In der Automobilindustrie werden derzeit die Weichen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gestellt. Die Adam Opel AG hatte auf Grund wirtschaftlicher Schwierigkeiten des Mutterkonzerns, die auch das deutsche Unternehmen stark belasten, bei der Bundesregierung um Unterstützung gebeten. Inzwischen spricht man bereits offen von einem Hilfsbedarf von 1,8 Milliarden Euro. Das hat zu heftigen Diskussionen nicht nur im Kreise der Forex Broker geführt. Eines der zu lösenden Probleme ist, zu verhindern, dass die Hilfen dem amerikanischen General Motors zugute kommen. Eine weitere mögliche Folge ist, dass die anderen Automobilbauer mit Hilfsersuchen nachziehen, weil sie ebenfalls wirtschaftlich schwer zu kämpfen haben. Das könnte bei der Bundsregierung Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe nach sich ziehen. Allerdings darf man bei der Beurteilung der aktuellen Lage und des Standpunkts der Bundesregierung nicht unter den Tisch fallen lassen, dass der mögliche Erhalt von unzähligen Arbeitsplätzen daran hängt. Eine drohende Insolvenz und daraus folgende Schließung der Opel AG würde nicht nur die Mitarbeiter des Unternehmens betreffen, sondern auch mehrere Zehntausend Arbeitsplätze in anderen Firmen betreffen. Neben den Zulieferern für Elektronik und andere Bauteile könnte der Verlust dieses Abnehmers auch die Stahlindustrie hart treffen. Hier käme eine Lawine ins Rollen, deren wirtschaftliche Folgen man sich gar nicht vor Augen führen mag. Deshalb wird derzeit überlegt, welche Wege möglich wären, die Opel AG aus dem Verbund von General Motors heraus zu lösen. Über die Gewährung der gewünschten Bürgschaften durch die Bundesregierung allein ist das nicht zu schaffen. Denkbar wäre hier ein Weg, mit dem der französische Staatspräsident vor einigen Wochen nicht nur die Forex Broker überrascht hatte. Er sprach davon, dass zur Erhaltung der Wirtschaftskraft aus staatlichen Fonds unterbewertete Aktien aufgekauft werden sollten. Ein solcher Weg wäre theoretisch auch bei Opel denkbar. Wenn es zu Beginn des Jahres wirklich zur Insolvenz käme, würden die Aktien schlagartig in den Keller rutschen und man könnte sich auf diesem Weg über die Übernahme entsprechender Aktienanteile die Kontrolle über das Unternehmen sichern.

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19. November 2008