Der heutige Handelstag ist geprägt von wenig Bewegung und Veränderung auf den Forex-Märkten. Gegenüber dem heutigen Handelsbeginn, verlor der Euro im Laufe des Vormittags ein wenig an Wert. Startete die europäische Gemeinschaftswährung noch heute morgen um die 1,40 Dollar Marke, so bewegte sie sich zur Mittagszeit um die 1,39 Dollar Marke. Am Mittag legte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für das Währungskurspaar EURUSD auf 1,3991 Dollar fest. Das entspricht einem leichten Anstieg um 0,26 Prozent zum Vortag. In der Wechselkurspaarung EURGBP wurde der Referenzkurs auf 0,9463 Pence pro Euro festgelegt. Das entspricht einer Steigerung zum Vortag um 0,54 Prozent. In der Wechselkurspaarung EURCHF lag der Referenzkurs heute bei 1,5223 Schweizer Franken. Damit verlor der Euro 0,28 Prozent gegenüber dem Vortag. Gegenüber dem Japanischen Yen wurde der Referenzkurs mit 125,96 Yen festgelegt, was einer minimalen Steigerung von 0,12 Prozent zum Vortag gleich kommt.

Bisher gab es keine größeren Impulse für die Forex-Märkte, bedingt durch fundamentale Konjunkturdaten. Im Laufe des heutigen Dienstagnachmittags stehen die neuesten Daten zum Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten zur Publikation an. Weiterhin werden die Daten zum amerikanischen Bruttoinlandsprodukts für das dritte Quartal 2008 und der Index zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan bekannt gegeben. Bei den beiden letzten Ereignissen handelt es sich jedoch um Daten, die in der Wichtigkeit für die Forex-Märkte in zweiter und dritter Reihe stehen. Daher werden von diesen Daten kaum Impulse für die heutigen Forex-Trades erwartet.

Aus der Perspektive der charttechnisch orientierten Anleger, wird der nächste Widerstand für den Euro auch weiterhin bei 1,4410 Dollar gesehen. Unterstützung wird die europäische Gemeinschaftswährung erst bei einem Stand von 1,3511 Dollar finden.

Gegenwärtig neigt die japanische Landeswährung zu einer leichten Schwäche. Zur Zeit kursieren auf den Forex-Märkten vermehrt die Gerüchte, wonach sich die japanische Regierung zu einer Intervention am Devisenmarkt entschließen könnte. Erst vor wenigen Tagen schockte das japanische Vorzeigeunternehmen Toyota die Anleger und Märkte mit der Nachricht, erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges einen Verlust für das gesamte noch laufende Geschäftsjahr ausweisen zu müssen. Mit dieser Ankündigung wurde einmal mehr den Entscheidern und Investoren in Politik und Wirtschaft die offensichtliche Problematik der japanischen Exportindustrie vor Augen geführt. Entschließt sich die japanische Regierung tatsächlich zu einem Eingriff, dann wäre es die erste Intervention seit fast vier Jahren.

 

Teile und hab Spaß Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
24. Dezember 2008