Es geht wieder rückwärts. Dabei hat der Dollar doch jedem wirtschaftlichen Sturm, jeder politischen Ungereimtheit Stand gehalten. Scheinbar wie ein Koloss von Fels bahnte sich der Dollar seinen Weg durch alle Schwierigkeiten und Tiefs der Weltwirtschaftskrise und machte gut plus. Doch mit einem Mal sieht das ganz anders aus. Die letzte Woche sah für den US Dollar nämlich alles andere als rosig aus. Die amerikanische Währung musste gegenüber dem Euro sogar mehr als 650 Punkte Rückgang vorweisen und auch gegenüber den anderen Hauptwährungen gab es deutliche Verluste. Im Vergleich zum Euro steht der Dollar derzeit bei 1,3644, gegenüber dem Japanischen Yen ist der Wert bei 90,73. Das Wertepaar Britischer Pfund und US Dollar bewegt sich derzeit um den Wert von 1,5300.

Der Euro hingegen kann sich damit rühmen die stärkste Handelswoche im Vergleich zum US-Dollar zu haben, die er jemals verzeichnen konnte. In dieser Woche gab es ein Plus für den Euro, welches die 5% Marke überschritt. Dies liegt zum einen daran, dass der Dollar eine wirklich schlechte Wirtschaftswoche hatte. Zum anderen jedoch liegt es daran, dass aus der Europazone wesentlich positivere Wirtschaftsnews kamen.

Am Mittwoch ist es soweit. Die OPEC kommt in Algerien zusammen und berät über die Zukunft des Rohöls und der Rohölförderung. In den letzten Wochen und Monaten musste das Barrel Rohöl mehr als 60% Prozent seines ehemaligen Wertes einbüßen. Erst in den letzten Tagen kam es zu einer kleinen Erholung des Rohölpreises. Derzeit wird das Barrel Rohöl ungefähr bei 44,50 $ gehandelt. Dies ist im Vergleich zu den letzten Wochen eine Steigerung von gut 13% – nicht zuletzt dadurch hervorgerufen, dass Saudi Arabien als einer der größten Erdölexporteure ebenso bekanntgegeben hat, seine Rohölfördermenge einschränken zu wollen. Desweiteren geht es mit der Planung des Riesen-Rettungspaketes für die Automobilindustrie immer weiter vorran, so dass der Ölbedarf in nächster Zeit vielleicht wieder ansteigen dürfte.

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15. Dezember 2008