Die neue Woche beginnt auf dem Forex Market mit einem riesigen Konjunkturprogramm. Die chinesische Regierung hat angekündigt, dass bis 2010 knapp 600 Milliarden US Dollar ausgeschüttet werden sollen. Das ist ungefährt ein Hunterstel der weltweiten Wirtschaftsleistung, die in einem gesamten Jahr erbracht wird, bzw. 20% des chinesischen Leistungsvermögens eines Jahres. So gibt es in Fernost neben dem Konjunkturprogramm Japans also ein zweites großes Finanzpaket. Zusammen bringen Japan und China derzeit mehr als 850 Milliarden US Dollar Hilfe auf, was ungefähr 1,5% der Weltwirtschaftsleistung eines Jahres entspricht. Doch wird das nicht alles an geleisteter Wirtschaftshilfe sein, denn auch aus den USA und Europa ist sicherlich noch einiges zu erwarten. Es ist also durchaus möglich, dass mehr als eine Billionen, um genau zu sein sogar 1,5 Billionen US Dollar, was sage und schreibe 1.500 Milliarden US Dollar sind, an Konjunkturhilfe bis zum Jahre 2010 geleistet wird. Eine aggressive Wirtschaftshilfe, wie sie die Welt in dem Maße wohl vorher noch nie gesehen hat. Eindeutige Zeichen dafür, dass wohl auch die Politiker der Welt mittlerweile begriffen haben, dass es um weit mehr geht, als man erst annahm. Die Märkte, die Wirtschaft, all das muss stabilisiert werden, damit wir wieder in einer voll funktionstüchtigen Marktwirtschaft leben und handeln können, denn so wie es derzeit aussieht, gibt es zu viel Einfluss von Seiten der Politik. Kurse und Kursschwankungen werden durch die Konjunkturprogramme maßgeblich beeinflusst und stören den freien Markt. Als Tagesverlierer des Vormittags geht der Schweizer Franken gegenüber dem Australischen Dollar (CHFAUD) in die neue Woche. Der aktuelle Wert des Kurses liegt um 1,2330 – somit 1,93 % schwächer als noch am Ende der vorigen Woche. Auch Kursschwach sind derzeit der Japanische Yen und der Schweizer Franken (JPYCHF), ebenso wie der US-Dollar gegen den Kanadischen Dollar (USDCAD) und der US-Dollar im Paar mit dem Euro (USDEUR).

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16. November 2008