Für viele war – und ist auch noch heute – der Euro die Wurzel des Übels in der Preisentwicklung. Mit Einführung des Euro haben sich die Preise gefühlt verdoppelt und lange Zeit nutzten die Menschen noch die Umrechnung, um sich bei der Preisgestaltung schockiert an der D-Mark zu orientieren.

Aber Finanzexperten behaupten, dass dieser negative Ruf, den der Euro teilweise heute noch – und hier besonders bei älteren Menschen – vor sich herträgt, ungerechtfertigt ist. Der Euro hat insgesamt nur Gutes mit sich gebracht, sind sich die Experten in Frankfurt recht sicher. Und auch die schlimmsten folgen der Finanzkrise hat der Euro nach Expertenmeinung verhindert. Am 1. Januar 2009 feiert der Euro übrigens sein erstes Jubiläum, denn als Währung hat er nun schon 10 Jahre überstanden. Der 1. Januar 1999 brachte die dritte Phase der Wirtschafts- und Währungsunion mit sich und der Euro wurde damit für elf Länder zur neuen Währung erklärt.

Vorteile der europäischen Gemeinschaftswährung werden hauptsächlich in der Stabilität, den niedrigen Zinsen, der Preistransparenz und auch den deutlich gesünderen öffentlichen Finanzen gesehen und so können gerade größere Städte nur vom Euro als Währung profitieren.

Die deutsche Heimat des Euro ist übrigens Frankfurt, denn hier hat die Europäische Zentralbank sich niedergelassen und ihren Sitz aufgeschlagen. So wurde Frankfurt dann im europäischen Wettbewerb auch enorm gestärkt in seiner Funktion als Finanzplatz.

Und bald wird es ein weiter repräsentativer Standort im Osten sein, wo dann die einheitliche Geldpolitik überwacht wird. So ist es die Einheits-Währung und auch die besonnene Notenbankpolitik, die die Europäische Zentralbank walten ließ, die von Fachleuten gelobt werden und dass nicht so zügig und entschlossen auf die Finanzkrise reagiert wurde, soll das Schlimmste tatsächlich abgewendet haben. So wird auch Frankfurt dann nach Meinung von Experten gemeinsam mit dem Euro aus der Finanzkrise gestärkt hervorgehen.

Der Weg zum Euro war aber nicht ganz glatt und viele Steine galt es zur Seite zu schaffen. Neben den Satzungen, dem Finanz- und Haushaltsplan und der kompletten Buchführung und Abrechnung waren es auch Anträge und Bescheide und sogar Fahrkartenautomaten sowie Hard- und Software, die einer Überarbeitung bedurften, damit die europäische Gemeinschaftswährung ihren Dienst antreten konnte.

Insgesamt wird der Euro von Experten als sehr positiv bewertet, auch wenn Privatleute das wohl etwas anders betrachten mit einem traurigen Blick in den Geldbeutel.

Schauen wir einfach mal, wie der Euro sich im nächsten Jahr in der drohenden Rezession so am Devisenmarkt verhält?

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01. Januar 2009