Wenn man sich die durch die Börsen veröffentlichten Forex Charts anschaut, dann zeigen sich dort zickzackförmige Linien, aus denen der technische Analyst eine Kurve bildet. Mit Hilfe spezieller Formeln werden die Ausschläge nach oben und nach unten so umgerechnet, dass sich aus ihnen im Idealfall parallel zur Ist- Linie verlaufende Kurven ergeben.

Anschließend wird genau darauf geschaut, in welchen Zeitraum es Ausschläge bis in den Bereich außerhalb dieser Begrenzungskurven ergeben. Je mehr sich von den Trades im Forex Handel verursachte Ausschläge in eine bestimmte Richtung ergeben, desto sicherer ist es, dass der weitere Verlauf des Kurses in diese Richtung ausbrechen wird. Dabei werden die Ausschläge in den Forex Charts für unterschiedliche Zeiträume ausgewertet, die von wenigen Stunden bis hin zu ganzen Wochen und Monaten reichen können. Daraus lassen sich entsprechend kurzfristige und langfristige Entwicklungen der jeweiligen Crossrates ableiten, die man aber für seine persönliche Forex Strategie niemals als alleiniges Entscheidungskriterium nutzen sollte.

 

07. März 2012

 

Im Moment ist im Forex Trading ein interessanter Trend zu beobachten. Selbst nach einem Tag mit ausgeglichenem und ruhigem Handel kommt kurz vor Börsenschluss ordentlich Bewegung in die Forex Charts. Das liegt unter anderem daran, dass sich viele Forex Broker auf Grund der unberechenbaren Entwicklungen zunehmend auf das Day Trading konzentrieren und versuchen, über Nacht in sichere Häfen in Form von wertstabilen Währungen zu gelangen.

Immer wieder hoffen die Forex Broker jetzt darauf, dass es im Tauschwert Euro – Dollar im Laufe eines Tages zu größeren Veränderungen vor allem zu Gunsten des Euros kommt. Zumindest hatten die technischen Analysen der Forex Charts bis zur Wochenmitte einen solchen Ausbruch der Kurse für durchaus wahrscheinlich gehalten. Das erklärt, warum der Euro in den letzten Tagen im Vormittagshandel immer einen leichten Anstieg verzeichnen konnte, kurz vor Toresschluss aber wieder in den Keller rutschte. Über Nacht ist er vielen Forex Tradern doch zu unsicher.

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise haben viele der üblichen Marktmechanismen ausgehebelt, die normalerweise verlässliche Forex Signale liefern. Im Moment wird sowohl von den Akteuren im Day Trading als auch von den Brokern, die mit langfristigen Optionen arbeiten, verstärkt auf die Wirtschaftspolitik der einzelnen Länder, die Situation auf dem Arbeitsmarkt und in der Automobilwirtschaft sowie die Ergebnisse der Umfragen unter den Gewerbetreibenden geachtet. Vor allem die Trendbarometer zeigen teilweise deutliche Auswirkungen auf die Forex Charts und manifestieren sich dort weit kräftiger, als es derzeit die Aktienindizes können.

 

21. Februar 2012

EURO/USD

Die zinsbullische Korrektur des Währungspaares scheint ihr Ende zu nehmen, zumindest wurde der Spitzenwert von 1,3730 erreicht. Somit ist bei EURO/USD auch wieder ein deutliches Abwärtsmomentum zu verzeichnen. Nun zeigen auch noch alle Oszillatoren der Vier Stunden Chart auf eine negative Neigung des Währungspaares hin. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit immer höher, dass wieder eine rückläufige Bewegung eingeläutet wird, die einen potentiellen Zielpreis von 1,3300 USD anzustreben scheint.

GBP/USD

Das Währungspaar GBP/USD ist weiterhin in einem stetigen Aufwärtstrend behaftet und für eine Abschwächung dieser Tendenz sind zumindest jetzt noch keinerlei deutliche Anzeichen zu finden. Anhand der Werte des RSI und der Stunden Chart wird verdeutlicht, dass noch einiges Potential in dieser Aufwärtsbewegung steckt und mit Leichtigkeit ausgeschöpft werden könnte. Sollte hier ein Durchbruch der Marke von 1,5160 stattfinden, ist ein weiteres Aufwärtsmomentum sehr wahrscheinlich, wodurch sich sogar eine scharfe Aufwärtsbewegung ergeben könnte.

USD/JPY

Letzte Woche begann bei diesem Währungspaar ein Abwärtstrend, der weiterhin an zu dauern scheint. Diese Tendenz hält sich auch in dieser Woche hartnäckig und wird sich wahrscheinlich noch fortsetzen. Da sämtliche Oszillatoren der Stunden Chart deutlich abwärts gerichtet sind, macht es heute eigentlich nur Sinn zu verkaufen.

USD/CHF

Der Höchststand wird beim Währungspaar USD/CHF zwar noch nicht erreicht, trotz dieser Tatsache scheint sich der zinsbullische Trend halten zu wollen. Der Preis bewegt sich also weiterhin deutlich aufwärts. Sowohl die Werte der Vier Stunden Chart als auch jene des Slow Stochastic bekräftigen die Annahme einer weiteren Aufwärtsbewegung. Ein nächster Testwert könnte bei diesem Währungspaar bei 1,1250 liegen. Aus diesem Grund könnte heute kaufen eine gute Strategie sein.

AUD/USD

Aus dem Tageschart ist deutlich zu entnehmen, dass nach wie vor eine ansteigende Konfiguration vorliegt. Diese Tatsache lässt auch darauf schließen, dass das Momentum weiterhin rückläufig sein wird. Für die Fortsetzung dieses Trends sprechen ebenso die Werte des RSI, dieser bewegt sich deutlich im oberen Bereich. Bevor jedoch eine erneute Abwärtsbewegung einsetzen könnte, sprechen einige Anzeichen für eine baldige Aufwärtskorrigierung, etwa das zinsbullische Cross auf der Ein Stunden Chart. Hier bieten sich gute Gelegenheiten für Devisenhändler, von den Schwankungen zu profitieren. Sämtliche Gewinne in Bezug auf das Währungspaar AUD/USD können durch den Verkauf bei Höchstständen maximiert wird

 

14. Januar 2012

Forex Händler profitieren immer von den sich am Devisenmarkt ergebenden Kursschwankungen in den einzelnen Währungen und Währungspaaren. Um mit dem am Markt eingebrachten Kapital auch erfolgreich zu wirtschaften und stetige Profite zu erzielen, ist die Beobachtung aller marktrelevanter Bewegungen an jedem Tag unerlässlich. Daneben wollen alle Bewegungen, Entwicklungen und Veränderungen richtig interpretiert und profitabel auf den Handel umgesetzt werden. Obwohl man hier jetzt unzählige Faktoren nennen könnte, die sich richtungsweisend auf den Devisenmarkt auswirken könnten, gibt es eine Zusammenfassung dieser Informationen, die in übersichtlichen Schaubildern zur Verfügung gestellt werden, also Charts. Grundsätzlich handelt es sich bei diesen Forex Charts um graphische Abbildungen der Wertentwicklung einzelner oder mehrerer Währungen. Dabei erstellen meist Programme verschieden Wert der Währung in einem Graph, der den gegenwärtigen Wert der jeweiligen Währung in Verhältnis zum US-Dollar und einer zeitlichen Entwicklung stellt. Auf diese Weisen können Anleger die Wertentwicklung einer Währung auf den ersten Blick erkennen und es geht nicht zu viel Zeit bei ausgiebigen Analysen verloren. So kann man feststellen, dass der Chart den Anlegern allgemeine Informationen auf einen kleinen Blick bietet. Hat der Händler sein Interesse für eine bestimmte Währung entdeckt, kann er sich durch einen kurzen Blick einen Überblick über das Potential und den weiteren Verlauf der Währung verschaffen. So werden die Entscheidungen der Anleger vereinfacht und jeder einzelne Anleger erhält ähnliche Informationen zum Handelsgeschehen. So können nur aus der Analyse der Charts verlässliche Prognosen erstellt werden, um die zukünftige Entwicklung einer bestimmten Währung bereits vorher zu erkennen. Erkennt ein Händler, dass sich eine Währung in einer Woche wieder sehr gestärkt sehen wird und sind diese Informationen zuverlässig, kann der Händler sein Geld in diese Währung investieren und einigen Profit daraus schlagen.

Viele Trader können jedoch aufgrund ihres ausgedehnten Handelsvolumens auf eigene Analysen nicht verzichten und stellen zu diesem Zweck eigene Berechnungen und Analysen an. Zu diesem Zweck wird der Verlauf einer einzelnen Währung meist über einen Zeitraum von einhundert Tagen beobachtet und festgehalten. So kann der Trader nach einigen Wochen die jeweiligen Hoch- oder Tiefpunkte der Währung feststellen. Aus den Hoch und Tiefpunkten können nur Durchschnittswerte errechnet werden, die Aufschluss darüber bieten, wie hoch der Wertgehalt der geprüften Währungen zu diesem Zeitpunkt ist. Und nun rechnet der Trader einen Turningpoint aus den oben genannten Werten heraus und kann eine eigene Prognose stellen. Nun kann der Trader sagen, zu welchem Zeitpunkt die Währung mit einer hohen Wahrscheinlichkeit an Wert gewinnen wird. Steigt der Trader zu diesem Zeitpunkt ein und investiert hoch, kann er einen großen Gewinn sein eigen nennen und den Handelstag profitabel abschließen. 

10. Januar 2009

EURO/USD

Slow Stochastic und der RSI der Tages Chart deuten als Oszillatoren darauf hin, dass sich das derzeitig vorherrschende Abwärtsmomentum weiterhin halten wird. Daneben gibt die Vier Stunden Chart ebenso negative Signale aus, die Handelsspanne bleibt also zunächst ebenfalls rückläufig. Das bekräftigen auch alle Indikatoren der Stunden Chart, welche alle abwärts gerichtet sind. Für heute könnte eine gute Strategie sein, einfach zu verkaufen.

GBP/USD

Hier sind bereits seit längerer Zeit sehr deutliche Kursschwankungen zu verzeichnen, die sich jedoch nicht genau ausrichten und keinerlei eindeutige Richtung angeben. Aus dem Slow Stochastic der Tages Chart sind nur gemischte Signale zu entnehmen. Eindeutige Tendenzen sind derzeit bei diesem Kurspaar einfach nicht zu erkennen, das bekräftigen zudem die Oszillatoren der Vier Stunden Chart. Hier könnte es sinnvoll sein, auf sehr deutliche Signale der Stunden Chart zu warten, um dann in den Handel bei diesem Kurspaar einzusteigen.

USD/JPY

Die Tageschart zeugt auch hier weiterhin, dass sich dieses Kurspaar in einer rückläufigen Anordnung befindet. Aus diesem Grund ist das Momentum auch auf einem sehr niedrigen Niveau angesiedelt. Die Vier Stunden Chart gibt Zeichen heraus, die auf eine leichte Rückläufigkeit hindeuten, jedoch kann keine deutliche Ausrichtung erkannt werden. Das rückläufige Cross auf der Vier Stunden Chart jedoch deutet, wenn auch noch nicht deutlich genug, darauf hin, dass eine generell rückläufige Tendenz für dieses Kurspaar ansteht. Hier ist es sehr sinnvoll, auf einen eindeutigen Durchbruch zu warten, bevor in USD/JPY Investitionen getätigt werden.

USD/CHF

Die Überwindung der derzeit gültigen Handelsspanne dieses Kurspaares scheint noch nicht in Sicht zu sein. Aus der Stunden Chart sind kaum deutliche, eher gemischte Signale zu erkennen, die sich jedoch überwiegend im neutralen Bereich bewegen. Aus der Tageschart hingegen kann ein zinsbullisches Moment interpretiert werden. Darauf deuten auch Slow Stochastic und RSI hin. Aus diesem Grund ist ein Steigerung des Wertes hier sehr wahrscheinlich. Also am besten auf deutliche Signal warten, und dann einsteigen.

Gold

Nachdem der letztens korrigierte Abwärtstrend vorbei ist, wird die Feinunze Gold wieder bei 874 US-Dollar gehandelt. Die zinsbullische Handelsspanne befindet sich derzeit auf einem aktuellen Höhepunkt. Hier entsteht eine sehr gute Möglichkeit für Forex Anleger, Langzeitinvestitionen zu tätigen und gute Profite zu erwirtschaften. 

09. Januar 2009

Nachdem man noch am Mittwoch morgen Hoffnung schöpfte, dass sich der Euro im Forex Trading auf Grund der extrem schlechten Nachrichten von der Entwicklung der amerikanischen Konjunktur etwas erholen könnte, mussten die Forex Broker schon wenige Stunden später einer anderen Realität ins Auge blicken.

Die statistischen Erhebungen bei den deutschen Exportdaten wiesen ein Defizit aus, das beim Vierfachen dessen lag, was man prognostiziert hatte. Die Hauptursache ist sicherlich in der sinkenden Nachfrage auf Grund der weltweit angespannten wirtschaftlichen Situation zu suchen, aber andererseits scheinen deutsche Exporteure inzwischen auch begründete Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der ausländischen Kunden zu haben. Immerhin können sie sich darauf verlassen, dass sie über die Inanspruchnahme von Hermes Bürgschaften durch den Bund abgesichert sind, doch auch dort scheinen die Unternehmer bereits misstrauisch zu werden, ob der deutsche Staat eventuelle Ausfälle langfristig wird decken können.

Ein weiterer Absturz des Euro im Forex Trading scheint unvermeidlich zu sein. Dazu tragen nicht nur die genannten Exportrückgänge, sondern auch das noch immer andauernde politische Gezerre um das zweite deutsche Konjunkturpaket bei. Zwar scheinen sich die Parteien in einigen Punkten etwas angenähert zu haben, doch hinsichtlich der Steuer- und Abgabensenkungen ist man sich uneins wie schon lange nicht mehr. Großflächige Befragungen der Bundesbürger haben ohnehin ergeben, dass die Mehrheit der Menschen der derzeitigen Regierung eine Bewältigung der Krise schon gar nicht mehr zutraut.

Inzwischen sehen sich die nicht nur die deutsche Regierung, sondern die Führungen aller europäischen Länder einem neuen Problem gegenüber, dass noch kurzfristiger gelöst werden muss, als der finanzielle Schub für die Konjunktur. Die Pumpen an den russischen Gasleitungen stehen seit ein paar Stunden komplett still. Zwar sind an einigen Stellen Reserven vorhanden, mit denen man sich kurzfristig behelfen kann, aber langfristig werden Ausfälle in der Energieerzeugung und in der Industrie unvermeidbar sein, wenn man Russland und die Ukraine nicht dazu zwingen kann, den dem Lieferstopp zugrunde liegenden Konflikt zu lösen.  

Das würde auch der angeschlagenen Wirtschaft einen neuerlichen Schlag versetzen, der nicht so leicht weggesteckt werden könnte. Weitere Einbrüche beim Bruttoinlandsprodukt wären die Folge, die wiederum eine Minderung der Gewinne der Unternehmen mit sich bringt, die in der übergroßen Mehrheit der Fälle über Entlassungen kompensiert werden. Das alles sind keine guten Signale für den Euro im Forex Trading, der sich am Donnerstag Morgen auf eine rasante Talfahrt begeben hatte.

08. Januar 2009

In den letzten Wochen vor Weihnachten und auch über die Feiertage hinweg konnte die europäische Währung gegenüber den meisten Hauptwährungen schwarze Zahlen schreiben. Grade gegenüber dem US-Dollar war der Euro so stark, wie schon lange nicht mehr. Mit dem Jahresbeginn jedoch könnte sich möglicherweise eine Trendwende für den Euro einstellen. Am heutigen Morgen gab es relativ gemischte Ergebnisse, doch grade gegenüber dem Schweizer Franken, dem US-Dollar und dem Japanischen Yen musste der Euro Einbußen verzeichnen. Dies könnte einen weiteren Wertverlust über die Woche bedeuten.

Analysten gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrem nächsten Treffen durchaus eine weitere Leitzinssenkung diskutieren könnte. In den letzten Tagen gab es ein sehr schwaches Handelsvolumen und auch die qualitativ eher mäßigen Neuigkeiten aus der Europazone lassen dies vermuten.

Interessant für den Euro wird auch die Entscheidung der Bank of England (BoE) diese Woche sein. Ende der Woche soll die Entscheidung fallen, ob der Referenzzinssatz gesenkt wird oder nicht. Angedacht ist eine Erniedrigung von 2,0% auf 1,5%. Sollte diese Senkung vorgenommen werden, so wird dies durchaus Einfluss auf das Britische Pfund – und so auch auf die anderen Währungen haben.

Der Rohölpreis setzt seinen Aufwärtstrend weiterhin fort. Der Konflikt, der sich dieser Tage im Nahen Osten abspielt, nimmt wie erwartet Einfluss auf den internationalen Markt. Innerhalb von 5 Tagen konnte der Preis pro Barrel Rohöl von 37$ auf über 48$ pro Barrel ansteigen. Andererseits wurden weitaus größere Preisschwankungen erwartet. Spekulanten vermuten, dass die Rohölförderung aufgrund des Konflikts auf dem Gaza-Streifen gedrosselt wird. Jedoch werden internationale Investoren ihr Kaufverhalten dieser Situation durchaus anpassen, so dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass der Ölpreis in den nächsten Tagen erneut fällt. Wie lange es noch dauert, bis der Ölpreis wieder zu seinem ehemaligen Wert ansteigt, ist fraglich. Denn nicht nur Konflikte im Nahen Osten nehmen Einfluss auf diesen Markt, genauso bedeutend wird sein, wie schnell und intensiv der neue US-Präsident Barrack Obama seine Pläne durchsetzt.

 

06. Januar 2009

Ein Punkt, welcher die meiste Beachtung am Devisenmarkt findet, sind die Prognosen. Bei der Erstellung solcher Prognosen treten einige Unterschiede auf, welche beachtet werden sollten. Zuerst kommt es darauf an, wer die Prognose erstellt hat und wie hoch man die Zuverlässigkeit der jeweiligen Quelle einschätzt. Erstellen Menschen die Prognosen, können diese entweder von Finanzexperten, von Tradern persönlich oder von Wissenschaftlern generiert worden sein. Eine andere Möglichkeit, mathematisch korrekte Daten zu erhalten, sind eigens darauf spezialisierte Computerprogramme. Diese arbeiten zum Einen sehr schnell und übertrumpfen somit die Möglichkeit und Geschwindigkeit der Menschen und zum Anderen sind die Prognosen in den meisten Fällen mehr als zuverlässig. Programme ziehen etwa relevante Daten heran, die bereits in weiterer Vergangenheit zurück liegen, um gewisse Muster aufzudecken und die Prognosen auch in Abhängigkeit zu ihnen zu setzen. So deckt das Programm etwa immer wieder kehrende Muster oder Patterns auf und nimmt diese mit in die Berechnung auf. So können Prognosen erstellt werden, welche quasi auf die Erfahrung der Vergangenheit zurückgreifen können und diese in Vorteile wandeln.

Kaum ein Forex Händler könnte auf die wichtige Prognosen verzichten. Sie bieten einen übersichtlichen Blick auf alle aktuellen Fragen, Kurse, Relationen, Schwankungen, Änderungen sowie potentielle Änderungen, welche sich in naher Zukunft ergeben könnten. Dabei stützen sich Programme wie Menschen auf zwei Grundprinzipien in der Analyse des Forex. Zum einen gilt die technische Analyse, welche sich alle in Zahlen ausgedrückte Daten zunutze macht. Zum Anderen wird auch die fundamentale Analyse zum Einsatz gebracht, welche sich auf politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Informationen beruft und diese in Bezug auf den Devisenhandel interpretiert.

Für die meisten Forex Neulinge sind die von Computer Programmen generierten Prognosen sehr zu empfehlen. Diese vermitteln mit der Zeit ein Gefühl für die Wichtigkeit gewisser Auskünfte, wobei gelernt wird, welche Informationen eher irrelevant für den eigenen Handel sind und somit nicht gebraucht werden können. Sammelt man einige Erfahrungen mit der eigenen Software und den daraus entstandenen Prognosen, so macht es erst danach Sinn, sich selbst einmal als Analytiker zu versuchen und Daten selber auszuwerten. Dabei sollte man jedoch sparsam mit seiner Zeit umgehen. Besonders berufstätige Menschen besitzen nicht die Möglichkeit, stundenlang vor Diagrammen und aktuellen Veröffentlichungen zu sitzen und diese auszuwerten. Eine gesunde Mischung sollte dabei im Laufe der Zeit entstehen. Das heißt, zunächst auf allgemeine und besonders fundierte Prognosen verlassen, dann etwas wählerischer werden, nachdem man begriffen hat, welche wirklich zu gebrauchen sind, und anschließend erst sollte nach viel gesammelter Erfahrung die eigene Einschätzung mit ins Spiel gebracht werden, um seine Profite zu optimieren und professioneller im Forex Handel werden. 

16. Dezember 2008

Der amerikanische Betrugsfall Madoff scheint nicht nur den Forex Brokern mächtig auf den Magen geschlagen zu haben. Auch die Aktienhändler scheinen erschüttert zu sein, denn Dow Jones und Nasdaq gaben am Montag kräftig nach. Sicher hatte auch der DAX zu kämpfen, doch er ging mit einem Minus von 0,2 Prozent durchs Ziel, währen Nasdaq immerhin den zehnfachen Prozentsatz an Verlusten einstecken musste. Die wissenden Forex Broker wundert das nicht, denn immerhin war der betrügerische amerikanische Finanzhai lange Zeit der Chefmanager der Nasdaq.

Der absolute Gewinner im Forex Trading war am Montag der Euro. Er konnte allen Leitwährungen gegenüber kräftig zulegen. Das höchste Plus verzeichnete er mit 2,45 Prozent gegenüber dem Hongkong Dollar, dicht gefolgt vom amerikanischen Dollar, dem gegenüber er sich im Forex Trading einen Vorteil von knapp 2,4 Prozent sichern konnte. Lediglich beim Gewinn gegenüber dem Schweizer Franken blieb er unter der Ein- Prozent- Grenze.

Schaut man sich die weltweite Statistik des Forex Trading am Montag an, dann fällt auf, dass die europäische Gemeinschaftswährung nur gegenüber dem bulgarischen Lew und dem Pfund Sterling Verluste einstecken musste. Ansonsten wiesen die Charts durchgängig nach oben zeigende Kurven auf, die an einigen Stellen Kursgewinne von mehr als zwei Prozent offenbarten. Zu den deutlichsten Verlierern gegenüber dem Euro gehörten neben vielen anderen der amerikanische Dollar, der arabische Dirham, die türkische Lira, der afrikanische Rand, der Saudi Rial, der russische Rubel und die Mauritius Rupie, die immerhin einen Verlust von mehr als drei Prozent hinnehmen musste.

Zur Stabilität und sogar weiteren Steigerungen des Euro im Forex Trading dürften auch die Signale beitragen, die aus der deutschen Politik kommen. Die sonntägliche Kanzleramtsrunde brachte einige interessante Ansätze, die vor allem die Arbeitsmarktsituation entlasten könnten. Auch sind sich die Politiker weitgehend einig, dass bereits angedachte Investitionen der öffentlichen Hand vorzeitig in Auftrag gegeben werden sollen, um der Wirtschaft weitere positive Impulse zu geben. 

16. Dezember 2008

Die europäische Gemeinschaftswährung konnte im Verlauf des Handelstages seine Gewinne gegenüber der amerikanischen Währung ausbauen. Der Euro notierte knapp unter der 1,37 Dollar Marke, als sich der europäisch geprägte Forex-Trade seinem Ende zu neigte. Im Verlauf des Tages wurde die 1,37 Dollar Marke vom Euro überwunden. Gegenüber dem japanischen Yen konnte sich der Euro heute ebenfalls behaupten. Den Höchststand gegenüber der japanischen Währung erreichte der Euro mit über 124 Yen, konnte diesen Stand jedoch nicht bis zum Ende des Handels halten.. Die europäische Gemeinschaftswährung ist aus dem seit Wochen zu beobachtenden Seitwärtskanal zwischen 1,25 und 1,30 Dollar ausgebrochen. Die Analysten bewerten das Potential für den Euro auf einen Stand bis zur 1,4 Dollar Marke. Analysten sehen den Grund für den Aufwärtstrend des Euros in der für Dienstag angekündigten Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank, Federal Reserve

Es wird eine Senkung der Leitzinsen um 50 Basispunkte gerechnet. Damit würde das Leitzinsniveau in den Vereinigten Staaten auf 0,50 Prozent liegen. Die Analysten jedoch weisen daraufhin, dass der so genannte effektive Fed-Funds-Satz bereits seit einiger Zeit unter dem Zielsatz liegt. Der Fed-Funds-Satz ist der Zins, den man am Geldmarkt für die so genannten Sichteinlagen bei der amerikanischen Notenbank zahlen muss. Im Vormonat November lag der Zinssatz bei 0,39 Prozent. Anfang Dezember bereits bei 0,27 Prozent.

Als Impulsgeber für die Forex-Märkte sehen die Experten die Entscheidung der amerikanischen Notenbank, ob sie nun auch offiziell den quantitativen Lockerungskurs vertreten wird. Das bedeutet, dass dadurch eine Steigerung der gesamten Geldmenge möglich ist. Praktisch umgesetzt werden könnte dies durch den vermehrten Ankauf von Staatsanleihen. Leider ziehen solche Maßnahmen inflationäre Tendenzen nach sich.

Das Britische Pfund Sterling zeigte sich heute wieder auf einem Tiefpunkt. Zwar konnte sich das Britische Pfund gegen Ende des europäisch geprägten Forex-Trades wieder leicht erholen. Aber im Verlauf des Handelstages erreichte das Britische Pfund mit 0,9022 Pence für einen Euro sein neuestes Allzeittief. Einige Marktbeobachter gehen noch von einer weiteren Abwertung bis auf 0,95 Pence aus. Zur Zeit fallen alle wesentliche Indikatoren in Großbritannien negativ aus. Außerdem scheint die englische Regierung das Allzeittief des Britischen Pfunds still zu dulden.

Die für heute erwarteten Impulse durch die Veröffentlichung der amerikanischen Konjunkturdaten blieben weitestgehend aus. Der Empire-State-Manufacturing-Index des verarbeitenden Gewerbes ist im Monat Dezember gegenüber dem November gesunken. Der Index sank um 0,23 Punkte und erreichte einen Stand von minus 25,76. Die Experten erwarteten sogar einen Rückgang auf minus 26,50.

Die amerikanische Industrieproduktion ist im November um 0,6 Prozent gesunken. Die Kapazitätsauslastung ist im Monat November um 0,6 Prozentpunkte auf 75,4 Prozent stärker gesunken, als zunächst angenommen. Die Experten sind von 75,8 Prozent ausgegangen.

16. Dezember 2008