Der Euro hielt sich bis vor zwei Tagen noch auf 1.2635 US-Dollar, wobei er sich in einer Breite zwischen 1.2568 und 1.2700 US-Dollar hielt. Der US-Dollar steht in Beziehung zum Yen auf 96.70. Der EUR/YEN notierte bei 122.20, wobei sich EURO-FRANKEN um den Zähler 1.5230 bewegte. Ebenso wenig konnten die am Dienstag von den Vereinigten Staaten veröffentlichten Konjunkturdaten kaum eine gesteigerte positive Stimmung erzeugen. Die genannten Konjunkturdaten lassen die amerikanische Wirtschaft rezessiv erscheinen. So etwa die Zahlen der Erzeugerpreise im Oktober. Diese verzeichnen bis heute einen monatlich betrachteten Rückgang von 2, 8 %. Zuvor beliefen sich die Einschätzungen von Experten noch auf 1, 9 %, was deutlich unterboten wurde. So kann im Jahresvergleich eine Stagnation von 8, 7 % auf 5, 1 % konstatiert werden. Die Kapitalzuflüsse bezogen auf den TIC im September konnten jedoch weltweit ihre positive Wirkung entfalten. Folglich gab es eine unerwartet große Zunahme der Kapitalzuflüsse in den Vereinigten Staaten von Amerika. Diese mussten sogar von 21 auf 66, 2 Milliarden korrigiert werden. Der Grund hierfür kann nur im abermals gesteigerten Kaufinteresse gefunden werden, welcher sich auf die US-Kapitalmarktaktiva bezieht. Hierzu kann auch ein Blick nach China gewagt werden, um mehr Aufschluss über die vorherrschenden Trends zu erhalten. China ist nämlich seit September 2008 im Besitz der größten Menge an US-Treasury-Bonds. Dieses wird gegenwärtig auf eine Volumen von über 585 Milliarden US-Dollar geschätzt und hat sich somit im Vergleich zum Jahre 2005 verdoppeln können. Ebenso besitzt Japan einen Bestand von 573, 3 Milliarden US-Dollar an US-Treasury Bonds. Hier muss jedoch ein Rückgang seit dem Sommer 2004 konstatiert werden. Damals bewegten sich die Bestände Japans bei 699 Milliarden US-Dollar. Auch sind geschichtliche Tiefstwerte beim ABC News Money Magazine Consumer Comfort Index zu verzeichnen. Dort konnte diese Woche ein Tiefstwert von minus 52 Punkte festgestellt werden, nachdem dieser noch in der Vorwoche bei minus 50 zu erkennen war. Ebenso sind historische Tiefstwerte beim NAHB Housing Market Index zu verzeichnen. Noch Anfang November bei 14 Punkten, sank der Index abermals auf 9 Punkte ab. Dabei kann eine Reaktion der Baubranche kaum überraschend wirken, wo die Bauprojektzahlen mit dem Punkteverlust des Index stark korrespondieren. Die Prognose hierzu lautet: Im November werden die rückläufigen Zahlen bei Baugenehmigungen um etwa 40.000 Objekte zurück gehen. Im Bereich des Euro wird jedoch weiterhin ein positiver Trend erwartet. Der Euro wird gegenüber dem US-Dollar sogar bevorzugt.

 

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21. November 2008