Aufgrund der derzeitigen Wirtschafts- und Börsenlage konnten der Japanische Yen, ebenso wie der Euro, gestern beide gegenüber den Hauptwährungen Boden gut machen. So wie von Experten erwartet hält die japanische Regierung weiterhin an ihrem Leitzins fest. Es wird also in nächster Zeit keine Senkungen oder Erhöhungen geben. Japans Leitzins, der zur Zeit bei 0,3% liegt ist dieser Tage einer der niedrigsten Leitzinse weltweit.

Zudem verkündete die BoJ, die Bank of Japan, gestern, dass ein Hilfspaket in Angriff genommen werden soll. Diese 32 Mia. $ sollen zur Rettung von angeschlagenen Unternehmen eingesetzt werden. Alles in allem sieht es also danach aus, als ob der Yen seinen Aufwärtstrend weiterhin beibehalten solle. Dieses Phänomen ist schon in vergangenen Wirtschaftskrisen aufgetreten, als der Yen Profit machte, während die europäischen Industrienationen zu kämpfen hatten.

Doch auch der Euro konnte sich gestern gegenüber den Hauptwährungen beweisen. So konnte er gegenüber dem US-Dollar gestern 0,7% gut machen.

Am gestrigen Tag war die einzige Neuigkeit für die Eurozone die Veröffentlichung des Erzeugerpreisindex – der im Allgemeinen so ausfiel, wie von Experten erwartet. Die Analysten meinen, dass der Rückgang des Erzeugerpreisindex ein weiterer Schritt in Richtung der weiteren Leitzinssenkung ist, die sich deutlich bemerkbar machen sollte. Die Veröffentlichung der Erzeugerpreise sind ein sehr wichtiger Faktor in der Wirtschaft, da letztendlich meist die Verbraucher darunter leiden. Bei einem Preisanstieg müsste die Gewinnspanne des Einzelhandels dezimiert werden, denn andernfalls schlüge diese Erhöhung auf die Preise für die Verbraucher. Der Erzeugerpreisindex besitzt somit auch einen entscheidenen Einfluss auf den Inflationsdruck.

Beim Gold sieht es derzeit aus wie in einem gut durchdachtem Vergnügungspark. Immer dann, wenn es nach einem absoluten Aufschwung aussieht, geht es in die andere Richtung und umgekehrt. Nach dem Positivtrend, der die Unze Gold die 800er-Marke durchbrechen ließ ging es bergab bis unter den Wert von 765.00. Doch derzeit sieht alles danach aus, als würde sich das Gold wieder erholen. Nächstes Ziel ist womöglich die 780er-Marke – hier böte sich Anlegern vielleicht die Chance auf gute Profite.

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04. Dezember 2008