Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland versuchte, den Menschen in seiner Weihnachtsansprache Mut zu machen. Er brachte noch einmal auf den Punkt, was verschiedene Wirtschaftsexperten in den letzten Tagen auch schon ausgesprochen haben. Die deutsche Wirtschaft ist auf die Krise deutlich besser vorbereitet, als man dachte.

Das liegt nach Meinung der Wirtschaftsweisen vor allem daran, dass in Europa und vor allem in Deutschland ein großer Teil des Bruttosozialproduktes in kleineren und mittleren Unternehmen erwirtschaftet wird, die sich deutlich schneller an veränderte Bedingungen anpassen können. Horst Köhler betonte, dass jetzt vor allem kreative Ideen zur Bewältigung der Krise gefordert sind. Auch sieht er in der Krise, die Chance, dass die Länder Europas und in die Staaten in aller Welt näher aneinander rücken. Statt sich gegenseitig zu bekämpfen, sollte man zusammen arbeiten und gemeinsam in die Zukunft schauen. Nur so sei die gegenwärtige Situation weltweit ohne große Schäden zu bewältigen.

Daraus sollte jeder für sich das Fazit ziehen, dass es mit Jammern über die Auswirkungen der Krise nicht getan ist. Sicher ist es eine schwere Situation, wenn man vom Chef als „Weihnachtsgeschenk“ die Kündigung bekommen hat, doch dann sollte man nicht resignieren, sondern schauen, wie man sich den veränderten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt anpassen kann. Es ist davon auszugehen, dass die Agentur für Arbeit in den nächsten Monaten wieder verstärkt auf Umschulungen und Weiterbildungen setzen wird, um die Menschen auf die fachlichen Anforderungen der Zukunft vorbereiten zu können.

Hoffnung und Kreativität heißen die Zauberworte der nächsten Monate.

In diesem Sinne wünschen wir im Namen aller unserer Autoren ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

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25. Dezember 2008