Der Handel mit Devisen ist erste einmal abhängig von aktuellen Entwicklungen, die möglichst vorausschauend abgeschätzt werden sollen. Der Forex Broker spricht dann eben von den Signalen, die sich auf dem Markt der Devisen ergeben und die wichtige Hinweise für die Preisentwicklung der Devisen sind. Aber nicht weniger wichtig ist es eben auch, dass der Markt hinsichtlich seiner Vergangenheit immer wieder einmal durchleuchtet wird. Erfahrungswerte sind im Devisenhandel bares Geld wert und Forex Broker sind somit nicht nur ständig damit beschäftigt, die aktuellen Entwicklungen zu beobachten – auch Rückblicke auf den Markt geben wichtige Aufschlüsse. Wie geht es dem Euro denn eigentlich tendenziell, wenn man den Zeitraum ab Ende Oktober betrachtet? Grundsätzlich ist der Euro – trotz ständiger Informationen über die aktuelle Finanzkrise – weiterhin eine Währung, die es insgesamt spannend macht. Gute Bewegungen waren beim Euro und USD in letzter Zeit zu sehen und trotzdem lässt sich rückblickend ab Ende Oktober sagen, dass der Euro sich seit seinem Tief zu dieser Zeit inzwischen tendenziell seitwärts entwickelt, nimmt man die Wochenansicht als Basis. Die Frage, die sich natürlich den Anlegern jetzt stellt ist, welchen Verlauf der Euro weiterhin nimmt und ob die massiven Kursverluste nun den Bodensatz erreicht haben oder ob eine weitere Abwertung des Euro zu befürchten ist, die dann Anleger natürlich schwer treffen könnte. Die Vorhersage ist nicht wirklich einfach und so lange das Tief des Oktober sich auf 1,2327 hält, ist die bullishe Bewegung in der nächsten Zeit wohl eher unwahrscheinlich. Ein Kursanstieg über einen Wert von 1,2815 wäre dafür erforderlich, der dann in diesem Fall durchaus durch eine Bewegung in Richtung 1,325 seinen Verlauf nehmen könnte. Ein Fallen unter das bisherige Tief im Oktober würde allerdings weitere deutlich sinkende Kurse nach sich ziehen. So könnten beim weiteren Sinken des Kurses bald Werte von 1,195 und letztlich wohl auch 1,165 erreicht werden. Wirklich spannend zeigte sich die Situation beim GBP und USD. Deutliche Kursverluste, die sich in der Vorwoche ergaben, brachten zunächst eine Kursentwicklung, die sich seitwärts ergab, mit sich. So konnte sich der Sterling dann sogar mit einem Wert von 1,525 wirklich erholen, musste aber kurz darauf schon deutliche Verluste verzeichnen. Das November-Tief mit einem Wert von 1,4554 ist aber ein deutlicher Indikator für die weitere Veränderung abwärts. Wenn GBP und USD weitere Verluste verkraften müssen, kann auch ein Wert von unter 1,41 wahrscheinlich werden. Wird hingegen ein Anstieg auf 1,525 erreicht, ist auch die Erholung auf 1,545 und sogar auf 1,565 wahrscheinlich. Der Überverkauf, den beide zur Zeit verzeichnen können, machen die Erholung des Paares recht wahrscheinlich. Allerdings ist es die fundamentale Situation und auch die Situation im Chart, die sich dann deutlich bearish zeigt. Für die Prognosen ist es weiterhin ein wichtiger Aspekt, dass im Dezember wohl mit einem Zinsschritt der BoE zu rechnen ist. Durch diese Einflüsse ist damit zu rechnen, dass GBP und USD auf in der kommenden Woche bei ihrer Seitwärtsrange im Bereich von 1,4554 bis 1,525 verbleiben. Durch breite Range und die Volatilität des Paares ergeben sich in diesem Bereich aber insgesamt recht gute Trading-Möglichkeiten. Die Kombination von USD und JPY wird sich in näherer Zukunft nach Fachmeinungen wohl eher bearish zeigen. Ein Test des Oktober-Tief im Bereich 90,86 ist somit zu erwarten. Vorsicht für Trader, denn die sollte die die Signale des Charts abwarten. Die bearishen Aussichten könnten durch ein Tief der Vorwoche auf 93,53 bestätigt werden. Der Anstieg hingegen, der sich auf einen Wert über 98,30 ergibt, wäre ein Indikator für eine deutliche Erholung auf 100,50.

 

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24. November 2008