Die amerikanische Zentralbank senkte am Dienstag mal wieder die Leitzinsen. Dabei staunten einige Forex Broker nicht schlecht, als die konkreten Zahlen veröffentlicht wurden. Der amerikanische Leitzinssatz liegt derzeit gerade einmal noch bei 0,25 Prozent. Viel Spielraum bleibt da nicht mehr, den man nutzen könnte, um der Konjunktur einen Schubs zu verpassen. Auch der Diskontsatz wurde drastisch zurück genommen. Er liegt jetzt nur noch bei 0,5 Prozent.

Prompt reagierte der Amerikanische Dollar im Forex Trading und quittierte die Zinssenkung mit einem heftigen Absturz gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung. Diese Wertsenkungen waren zwar absehbar gewesen, doch kam hier zum Tragen, dass die Zinssenkung deutlich höher ausgefallen ist, als die Experten im Vorfeld prognostiziert hatten.

Am Mittwoch dürften die Ölpreise ziemlichen Einfluss auf das Forex Trading haben, denn in Algerien steht ein Treffen der OPEC Staaten an, wo man erneut eine Reduzierung der Förderquoten vor dem Hintergrund einer Preisstabilisierung und Preiserhöhung für Rohöl ins Auge fassen möchte. Dabei spekulieren die Experten recht offen über Senkungen, die einen zweistelligen Prozentbereich ausmachen könnten.

Das sollte nun aber für die Autofahrer kein Grund sein, sofort zur Tankstelle zu fahren und Treibstoff zu bunkern. Mögliche Preiserhöhungen dürften sich erst mit zeitlicher Verzögerung auswirken, denn im Moment betreffen die Ölkäufe Lieferungen, die erst Ende Januar bzw. Anfang Februar 2009 zur Auslieferung kommen. Sicher ist auch die Bundesregierung hier an einer Preiserhöhung interessiert, die zwar den Bürgern höhere Kosten aufbürdet, dem Staatshaushalt allerdings höhere Steuereinnahmen beschert, die gerade jetzt dringend benötigt werden.

Teile und hab Spaß Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
17. Dezember 2008