Der Euro pendelte sich zum Ende des europäisch dominierten Forex-Trades bei 1,40 Dollar ein. Der ruhige Handel spiegelte die aktuelle dünne Liquidität der Märkte wieder. Am späten Montagnachmittag war der Euro 1,3995 Dollar wert. Damit hatte die europäische Gemeinschaftswährung wieder ihren Ausgangspunkt vom Morgen erreicht. Zeitweise konnte der Euro gegen Mittag über die 1,41 Dollar Marke steigen. Die Kursgewinne konnte die europäische Gemeinschaftswährung dennoch nicht halten. Am Mittag legte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für die Währungspaarung EURUSD mit 1,3970 Dollar bzw. 0,7158 Euro fest. Am Freitag wurde der Referenzkurs auf 1,3940 Dollar bzw. 0,7174 Euro festgelegt.

Die Umsätze gestalteten sich heute sehr dünn, was vor dem Hintergrund des nahenden Weihnachtsfestes auch nicht verwundert. Bereits vor einigen Tagen haben sich die meisten Marktteilnehmer vom Forex-Trade für dieses Jahr verabschiedet. Laut Analysten Meinung lassen sich dadurch auch die hohen Kursgewinne des Euros in der letzten Woche erklären. Bei geringerer Liquidität fallen bereits kleinere Transaktionen stärker ins Gewicht. Weitere Impulse für die Forex-Märkte durch fundamentale Konjunkturdaten gab es heute nicht.

Selbst die jüngsten Konjunkturdaten aus Deutschland, zum Beispiel zur Verbraucherstimmung oder die neuesten Konjunkturprognosen, konnten die Kurse in den letzten Tage kaum bewegen. Der GfK Konsumklimaindex für den Monat Dezember stagnierte, da in der Industrie bereits deutliche rezessive Tendenzen zu spüren sind, im Einzelhandel jedoch die Auswirkungen der Krise noch nicht zu spüren sind. Darauf lässt jedenfalls die Stimmungslage des Einzelhandels kurz vor dem Weihnachtsfest schließen. Unterdessen löste das Institut für Weltwirtschaft in Kiel eine neue Diskussion über die Prognosen zur Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland. Das IfW veröffentlichte seine neueste Prognose zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und zeichnete ein düsteres Bild für das kommende Jahr 2009. Die Experten des IfWs rechnen mit einer Schrumpfung der Wirtschaft um 2,7 Prozent. Damit lieferten die Kieler Analysten die düsterste aller Prognosen der deutschen Forschungsinstitute.

In der Eurozone wurde heute in Belgien der Geschäftsklimaindex bekannt gegeben, der man eine Vorlauffunktion für den Euroraum zurechnet. Der Index fiel historisch schwach aus, hatte aber keinen Einfluss auf die heutigen Forex-Trades.

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24. Dezember 2008