Diese Frage ist durchaus zu bejahen, denn die Parteien scheinen sich uneins zu sein, was die Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur betrifft. Vor allem die CSU preschte vor und forderte, in den anstehenden Steuerreformen umfangreiche Steuersenkungen für untere und mittlere Einkommensschichten zu berücksichtigen. Das sehen auch die Interessenvertreter von Industrie und Handel so, denn sie brachten zum Ausdruck, dass sie in Steuersenkungen ein unschlagbares Konjunkturförderprogramm sehen würden. Finanzminister Steinbrück hielt dagegen das bereits auf den Weg gebrachte Förderprogramm für völlig ausreichend. Dass andere Länder die Konjunktur ebenfalls mit Steuersenkungen ankurbeln wollen, scheint dabei wenig zu interessieren. Schon in den Wirtschaftsschulen lernen die Forex Broker, dass Steuersenkungen sich in der Geschichte immer positiv auf die Wirtschaft ausgewirkt haben. Dass man diesen Weg jetzt partout nicht gehen will, könnte damit zusammen hängen, dass der Bundeshaushalt durch die verschiedenen Hilfsprogramme ohnehin schon stark belastet ist und eine drohende Steigerung der Arbeitslosigkeit verbunden mit niedrigen Treibstoffpreisen zusätzlich für erhebliche Steuereinbußen sorgen dürften. Diese derart deutliche Ablehnung von Steuersenkungen könnte im Forex Trading heute für eine Schwächung der europäischen Gemeinschaftswährung sorgen, die gerade einen kurzen Weg der Erholung angetreten hatte. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Änderungen es in dem noch vor Jahresende zu beschließenden Jahressteuergesetz geben wird. Schon die Wiedereinführung der Pendlerpauschale in voller Höhe könnte zu einer deutlichen Entlastung der Haushalte führen, die sich ab Januar auch über ein angehobenes Kindergeld freuen dürften.

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24. November 2008