Im Verlauf des heutigen Handelstages musste die europäische Gemeinschaftswährung ihre Gewinne, die sie am Morgen und Mittag eingefahren hatte, teilweise wieder gegenüber dem Dollar abgeben. Am Mittag lag der Kurs für den Euro noch deutlich über der 1,43 Dollar Marke. Gegen Ende des europäisch dominierten Forex-Trades lag der Wert des Euros nur etwas über der 1,41 Dollar Marke. Die europäische Gemeinschaftswährung konnte aber trotz dünner Umsätze gefestigt werden. Am Vormittag drückte der Ölpreis, der aufgrund der Kriegsgefahr im Nahen Osten und der Pläne der arabischen Emirate ihre Erdölförderung zu drosseln, wieder gestiegen ist, auf die amerikanische Landeswährung. Im weiteren Verlauf des heutigen Handelstages ist der Ölpreis aber wieder unter sein Tageshoch gesunken. Dies brachte vor allem dem Dollar eine deutliche Entlastung. Am Mittag hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für die Wechselkurspaarung EURUSD mit 1,4270 Dollar festgelegt. Der Dollar kostete 0,7008 Euro.

Analysten und Marktteilnehmer messen den derzeitigen Bewegungen auf den Forex-Märkten nur wenig Bedeutung zu. Die meisten Marktteilnehmer haben sich bis ins nächste Jahr vom Handel verabschiedet. Die Umsätze sind derzeit sehr dünn und die Wechselkurssprünge erratisch. Fundamentale Impulse für die Forex-Märkte blieben heute aus, da keine nennenswerten Konjunkturdaten bekannt gegeben wurden. Am Dienstag werden in den USA einige Stimmungsindikatoren erwartet. Vielleicht gehen davon Impulse für die Forex-Trades aus. Erst ab dem 5. Januar 2009 wird wieder von der normalen Geschäftstätigkeit auf den Forex-Märkten ausgegangen.

Das Britische Pfund Sterling steht gegenwärtig massiv unter Druck. Von Erholung kann keine Rede sein. Das Britische Pfund steht so schwach gegenüber dem Euro wie noch nie. Mit 97,99 Pence für einen Euro erreichte die europäische Gemeinschaftswährung ein neues Allzeithoch gegenüber dem Pfund. Die britische Wirtschaft leidet heftig unter der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Schon mehren sich die Gerüchte, dass der derzeitige Preisverfall des Pfunds gewünscht ist und einige Investoren auf die Parität zwischen beiden Währungen spekulieren. Analysten gehen davon aus, dass die Bank of England ihre Leitzinsen noch stärken senken wird, als die Europäische Zentralbank. Nur dann scheint es möglich, die schwer leidende britische Wirtschaft wieder anzukurbeln. In Großbritannien befinden sich die Leitzinsen zur Zeit auf einem Niveau von 2,0 Prozent, während im Euroraum der Leitzins bei 2,50 Prozent liegt.

 

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01. Januar 2009