Durch den stärkeren Blickpunkt, den der Devisenmarkt in den letzten Jahren genießt, sind auch Privatanleger mehr und mehr an einer Teilnahme am Markt interessiert. Insgesamt zeigt sich jedenfalls ein steigendes Interesse am spannenden Markt.

Nicht zuletzt liegt der Grund sicherlich darin, dass auch Privatanleger inzwischen mehr und deutlich einfacherer Möglichkeiten gefunden haben, am Devisenmarkt teilzunehmen oder ihre Spekulationen am Markt zu betreiben. Aber auch das steigende Interesse, das der Devisenmarkt selbst erlebt, ist es, was durch Schnelligkeit und Vielzahl von Einflüssen diesem Markt eine besondere Faszination verleiht.

Interessant für Einsteiger ist schon, welche Auswirkungen Zinsveränderungen durch Notenbanken, politische Entwicklungen und auch konjunkturelle Entwicklungen auf die Wechselkurse nehmen.

Und wie spekuliere ich jetzt erfolgreich am Devisenmarkt?

Neben dem Futures-Handel gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten, die Spekulation auf die Wechselkurse vorzunehmen. Entweder wird über die Bank gekauft oder über einen Online-Broker oder aber es werden direkt beim Emittenten die Optionsscheine oder aber die Turbozertifikate auf den jeweiligen Wechselkurs gekauft. Oder man handelt eben über eine spezialisierten Devisenbroker direkt am Forex Market. Für diesen Fall besteht die Möglichkeit, verschieden Devisengeschäfte zu betreiben. Jetzt gilt es nur noch, das Konto beim Devisen-Broker zu eröffnen und dafür ist die Termingeschäftsfähigkeit des Marktteilnehmers die Bedingung. Die Aufklärung durch die ausländischen Anbieter hinsichtlich der Regularien und Risiken am Markt ist gesetzlich vorgeschrieben.

Was tut jetzt der Devisen-Broker?

Der Devisen-Broker oder auch der FX-Broker macht es dem Privatanleger möglich, am Markt teilzunehmen. Er öffnet sozusagen den Zugang zum Forex Market. Mittels elektronischer Broking-Systeme kann dann im Regelfall sofort und problemlos die Ausführung der Kundenaufträge erfolgen. Der Devisen-Broker tritt bei diesem Geschäft seinem Kunden als Kontrahent gegenüber, denn er ist nicht dafür zuständig, die Transaktionen einfach nur weiterzuleiten, sonder er ist als Käufer und Verkäufer der Devisen aktiv und nimmt in dieser Position die Gegenposition zum Kunden ein. So wird eine schnell Ausführung der Kundenaufträge garantiert und auch Preisgarantien bei Stopp-Aufträgen werden so ermöglicht, die von manchen Devisen-Broker angeboten werden. Weiterhin sind so variable Positionsgrößen machbar, denn bei der Ausführung des Auftrages muss ja nun kein passender Kontrahent mehr gefunden werden.

Und was kostet der Devisenhandel nun?

Gewinne erzielen wollen hat zunächst einmal immer seinen Preis und so schlägt der Devisen-Broker auf die von ihm gestellten Kurse einen Betrag auf, der dann im Fachjargon als Internetbanken-Spread bezeichnet wird. Das ist der Spread, den sich die Banken beim Handel miteinander gegenseitig zugestehen. Hier hat der Privatanleger eindeutig eine etwas schlechtere Position als der institutionelle Händler, denn der Devisen-Broker möchte natürlich als Zwischenhändler auch Verdienste erzielen. Der Spread ist aber der einzige Kostenfaktor, der anfällt für den Kunden.

Wer seine Gewinne nicht unnötig schmälern möchte – und das gilt wohl für alle Trader – der sollte zunächst vor der Auswahl des Brokers die Spreads vergleichen, die sich teilweise stark unterscheiden und einen Gewinn somit mehr als notwendig schmälern können.

Also gilt auch beim Traden: Augen auf vor dem Handel – genau wie das beim Einkaufen auch der Fall ist!

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05. Januar 2009