Heftig diskutiert wird derzeit um die Praktiken bei BASF. Nachdem in der ersten Wochenhälfte von der Konzernspitze offenbar wurde, dass man an achtzig Standorten vorübergehend die Produktion aussetzen und sie an weiteren hundert Standorten zurückfahren will, begab sich die Aktie prompt auf Talfahrt. Als sie den tiefsten Stand erreicht hatten schlug die Konzernspitze zu. Der Firmenchef sowie weitere Vorstandsmitglieder kauften Aktien im Wert von mehr als 330.000 Euro. Unter den Forex Brokern bildeten sich dazu zwei Meinungen. Während die einen vor dem Mut der Konzernspitze den Hut zogen, in einer wirtschaftlich derart angespannten Lage in solchen immensen Größenordnungen Aktien zu kaufen, fragten sich andere, ob man nicht durch die Verbreitung der negativen Nachrichten erst die Voraussetzungen für einen Preisrutsch hätte schaffen wollen. Wie auch immer, auf alle Fälle führte der Kauf von fast 15.000 Aktien dazu, dass sich der Kurs wieder leicht erholte, was auch dem DAX zugute kommen dürfte. Eine weitere Frage, die sich die Forex Broker heute stellen müssen, ist die weitere Entwicklung des amerikanischen Dollar. Der Dow Jones hatte im späten Handel am Donnerstag kräftig nachgegeben. Auf den gesamten Tag gesehen, büßte er mehr als 400 Punkte ein. Davon könnte heute auch der Euro profitieren. Zumindest zeigt die Frankfurter Börse am Freitag Vormittag schon einen entsprechenden Trend. Auch dem Japanischen Yen gegenüber konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung zu Handelsstart in der deutschen Börse recht gut durchsetzen. Vorsicht ist beim Handel zwischen Britischem Pfund und Euro geboten, denn dort dotierte der Euro leicht unter den Vortagskursen.

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21. November 2008