Am letzten Dienstagnachmittag wurden die in den Vereinigten Staaten erwarteten Konjunkturdaten bekannt gegeben. Zur großen Überraschung der meisten Analysten und Marktteilnehmer, fielen die Daten besser als erwartet aus. Aufgrund der positiven Nachrichten aus den USA, gab der Euro gegenüber der amerikanischen Landeswährung etwas nach. Und das obwohl die Experten von den Daten keine Impulse für die Forex-Trades erwarteten. Dennoch hielt sich die europäische Gemeinschaftswährung deutlich über der 1,39 Dollar Marke, nachdem sie bereits Dienstag Mittag die 1,40 Dollar Marke vom Morgen unterschritten hatte. Gegenüber dem Japanischen Yen konnte der Greenback an dem Handelstag ebenfalls wieder etwas Spielraum nach oben gewinnen.

Auf der Konjunkturdatenagenda in den USA standen unter anderem der Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan. Hierbei handelte es sich um die zweite Befragung der amerikanischen Konsumenten im laufenden Monat Dezember. Die Auswertung ergab, dass sich das Verbrauchervertrauen gegenüber der ersten Befragung leicht verbessert hat. Der Gesamtindex lag demnach bei 60,1 Punkten. Bei der vorläufigen Festlegung Anfang Dezember hat man noch einen Wert von 59,1 Punkten als Basis ermittelt. Damit übertraf der Index die Erwartungen der Experten, die für den Monat nur von einem Wert von bis zu 58,5 Punkten ausgingen. Im Vormonat November lag der Index noch bei 55,3 Punkten.

Weiterhin wurden Dienstag noch einige wichtige Immobilienmarktdaten bekannt gegeben, so zum Beispiel die Zahlen zu den Neubauverkäufen und den Verkäufen bereits bestehender Häuser für den Monat November. Leider zeigt sich auf dem zuletzt arg gebeutelten Immobilienmarkt der Vereinigten Staaten noch immer keine Besserung. Die Zahl der Baugenehmigungen ist weiter rückläufig, die Zahlen der Neubauverkäufe und der Verkäufe bereits bestehender Immobilien sind ebenfalls weiter rückläufig.

Darüber hinaus wurden auch die Zahlen für das amerikanische Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal des laufenden Jahres vorgestellt. Demnach ist die Wirtschaftsleistung in den Vereinigten Staaten zurückgegangen. Damit bestätigte heute das amerikanische Handelsministerium die bisherigen vorläufigen Schätzungen. Gegenüber dem zweiten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Prozent, nachdem es um Vorquartal noch um 2,8 Prozent gewachsen ist.

Nach Meinung der Analysten sollten die Wechselkursbewegungen nicht überbewertet werden. Die geringen Handelsvolumina würden in dieser Zeit zu überzeichneten Reaktionen an den Forex-Märkten führen.

 

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25. Dezember 2008