Der Futures ist dem inzwischen bekannten Termingeschäft, das auch als Forward bezeichnet wird, sehr ähnlich. Starke Unterscheidungen liegen jedoch darin, dass diese Futures-Positionen dann eine Sicherheitsmarge zur Hinterlegung verlangen, die dann wiederum täglich aufrechterhalten sowie auch verbucht wird.

Wenn dann nämlich auf dem Kontrakt Verluste verzeichnet werden, dann wird der Verlustbetrag nach Börsenschluss dem Margenkonto schlichtweg belastet und damit sind Futures in Bar abgegolten. Das heißt dann, dass ein Austausch von Basis- oder Nennwerten hier dementsprechend nicht stattfindet. Der zweite wesentliche Unterschied zum Termingeschäft besteht darin, dass sämtliche Einzelheiten dieses Kontraktes, also zum Beispiel sowohl der Nennwert als auch Margen und auch das festgelegte Verfalldatum dann nicht von den Vertragsparteien, sondern diesmal ausschließlich von der Börse festgelegt werden.

Aber trotzdem sind Standardverfalldaten auch hier vorhanden und die liegen jeweils an festgelegten Tagen. So liegen die dann hier immer am dritten Mittwoch in den Monaten März, Juni, im September sowie im Dezember – also immer am dritten Mittwoch eines Quartalsendmonats.

Dabei verändern sich dann sowohl Nennwert als auch der Wert pro Basispunkt in den verschiedenen Währungen. Als absolut liquide gelten die Futures-Kontrakte, die dann den Euro, den Yen und den US-Dollar als börsennotierte Währungen mit einbezogen haben.

Die Devisenoptionen bieten neben den Futures und Termingeschäften als Varianten noch andere Möglichkeiten, den Kauf oder auch Verkauf einer Währung in der Zukunft vorzunehmen.

Bei Optionen handelt es sich zunächst einfach um Verträge, bei denen ein Preis festgelegt wurde, zu dem dann die Währung in einem bestimmten Betrag zu einem in der Zukunft liegenden Datum – dem sogenannten Verfalldatum – gekauft wird.

Anders als bei der Regelung beim Forward- oder Futures-Kontrakt ist der Inhaber der Option dann aber nicht zur Transaktion verpflichtet, auf die er eine Option hat. Denn die Option kennzeichnet sich als Recht, aber nicht als Pflicht für den Kauf oder Verkauf. Auch der Preis unterscheidet die Devisenoptionen von Forwards oder Futures, denn der muss hier nicht dem aktuellen Terminkurs entsprechen.

In Europa werden Optionen nur am Verfalltag ausgeübt, während in Amerika aber zu beliebigen Zeitpunkten bis zum Verfalldatum ausgebübt werden darf. Die Calls und Puts sind Optionen unterschiedlicher Art. Beim Call erhält der Käufer das Recht – nicht aber die Pflicht – zu einem bestimmten Datum in der Zukunft zum Ausübungspreis zu kaufen. Der Verkäufer ist aber verpflichtet, diesen Basiswert bis zum festgelegten zukünftigen Datum zu verkaufen, wenn der Käufer dann noch auf seinem Optionsrecht besteht. Das gilt für Puts auch.

Der Innere Wert und der Zeitwert sind zwei Einflüsse, die eine Prämie bestimmen, die der Käufer für seine Option entrichten muss. Hier geht es um den Kurs des Basiswertes und den Zeitwert.

Die sogenannten In-the-money-Option weist dann den sogenannten inneren Wert auf. Sie hat ihre Bezeichnung darin, dass sich die Ausübung der Option durch den Käufer immer dann lohnt, wenn der zugrunde liegende Wechselkurs dann bis zum Verfall der Option keine Veränderung erfährt. Das ist aber recht unwahrscheinlich und wenn der Marktpreis des Basiswertes dann noch unter dem Ausübungspreis liegt, lohnt sich für den Käufer die Ausübung dieser Call-Option überhaupt nicht.

Auf Wechselkurse zu spekulieren kann auf zwei grundsätzliche Arten geschehen. Man kann einerseits über die eigene Bank kaufen, auch der Direct-Broker oder der Emittent der Optionsscheine oder Turbozertifikate kann der Handelspartner sein. Oder aber der Handel erfolgt über einen Devisenbroker, der auf diese Art von Handel spezialisiert ist. Hier muss ein Konto beim gewählten Broker eröffnet werden, über das die Devisengeschäfte dann künftig abgewickelt werden. Die Termingeschäftsfähigkeit ist für diese Art von Geschäften natürlich die Voraussetzung.

Teile und hab Spaß Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
04. Dezember 2008