Nach den gestrigen hohen Kursverlusten des Euro, wird für heute eine Erholung am Finanzmarkt erwartet. Zwar stecken immer noch die zahlreichen Anzeichen für eine Schwächung der Weltwirtschaft in den Köpfen der Anleger, doch wird sich dieser Trend in den gegenwärtigen Stunden ein wenig verbessern. Betrachtet man die negativen Anzeichen, ohne dabei auf die Möglichkeit der Besserung zu achten, ergeben sich einige Botschaften, die einige Anleger verscheuchen könnten. Aufgrund des weltweiten Rückgangs von Kaufkraft und Import/Export-Geschäften, musste die Wall Street gestern erhebliche Verluste abzeichnen. Der Dow-Jones-Index musste gestern folglich mit einem Minus von 2,6 Prozent schließen. Der Nikkei-225-Index unterlag ebenso einem Verlust von etwa 2,3 Prozent. Deutsche Banken mit ihren Aktien stehen heute wohl im Mittelpunkt vieler Beobachter. Nachdem die Citygroup angekündigt hatte, 53.000 Arbeitsplätze weltweit zu streichen, wirkte sich diese Tatsache immens auf die Wall Street aus. Der Massenverkauf von Titeln aus der Finanzbranche war eine der Reaktionen der Wall Street. Ebenso entstand großer Druck auf die Aktie von Banken in Tokio. Bei dem Großkonzern Bayer wirkt sich Rückläufigkeit des DAX ebenso stark aus. Es wird mit kleineren Verkaufszahlen in der Kunststoffsparte gerechnet. Somit dürften die Aktien von Bayer ebenso zunächst fallen. Der Euro ist heute wieder unter die Grenze von 1.26 US-Dollar gefallen. Der Dollar kostet somit 0,7935 Euro, der EURUSD lag am Morgen bei 1.2595 Dollar. Aufklärung über den zukünftigen Verlauf der globalen Finanzwirtschaft soll neben dem G-20 Gipfel der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke geben. Hierzu ist eine Rede vor dem amerikanischen Repräsentantenhaus veranschlagt worden. Vor dem Finanzausschuss soll zum einen Klarheit über die gegenwärtige Finanzsituation geschaffen werden, zum anderen wird explizit auf die Geldwirtschaft der großen Finanzstaaten eingegangen, wobei die gegenwärtige global-wirtschaftliche Lage einer grundlegenden Prüfung unterzogen werden soll. Die Börse in Tokio ist ebenso von Sorgen in Bezug auf eine Rezession geplagt. Die japanischen Aktienmärkte mussten über das Wochenende und dem Wochenanfang über Verluste klagen. Kursverluste stellten sich hier hauptsächlich bei großen Banken und Exporteuren im technologischen Sektor ein. Das oben erwähnte Minus des Nikkei-225-Index um 2,3 Prozent wirkte sich im Folgenden auch auf Hongkong, Südkorea, Singapur und Taiwan sehr negativ aus. Neben Stimmen voll positiver Einschätzungen werden jedoch auch sehr kritische Töne laut. So äußerte sich etwa die japanische Regierung offen über den Abwärtstrend am Markt und verlautete die Rezession des eigenen Landes.

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18. November 2008