Über den gestrigen Nachmittag hinweg konnte wieder eine eindeutige Schwächung des Euro gegenüber dem US-Dollar verzeichnet werden. Somit rutschte der Euro im europäisch geprägten Handel unter den Wert von 1,32 US-Dollar. Seine Gründe müsste diese Entwicklung wohl in den anstehenden Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank haben, welche für kommenden Donnerstag ansteht. Experten rechnen mit einer Zinsentscheidung, die den Leitzins wohl um 50 Basispunkte herabsetzen wird.

Zudem würde der Unterschied von Renditen zwischen europäischem und amerikanischem Raum verkleinert werden, woraus der Euro wiederum an Anziehung und Vertrauenswürdigkeit einbüßen würde, äußerte ein Marktteilnehmer gegenüber der Presse. Darüber hinaus ist eine weitere Belastung gegenwärtig, die den Euro immer noch sehr unter Druck setzt. Nämlich die Abstufung der Werte spanischer Staatsanleihen. Der Euro gerät also eindeutig angesichts dieser Tatsache unter starken und den Verkauf fördernden Druck, der sich beim Devisenhandel dieser Woche stark deutlich macht im zunehmenden Verkauf des Euros. Gegenüber dem Japanischen Yen kann sich die europäische Gemeinschaftswährung ebenso nicht mehr behaupten und verliert eindeutig an Wert. Einerseits werden die in diesen Tagen verabschiedeten Konjunkturpakete vielleicht zu einer Stärkung beitragen, das bleibt jedoch abzuwarten. Der Euro kann in diesen Tagen seiner Rolle eines sicheren Hafens nicht mehr entsprechen und viele Anleger scheinen der Gemeinschaftswährung ihr Vertrauen zu entziehen. Ausschließlich technisch betrachtet ist der Euro klar bei 1,3116 und 1,3080 US-Dollar unterstützt. Die zu durchbrechenden Widerstände sind relativ hoch angesiedelt und liegen derzeit wohl um die 1,3450, ein weiterer Wert wurde auf 1,3477 US-Dollar veranschlagt. Der Euro hat also in dieser Krisenzeit noch einen halbwegs weiten Weg zu gehen, um wieder auf geregelte Bahnen mit einem relativ stabilen Kurs zu geraten. In Bezug auf eine Unze Gold wurde am gestrigen Nachmittag in Englands Hauptstadt London ein Wert von 826, 50 US-Dollar festgestellt. Also eine leichte Schwächung zu Montag. Da stand der Preis einer Feinunze Gold noch bei 827 US-Dollar. Leicht chaotische Entwicklungen, besonders im europäischen Raum. Es sollte auf sehr eindeutige Signale gewartet werden, um einen garantiert profitablen Handel abpassen und eingehen zu können.

 

 

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14. Januar 2012