Black Friday nennt man in den USA den Tag welcher nach dem dortigen Thanksgiving kommt. Hier startet die Weihnachtssaison, da viele US – Amerikaner diesen Tag frei nehmen um länger mit der Familie zusammen sein zu können. Dies ist auch der Tag an dem der Einzelhandel am meisten Profit macht, da in den USA an diesem Tag bereits die Weihnachtsvorbereitungen gemacht werden. Daher erwarten Experten an diesem Tag jedes Jahr Kursschwankungen. Auch rechnet man an dem Tag mit einem höheren Handelsvolumen als an anderen Tagen.  Ein Aufschwung für die Wirtschaft ist hier allerdings als kurzfristig anzusehen, da  viele Menschen in dieser Zeit sehr viel ihres Geldes ausgeben. Den japanischen Yen hingegen stört der Black Friday nicht wirklich, hier sind nur sehr selten höhere Schwankungen zu erkennen. So rutscht der US – Dollar gegenüber des japanischen Yens oft in diesem Zeitraum ab, jedoch legt er wenn man ihn mit dem Euro vergleicht dort in jedem Falle zu. Durch die konjunktionellen Begebenheiten haben die Anleger noch nicht ihr Vertrauen wieder gefunden, sodass auch weniger gehandelt wird als sonst. Der US – Dollar scheint sich jedoch wenn man ihn mit verschiedenen Währungen vergleicht durchaus wieder zu bekrabbeln. Gerade am Ende eines jeden Tages an dem gehandelt wird, ist dies zu sehen. Auch wenn die Anleger derzeit jedes Risiko scheuen, scheint der US – Dollar doch die Devise zu sein welche schlussendlich von dieser Situation wirklich profitiert. Der US – Dollar schien bislang trotz der Krise noch recht sicher für Anleger zu sein. Jedoch durch die vielen Finanzhilfen des Staates, kommt man nicht umher sich um den US – Dollar Sorgen zu machen. Der US – Staat meint dies in keiner Weise böse, der Staat will lediglich einer Rezession aus dem Weg gehen. Doch die Anleger die noch vor kurzem auf den US – Dollar geschworen haben, investieren nun lieber in den weitaus sichereren japanischen Yen. 2008 wurden nur wenige Indikatoren nach dem Black Friday veröffentlicht. Jedoch wird als sehr wichtig angesehen das sich der zukünftige Präsident der USA Barack Obama mit dem ehemaligen Chef der Notenbank Paul Volcker getroffen hat. Beide wollen sich zusammentun und ein Team von Experten damit beschäftigen die USA aus der Finanzkrise heraus zu führen. Alle Anleger, Broker, Spekulanten und Experten haben dieses Treffen sehr aufmerksam beobachtet. Auch sehr wichtig sind natürlich sämtliche Entwicklungen welche sich aus der Eurozone melden, genauso wie aus Asien. Hier wird geraten, dass man diese beiden Dinge nicht außer Acht lassen sollte. Da diese beiden Tatsachen durchaus die Tendenzen des US – Dollars mitbestimmen können. Es wird davon ausgegangen das sich der Dollar erneut mit heftigen Kursschwankungen auseinandersetzen muss. Noch nie war die Verbraucherstimmung in Europa derart niedrig seit 1993.Selbst die 200 Milliarden welche die Europäische Kommission genehmigt hatten um die Wirtschaft wiederum in Schwung zu bringen konnten dies kaum ändern, der Euro machte kaum Schritte nach oben. Es kam zwar zu einer kurzfristigen Erholung des Euros gegenüber des US – Dollars, jedoch wurden auch kurze Zeit später Zahlen aus der Wirtschaft veröffentlichen, die derart schlecht waren, so dass der Euro auf das alte Tief zurück sank.

 

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12. Dezember 2008