Die Nachrichten aus aller Welt führen zu unterschiedlichen Reaktionen an den Börsen. Auf manche Botschaften reagieren die Märkte sofort und auf andere später. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass auch im Forex Trading teilweise in Minutenschnelle größere Kursveränderungen möglich sind.

Zu den wichtigsten Signalen für das Forex Trading gehören die Ankündigungen der Zentralbanken über die Anpassung der Leitzinsen. Im Moment sind durchweg Zinssenkungen zu beobachten. Das führt zu zwei Ergebnissen. Auf der einen Seite profitiert die Wirtschaft, weil sich im Normalfall die Kredite für Gewerbe und Privat ebenfalls verbilligen, es sei denn, die Banken haben einen erhöhten Bedarf an flüssigem Kapital, so wie das jetzt als eine Folge der Finanzkrise der Fall ist. Anderseits zwingen die Zentralbanken mit den niedrigen Zinsen die niedergelassenen und Landesbanken dazu, mit ihrem Kapital zu arbeiten. Für sie lohnt es sich nicht mehr, ihr Kapital einfach nur bei den Zentralbanken zu parken.

Das führt dazu, dass die Banken, um Gewinne aus dem Kapital ziehen zu können, die Gelder in Umlauf bringen müssen. In der Folge hat man auch mit grenzwertigen Daten die Chance, einen Kredit zu bekommen, bei dem man das erhöhte Risiko für die Bank jedoch auch mit höheren Zinsen bezahlen muss.

Für die Forex Broker ergibt sich daraus die Gelegenheit, Gewinn durch Kreditspekulationen zu machen. Wenn sie die Sicherheiten haben, von einer Bank zu günstigen Konditionen einen Kredit zu bekommen, dessen Auszahlungssumme sie an anderer Stelle zu höheren Zinsen anlegen können, sind sie auf der Gewinnerseite. Allerdings ist es hierbei wichtig, die Kreditkonditionen so auszuhandeln, dass man jederzeit auf veränderte Marktsituationen reagieren kann.

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30. November 2008