Der amerikanische Betrugsfall Madoff scheint nicht nur den Forex Brokern mächtig auf den Magen geschlagen zu haben. Auch die Aktienhändler scheinen erschüttert zu sein, denn Dow Jones und Nasdaq gaben am Montag kräftig nach. Sicher hatte auch der DAX zu kämpfen, doch er ging mit einem Minus von 0,2 Prozent durchs Ziel, währen Nasdaq immerhin den zehnfachen Prozentsatz an Verlusten einstecken musste. Die wissenden Forex Broker wundert das nicht, denn immerhin war der betrügerische amerikanische Finanzhai lange Zeit der Chefmanager der Nasdaq.

Der absolute Gewinner im Forex Trading war am Montag der Euro. Er konnte allen Leitwährungen gegenüber kräftig zulegen. Das höchste Plus verzeichnete er mit 2,45 Prozent gegenüber dem Hongkong Dollar, dicht gefolgt vom amerikanischen Dollar, dem gegenüber er sich im Forex Trading einen Vorteil von knapp 2,4 Prozent sichern konnte. Lediglich beim Gewinn gegenüber dem Schweizer Franken blieb er unter der Ein- Prozent- Grenze.

Schaut man sich die weltweite Statistik des Forex Trading am Montag an, dann fällt auf, dass die europäische Gemeinschaftswährung nur gegenüber dem bulgarischen Lew und dem Pfund Sterling Verluste einstecken musste. Ansonsten wiesen die Charts durchgängig nach oben zeigende Kurven auf, die an einigen Stellen Kursgewinne von mehr als zwei Prozent offenbarten. Zu den deutlichsten Verlierern gegenüber dem Euro gehörten neben vielen anderen der amerikanische Dollar, der arabische Dirham, die türkische Lira, der afrikanische Rand, der Saudi Rial, der russische Rubel und die Mauritius Rupie, die immerhin einen Verlust von mehr als drei Prozent hinnehmen musste.

Zur Stabilität und sogar weiteren Steigerungen des Euro im Forex Trading dürften auch die Signale beitragen, die aus der deutschen Politik kommen. Die sonntägliche Kanzleramtsrunde brachte einige interessante Ansätze, die vor allem die Arbeitsmarktsituation entlasten könnten. Auch sind sich die Politiker weitgehend einig, dass bereits angedachte Investitionen der öffentlichen Hand vorzeitig in Auftrag gegeben werden sollen, um der Wirtschaft weitere positive Impulse zu geben. 

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16. Dezember 2008