Im Verlauf des heutigen europäisch dominierten Forex-Trades ist der Euro über die Marke von 1,42 Euro gestiegen. Gegen Ende des Forex-Trades am Dienstagabend, stabilisierte sich der Euro über der 1,41 Dollar Marke. Damit zeigte der Euro am vorletzten Tag des Jahres 2008 noch einmal Stärke gegenüber dem Greenback. Die europäische Gemeinschaftswährung pendelte heute in einer Spanne von knapp drei Cent. Am Mittag wurde der Referenzkurs für das Währungspaar EURUSD von der Europäischen Zentralbank mit 1,4098 Dollar bzw. 0,7093 Euro festgelegt. Zum Vergleich lag der Referenzkurs am Montag bei 1,4270 Dollar bzw. bei 0,7008 Euro. Ansonsten fielen die Umsätze auf den Forex-Märkten heute sehr dünn aus, was mit dem nahenden Jahresende zusammenhängt.

Die heute in den Vereinigten Staaten erwarteten Konjunkturdaten sind eher uneinheitlich ausgefallen. Die Auswirkung auf die Forex-Märkte war eher gering. Der Chicagoer Einkaufsmanager-Index ist für den Monat Dezember etwas besser ausgefallen als die Analysten zunächst befürchtet hatten. Dafür ist das Verbrauchervertrauen der amerikanischen Konsumenten im Dezember schlechter ausgefallen, als zuvor erwartet wurde. Die Verbraucherstimmung fiel auf ein Rekordtief. Von den wenigen verbliebenen Marktteilnehmern wurde diese Nachricht lediglich zur Kenntnis genommen.

In Deutschland wurden heute die Verbraucherpreise für den Monat Dezember bekannt gegeben. Der Preisanstieg hat sich in Deutschland erneut verlangsamt. Auf Jahressicht sind die Verbraucherpreise um 1,1 Prozent gestiegen. Im November verzeichnete das Statistische Bundesamt noch einen Anstieg von 1,4 Prozent. Betrachtet man die Daten auf Monatssicht, dann ergibt sich ein geringer Preisanstieg von 0,3 Prozent für den Monat Dezember. Auf das gesamte Jahr 2008 berechnete das Statistische Bundesamt eine Inflationsrate für Deutschland von 2,6 Prozent. Damit erreichte die Inflation den höchsten Stand seit 14 Jahren. Grund dafür ist vor allem die erste Hälfte des Jahres. Durch die Explosion der Öl- und Energiepreise bis zur Jahresmitte, verteuerte sich das Leben in Deutschland insgesamt. Erst seit September ist ein langsamer Rückgang der Inflationsrate zu verzeichnen. Insofern hat die Finanzkrise zur Abschwächung der Jahresinflationsrate in Deutschland beigetragen.

Aus technischer Sicht wird die Unterstützung für den Euro bei 1,39 Euro gesehen. Das Tageshoch vom gestrigen Montag, 1,4360 Dollar pro Euro, wird zur Zeit als Widerstand angesehen. Die für die Wechselkurse spannend werdenden ersten Konjunkturdaten des neuen Jahres werden am Freitag nächster Woche aus den USA erwartet. Dann wird der Arbeitsmarktbericht für den Monat Dezember vorgelegt werden. Von den Daten erwarten einige Experten eine Weichenstellung sowohl für den Dollar als auch für den Euro und den Yen.

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01. Januar 2009