Geld-Devisenhandel-Forex: Geld hat die Menschheit schon vor Jahrtausenden erfunden, doch erst heute lässt sich Geld mit so einer großen Auswahl an Methoden verdienen. Während eins Geld nur im Austausch gegen Waren oder Arbeit den Besitzer wechselte, kann heute Geld auch mit Geld verdient werden. Ein klassisches Beispiel sind natürlich die Banken und Kredite. Fast jeder deutsche Bürger nimmt in seinem Leben einen Kredit auf, unterschieden in Dispositionskredite, Hypotheken und eine Vielzahl anderer Kredite. Auch Geschäfte bieten immer öfter Kredite an, um Kunden zu locken und nebenbei mehr Geld zu verdienen, dank Zinsen. Doch Banken und verstärkt immer mehr Privatpersonen haben weitere Methoden entdeckt, wie sich mit Geld mehr Geld machen lässt. Das Schlüsselwort lautet Spekulation. Nicht nur an der Börse wird spekuliert und Aktien sind nicht das einzige womit sich spekulieren lässt. Selbst auf Geld lässt sich spekulieren. Noch im letzten Jahrhundert wurden die Wechselkurse der einzelnen Nationalwährungen über den Dollar an Gold festgemacht. Der so genannte Goldstandard sollte verhindern, dass die Landeswährung über die Grenzen verschwindet. Doch schon einige Jahrzehnte nach seiner Einführung wurde der Goldstandard wieder abgeschafft. Seit dieser Zeit begann der Handel mit Devisen aufzublühen. Der „Foreign-Exchange-market“ wuchs und wuchs. Vor allem das Tagesvolumen ist in den Jahren gestiegen und mittlerweile wird das Tagesvolumen des Forex auf bis zu 4Billionen Dollar geschätzt. Begünstigt wurde das Wachstum des Forex durch die Erfindung der CFD’s. Diese Differenzkontrakte finden ihren Ursprung in England. Da der Aktienhandel durch eine neue Steuer, die Stamp Duty oder auch Stempelsteuer, behindert wurde, suchten Investoren und Spekulanten nach einer Möglichkeit die Stamp Duty zu umgehen. Im Fall der englischen Börse bestand der Trick der CFD’s darin, dass die Wertpapiere nicht tatsächlich erworben wurden. Es bestand kein Anspruch auf die mit den Aktien verbundenen Rechte. Stattdessen wurde auf einen steigenden oder fallenden Kurs spekuliert. Da nicht das Papier an sich erworben wurde, war es auch nicht nötig, den kompletten Preis zu bezahlen, stattdessen musste nur eine Sicherheitsleistung hinterlegt werden, die in der Regel bei CFD’s ungewöhnlich niedrig ist. Ein großer Teil des bewegten Geldes im Forex wird durch CFD’s ausgemacht. Hier sind Sicherheitsleistungen, in der Regel als Margins bezeichnet, in der Höhe von 0,5% bis 2% die Regel. Der Hauptanteil des Tagesvolumens des Forex dürfte auf Spekulation zurückzuführen sein. Mit steigender Tendenz, da vor allem private Anleger den Forex immer mehr Entdecken. Nicht zuletzt wegen der immer größeren Präsenz im Internet. Obwohl der Forex so jung ist, schließlich hat er sich in seiner heutigen Form erst in den letzten 30 bis 40 Jahren entwickelt, hat sich der Devisenmarkt schon längst fest etabliert ist kaum noch aus der modernen Wirtschaft wegzudenken. Sicherlich werden auch Optimisten die rasante Entwicklung des Forex nach dem Wegfall des Goldstandards nicht vorhergesehen haben. Auch für die zukünftige Entwicklung können keine festen Prognosen getroffen werden. Denn die aktuelle Börsenkrise beeinflusst auch den Forex, doch in welcher Art, lässt sich aufgrund der extrem komplexen Dynamik des Marktes nicht vorhersagen. Die Wirtschaftsprobleme in Amerika wirken sich nicht nur an der Börse aus, sondern stärken auch den Euro, welcher wiederum auf die Wirtschaft zurückwirkt, so sind Wirtschaft, Börse und Forex eng verknüpft.

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13. November 2008