Ein weiteres Weihnachtsfest ist überstanden. Die Geschenke sind ausgepackt, die Gänse gegessen worden und die Tage werden wieder länger. Mit straffen Schritten geht das Jahr 2008 seinem Ende zu und ebnet den Weg für ein Jahr, von dem viel zu erwarten ist. Nach 8 Jahren Ära Bush sind die Republikaner von Amerikas Thron gerissen worden und der Demokrat Barrack Obama wird das Amt als 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika antreten. 8 Jahre, in denen die USA eine Suppe kochte, die wir heute auslöffeln durfte. Kein Präsident vor George Bush hat es geschafft das Land der unbegrenzten Möglichkeiten so zu zerwirtschaften, wie er es tat. In Folge dessen stehen wir nun vor einer globalen Wirtschaftskrise, wie es sie seit den Anfängen des 20. Jahrhunderts nicht mehr gab.

Doch mit dem neuen Jahr kommt auch die Hoffnung. Die Hoffnung auf einen Neuanfang, auf einen Aufschwung, auf eine neue Blütezeit. Der globale Wirtschaftsmarkt wird sich verändern, die USA wird wieder an Kraft gewinnen, wieder zu einer ernst zu nehmenden Wirtschaftsmacht werden – aber auch die Volksrepublik China wird immer mehr an Bedeutung in der internationalen Wirtschaft, ebenso wie in der Politik, gewinnen.

Doch bevor wir die letzten Tage in Angriff nehmen und mit dem Countdown das Jahr 2009 einleiten gibt es hier noch einmal einen Überblick über den derzeitigen Stand der Dinge.

Zum Ende des Jahres sieht es für den US-Dollar alles andere als rosig aus. Lange Zeit konnte er sich halten, trotzte den Stichen und Hieben, die von allen Seiten durch schlechte Wirtschaftszahlen kamen und ging seinen Kurs stetig nach oben, doch kurz vor dem Jahresende endete auch dieser Widerstand. Gegenüber den meisten Hauptwährungen musste er deutliche Einbußen verzeichnen, so steht er derzeit gegenüber dem Japanischen Yen bei 90,84 – das Paar EURUSD wird bei 1,4030 gehandelt.

Der Euro hingegen ist wieder recht stabil. Jedenfalls den Umständen entsprechend. Gegenüber dem Britischen Pfund konnte er stetig Plus verzeichnen, so dass dieses Paar mittlerweile bei 0,9610 gehandelt wird. Ein Trend, der durchaus dadurch unterstützt wurde, dass Großbritannien mit dem Gedanken geliebäugelt hat, sich dem Euro anzuschließen. Selbst gegenüber dem Japanischen Yen wird er derzeit wieder bei 127,38 gehandelt – nicht mehr so stark wie am 19.12., aber im Vergleich zum Anfang des Dezembers durchaus kraftvoll.

Der Rohstoff Gold hat sich nach seinem Novembertief wieder einigermaßen erholt. Nach Tiefständen an der 700er Marke wird er derzeit bei 870,28 gehandelt. Am 24.12. erlebte die Unze Gold hier nochmal einen kräftigen Aufschwung.

Das Sorgenkind Rohöl hat es auch zum Ende hin nicht geschafft sich ansatzweise zu erholen. Im Gegenteil, wie von Experten vermutet sank der Wert des Barrel Rohöls sogar unter die 40$ Marke und wird derzeit bei einem Wert von 37,72 gehandelt. Pessimisten sahen das Rohöl sogar schon um die 30$-Marke schleichen – ob es diese Marke zum Ende des Jahres nocht erreicht ist fraglich.

2009 lässt die Anleger jedoch frohen Mutes nach vorn schauen, in eine neue Welt mit einer erstarkenden Wirtschaft – auch, wenn eine entgültige Erholung wahrscheinlich nicht einmal in der 4-jährigen Wahlperiode Obamas zu erreichen ist.

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27. Dezember 2008