Der Euro eröffnete am Dienstag bei 1,2875 US-Dollar nach den Höchstkursen des Wochenbeginns. Der US-Dollar stand gegen den Yen auf 92.60. Euro/Yen standen bei 119,15 und Euro/Franken bei 1.5580. Vergangenen Montag standen wieder wichtige Wirtschaftszahlen zur Veröffentlichung an. So konnte ein Rückgang um 2,1 Prozent konstatiert werden. So stehen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr noch schlimmer dar, ein Jahresvergleich ergab einen Rückgang von 3,9 Prozent. Die Produktion scheint immer schlechter zu laufen und weitere Einbrüche in den Produktionszahlen sind angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftslage nur sehr wahrscheinlich. In Japan ist genau die selbe Tendenz zu verzeichnen, doch hat es diesen Staat noch etwas schlimmer erwischt. Große Unternehmen kündigten weitreichende Stellenstreichungen an. So entließ Sony mittlerweile 8000 Mitarbeiter. Nach Aussagen japanischer und asiatischer Wirtschaftsexperten sollen diese Zahlen nur der Anfang einer enorm großen Kündigungswelle sein. In den nächsten Wochen wird sich herausstellen, wie die wirtschaftlichen Entwicklungen Japans sich einerseits auf die asiatische Welt und andererseits auf das globale Wirtschaftssystem auswirken wird.

Trotz des stetigen Rückgangs der Produktionszahlen in Deutschland wie auch allgemein im gesamten europäischen Bereich bleibt der Euro weiterhin einer der großen Favoriten von Devisenhändlern. Zwar wirken die derzeitigen wirtschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen ein wenig abschreckend auf interessierte Anleger, doch die alten Hasen können nach wie vor satte Gewinne aus den Auf- und Abschwüngen der Währungen heraus ziehen. Eigentlich ist die logische Konsequenz einer solchen wirtschaftlichen Entwicklung der Rückgang von Vertrauen bei Anlegern, doch in diesen Tagen können durch die stattfindenden Schwankungen Vorteile erwirkt werden, die bei einer ruhigen globalen Wirtschaftslage kaum möglich wären. Der Euro bietet also nach wie vor eine sichere Möglichkeit, gewinnbringend zu investieren. Diese Tendenz wird in der nächsten Zeit kaum Änderungen unterworfen sein. Die einzige Möglichkeit, dass der Euro wieder von seinem stabilen Kurs abrutschen würde, ergäbe sich aus einer Unterschreitung des Unterstützungsniveaus von 1,2540.

 

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10. Dezember 2008