Zu Beginn des europäisch geprägten Devisenhandels legte der Euro am Montag einen guten Start hin. Bei Handelsbeginn kostete der Euro 1,2815 Dollar, während der Dollar 0,7803 Euro kostete. Die europäische Gemeinschaftswährung konnte vor allem von den Gewinnen der asiatischen Aktienmärkte profitieren. Nicht nur die Forex-Trades mit dem Euro konnten von dieser Vorlage profitieren, sondern auch die europäischen Aktienmärkte. In der letzten Zeit war der Forex-Trade geprägt durch die Risikovermeidung der Investoren. Zur ist die Risikoneigung leicht gestiegen, was sich momentan in den gestiegenen Wechselkursen zeigt.

Dennoch könnte der Anstieg des Kurses nur von kurzer Dauer sein. Analysten und Experten erwarten einen weiter steigenden Verkaufsdruck auf die europäische Gemeinschaftswährung. Die Anzeichen werden vor allem im leichten Nachgeben des Euros gegenüber dem Dollar in der letzten Woche gesehen. Trotz schlechter Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten, konnte der Euro davon nicht profitieren und verlor gegenüber dem Dollar. Die amerikanische Währung gilt bei vielen Anlegern nach wie vor als sicherer Hafen, auch in Zeiten der Krise, die in den USA ihren Ursprung nahm.

Einige Analysten der Bank of New York Mellon erwarten sogar, dass sich der Dollar in Zeiten der Rezession zur gefragtesten Währung entwickeln könnte. Die Bank prognostiziert eine langfristige Erholung des Dollar-Kurses. Sie sehen den Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bei 1,25 Dollar zum Ende des Jahres.

In dieser Woche werden in den USA und in der Eurozone einige wichtigen Konjunkturdaten bekannt gegeben. Es werden von einigen Daten bedeutende Impulse für die Forex-Märkte erwartet. Vor allem aber dürften sie den Sicherheitsbedürfnissen vieler Investoren weiter stärken. Am Freitag dieser Woche wird der Bericht zur europäischen Industrie erwartet. Voraussichtlich werden die Daten aufzeigen, dass auch im Euroraum die Industrieproduktion im Monat Oktober weiter zurückgefahren wurde. Für die Vereinigten Staaten rechnen die Ökonomen mit einem weiteren Nachlassen der Umsätze im amerikanischen Einzelhandel.

In den letzten Wochen ist zu beobachten, dass vor allem der Dollar von den schwachen amerikanischen Konjunkturdaten profitiert. Die amerikanische Währung genießt bei den Anlegern auf den Forex-Märkten nach wie vor ein hohes Vertrauen. Daher flüchten immer noch viele Anleger lieber in den Dollar als in den Euro. Der Euro hat gegenüber dem Greenback fast ein Fünftel an Wert verloren, nachdem der Euro auf seinem bisherigen Rekordniveau fast 1,60 Dollar Wert war.

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08. Dezember 2008