Der Euro konnte sich letzten Freitagmorgen wieder erholen. Dies gilt sowohl für den Übergang vom asiatischen zum europäischen Devisenmarkt, als auch im Verhältnis zum US-Dollar und Yen. Freitag morgen, kurz vor acht Uhr, handelte der Euro zum US-Dollar mit 1,2523 US-Dollar, nachdem vorher der niedrigste Stand seit dem dreizehnten November verzeichnet werden konnte, 1,2422 US-Dollar. In Bezug auf den Yen konnte die Gemeinschaftswährung auch eine Aufwertung erfahren und lag bei 118, 94 JPY, wobei das Tagestief des Yen 116, 44 JPY betrug. Im Verhältnis zur japanischen Währung konnte der US-Dollar auch als kleiner Sieger hervor gehen und verzeichnete ebenso eine Festigung. Das Hauptaugenmerk der Händler lag in den vergangenen Tagen fest auf die Kursgewinne der asiatischen Aktienmärkte gerichtet, worauf sich die Erholung des Euro auch zurück führen lässt. Diese positive Entwicklung im asiatischen Raum soll sich diese Woche auch stark auf den europäischen Aktienmarkt niederschlagen und auch für einige Kursgewinne sorgen. Natürlich könnte ein neues Tief von EURUSD nicht ausgeschlossen werden, sollte die allgemeine Verunsicherung und Risikoscheue am Finanzmarkt anhalten oder gar größer werden. Zur Aufklärung der Verhältnisse warten viele Anleger mit Spannung auf die veranschlagten Reden einiger Repräsentanten der Europäischen Zentralbank und der Federal Reserve. Im Verhältnis zum Schweizer Franken kann de Euro Dank der kürzlichen Zinssenkungen der Schweizer Nationalbank weiterhin einen Aufwärtstrend verzeichnen. Somit konnte ein Höchststand seit dem 15. Oktober verzeichnet werden. Der Euro stieg auf 1,5290 CHF. Höchstwahrscheinlich dürfte dieser Trend jedoch nicht allzu lange andauern., da die momentane Krise immer noch eine bedrohende Belastung für den Euro darstellt. Ferner plant die Europäische Zentralbank eine Verkleinerung des Zinsabstandes zwischen Europa und der Schweiz, was eine Entwicklung zur Folge haben könnte, die den Euro auf 1,48 bis 1,47 CHF zurücksetzen lassen könnte. Weiterhin konnten die Erwartungen auf dem Finanzmarkt durch die japanische Notenbank erfüllt werden. Diese beließ den Leitzins am Freitag auf 0, 3 %. Nach dem vergangenen Donnerstag und einem Nachmittags-Fixing von 738 US-Dollar für die Feinunze Gold, konnte diese am frühen Freitag auf 753, 20 US-Dollar notiert werden.

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24. November 2008