anderen sind die Prognosen in den meisten Fällen mehr als zuverlässig. Programme ziehen etwa relevante Daten heran, die bereits in weiterer Vergangenheit zurück liegen, um gewisse Muster aufzudecken und die Prognosen auch in Abhängigkeit zu ihnen zu setzen. So deckt das Programm etwa immer wieder kehrende Muster oder Patterns auf und nimmt diese mit in die Berechnung auf. So können Prognosen erstellt werden, welche quasi auf die Erfahrung der Vergangenheit zurückgreifen können und diese in Vorteile wandeln.

Kaum ein Forex Händler könnte auf die wichtige Prognosen verzichten. Sie bieten einen übersichtlichen Blick auf alle aktuellen Fragen, Kurse, Relationen, Schwankungen, Änderungen sowie potentielle Änderungen, welche sich in naher Zukunft ergeben könnten. Dabei stützen sich Programme wie Menschen auf zwei Grundprinzipien in der Analyse des Forex. Zum einen gilt die technische Analyse, welche sich alle in Zahlen ausgedrückte Daten zunutze macht. Zum Anderen wird auch die fundamentale Analyse zum Einsatz gebracht, welche sich auf politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Informationen beruft und diese in Bezug auf den Devisenhandel interpretiert.

Für die meisten Forex Neulinge sind die von Computer Programmen generierten Prognosen sehr zu empfehlen. Diese vermitteln mit der Zeit ein Gefühl für die Wichtigkeit gewisser Auskünfte, wobei gelernt wird, welche Informationen eher irrelevant für den eigenen Handel sind und somit nicht gebraucht werden können. Sammelt man einige Erfahrungen mit der eigenen Software und den daraus entstandenen Prognosen, so macht es erst danach Sinn, sich selbst einmal als Analytiker zu versuchen und Daten selber auszuwerten. Dabei sollte man jedoch sparsam mit seiner Zeit umgehen. Besonders berufstätige Menschen besitzen nicht die Möglichkeit, stundenlang vor Diagrammen und aktuellen Veröffentlichungen zu sitzen und diese auszuwerten. Eine gesunde Mischung sollte dabei im Laufe der Zeit entstehen. Das heißt, zunächst auf allgemeine und besonders fundierte Prognosen verlassen, dann etwas wählerischer werden, nachdem man begriffen hat, welche wirklich zu gebrauchen sind, und anschließend erst sollte nach viel gesammelter Erfahrung die eigene Einschätzung mit ins Spiel gebracht werden, um seine Profite zu optimieren und professioneller im Forex Handel werden. 

16. Dezember 2008

Von überall her kommen die ersten Anzeichen, dass mit Produktionsstopps und Abbau von Arbeitsplätzen von den Unternehmen an der Kostenschraube gedreht wird. Noch bis vor wenigen Wochen freute sich die deutsche Agentur für Arbeit, dass die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen noch immer rückläufig was. Doch das wird sich in den nächsten Monaten drastisch ändern. Allein die Bayerische Landesbank will mehr als fünftausend Stellen in den nächsten Jahren abbauen. Doch das ist nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges, der auf den deutschen Arbeitsmarkt zuzuschwimmen scheint.

Schon jetzt hat die europäische Gemeinschaftswährung reagiert und im Forex Trading gegenüber dem Amerikanischen Dollar, dem Japanischen Yen, dem Hong Kong Dollar und dem Schweizer Franken gegenüber nachgegeben. Am deutlichsten waren die Auswirkungen mit knapp zwei Prozent Verlust beim Yen zu spüren.

Dieser Trend dürfte sich auch heute und morgen noch so fortsetzen, denn auch die Aktienindizes mussten kräftige Verluste hinnehmen. So verlor der DAX immerhin knapp 150 Zähler, beim MDAX waren es sogar knapp 160 Punkte. Der Dow Jones dagegen konnte 102 Zähler Gewinn verbuchen, was sich in den nächsten Stunden in einer Stärkung des Amerikanischen Dollars im Forex Handel niederschlagen dürfte. Dieser dürfte auch davon profitieren, dass der deutsche Maschinenbau in den letzten Wochen deutliche Einbrüche bei den entgegen genommenen Aufträgen einräumen musste.

Inzwischen hat es die nächste Bank mit der Insolvenz erwischt. Die London Scottish Bank musste am Samstag das sprichwörtliche Handtuch werfen. Prompt führte das im Forex Trading dazu, dass die europäische Gemeinschaftswährung dem Englischen Pfund gegenüber ein wenig Boden gutmachen konnte. Daran sieht man, dass der Forex Handel noch immer sehr empfindlich auf die kleinsten Veränderungen reagiert.

01. Dezember 2008

Im kommenden Jahr 2009 soll sich nach ersten Recherchen und Berechnungen das Bruttoinlandsprodukt um 0.5 % verringern. Dies wird sicher nicht nur in Deutschland so sein, auch wenn sich die Berechnungen hierbei auf Deutschland stützen. Durch die Weltwirtschaftskrise ist der Export zurückgegangen und auch die Investitionen fallen deutlich geringer aus. Auch der Außenbeitrag kann das Wachstum nicht mehr unterstützen. Was 2008 und 2007 noch erreicht wurde, steht für 2009 nicht zur Debatte und wird merklich niedriger ausfallen was den Export angeht. Viele Unternehmen werden auch weitaus weniger investieren als noch im Jahr zuvor. Die Bauinvestitionen werden wohl 3 % rückläufig sein. Die Arbeitsmarktlage sieht nicht sehr gut aus daher geht auch die Einkaufslust der Deutschen rapide zurück, selbst wenn sich die Entwicklung des Einkommens stabilisiert. Oftmals gab es hohe Rekorde die sich Jahr um Jahr verbesserten, hiermit rechnet jedoch niemand mehr, so dass der private Verbrauch kaum den des Vorjahres übertreffen wird. Die Unternehmen in Deutschland sind recht negativ gestimmt was das neue Jahr und somit 2009 mit sich bringen wird. Mehr als 1/3 der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Produktion rückläufig sein wird. 24% sehen dem neuen Jahr eher gelassen entgegen und glauben weiterhin an einen Gewinn. 28 % der Firmen glauben tatsächlich daran das sich ihre Produktion noch erweitert. Zwar steckt die Wirtschaft nicht mehr in der totalen Krise jedoch sind die Perspektiven gerade auf Produktionen bezogen nicht gerade gut. Auch wenn es ganz klar weniger Arbeitslose gab so wird dieser Aufschwung nicht von Dauer sein. Experten sagen es sei bereits 2009 wieder soweit das die Zahl sich erhöhen würde. Jedoch wird derzeit die bereits früheren doch sehr erhöhten Zahlen nicht mehr angepeilt. Derzeit werden eher die Zeitarbeiter entlassen und auslaufende Verträge werden nicht weitergeführt. Die Inflationsrate soll 2009 glücklicherweise auf 2 % sinken und wird so auch für einige Entspannungen sorgen. Da der Wechselkurs des Euros derzeit recht niedrig ist, wird der Export dadurch erheblich gestützt. Hier sagen Experten, dass sie nicht ausschließen, dass der Euro 1:1 irgendwann zum Dollar steht, diese Theorie wurde aufgestellt basierend auf der Vermutung das sich die Wirtschaft in den USA durchaus schneller erholen könnte, als zuvor vermutet. Höhere Kosten in der Finanzierung sehen die Unternehmen derzeit nicht als Problem an. Eine Studie zeigte das 20 % nur an aufkommende Probleme glaubten für 40 % der Firmen sei dies jedoch kein Problem. Auch nur ein Viertel der befragten Firmen sahen derzeit den doch etwas trägen Export als ein größeres Problem an. Das diese Anzahl nur so gering ausfällt liegt daran das sich viele Firmen auf den Binnenmarkt konzentrieren. Nach Expertenmeinungen sollte sich das Stabilisieren der Konjunktur auch an der Einkommensentwicklung messen. Hierfür müssten dann die Steuern vom Staat gesenkt werden, um die Konjunktur wieder anzukurbeln. Der Solidaritätszuschlag ist vielen Personen bereits ein Dorn im Auge und hier wird auch gefordert, dass dieser abgeschafft wird. Sofort würden mehr als 12 Millionen Euro zur Entlastung freigestellt. Auch die Einkommensteuer müsste ein wenig gesenkt werden um auch in der Zukunft Sicherung zu schaffen.

 

28. November 2008