Von überall her kommen die ersten Anzeichen, dass mit Produktionsstopps und Abbau von Arbeitsplätzen von den Unternehmen an der Kostenschraube gedreht wird. Noch bis vor wenigen Wochen freute sich die deutsche Agentur für Arbeit, dass die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen noch immer rückläufig was. Doch das wird sich in den nächsten Monaten drastisch ändern. Allein die Bayerische Landesbank will mehr als fünftausend Stellen in den nächsten Jahren abbauen. Doch das ist nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges, der auf den deutschen Arbeitsmarkt zuzuschwimmen scheint.

Schon jetzt hat die europäische Gemeinschaftswährung reagiert und im Forex Trading gegenüber dem Amerikanischen Dollar, dem Japanischen Yen, dem Hong Kong Dollar und dem Schweizer Franken gegenüber nachgegeben. Am deutlichsten waren die Auswirkungen mit knapp zwei Prozent Verlust beim Yen zu spüren.

Dieser Trend dürfte sich auch heute und morgen noch so fortsetzen, denn auch die Aktienindizes mussten kräftige Verluste hinnehmen. So verlor der DAX immerhin knapp 150 Zähler, beim MDAX waren es sogar knapp 160 Punkte. Der Dow Jones dagegen konnte 102 Zähler Gewinn verbuchen, was sich in den nächsten Stunden in einer Stärkung des Amerikanischen Dollars im Forex Handel niederschlagen dürfte. Dieser dürfte auch davon profitieren, dass der deutsche Maschinenbau in den letzten Wochen deutliche Einbrüche bei den entgegen genommenen Aufträgen einräumen musste.

Inzwischen hat es die nächste Bank mit der Insolvenz erwischt. Die London Scottish Bank musste am Samstag das sprichwörtliche Handtuch werfen. Prompt führte das im Forex Trading dazu, dass die europäische Gemeinschaftswährung dem Englischen Pfund gegenüber ein wenig Boden gutmachen konnte. Daran sieht man, dass der Forex Handel noch immer sehr empfindlich auf die kleinsten Veränderungen reagiert.

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01. Dezember 2008