Der Euro notierte am Donnerstagnachmittag bei etwa 1,2900 US-Dollar. Dazu konnten auch gegen den Yen leichte Verluste festgestellt werden. Einer der wichtigen Gründe für die Schwächung des Euro ist wohl höchstwahrscheinlich der „Thanksgiving“-Feiertag in den USA, welcher dem Handel und den amerikanischen Spekulanten wenig Zeit für Aktivität lässt. Auch weiterhin ist der Handel an der Börse als Impulsgeber für den Devisenhandel zu verstehen. Dagegen verzeichnet der Euro eine Art von Immunität gegenüber den kürzlich veröffentlichten Stimmungsindikatoren der Wirtschaftssysteme des europäischen Raumes. Denn, sobald die Aktienkurse steigen, erhöht sich auch die Risikofreude der Anleger und das Geschäft nimmt merklich zu. Somit wird auch die Nachfrage nach dem Euro erst einmal nicht nachlassen werden. In den letzten Wochen konnte sich der Euro einigermaßen stabil halten und pendelte in einem Bereich von 1,25 US-Dollar bis 1,30 US-Dollar. Auch trotz seiner Seitwärtstendenz kann sich der Euro weiterhin behaupten und setzt sich am oberen Ende des oben genannten Bereichs bei 1,2969 US-Dollar fest. Eine sehr lukrative Angelegenheit für Anleger, die Interesse am Euro zeigen, könnte sich durch die Überwindung der derzeitigen Obergrenze von 1,3050 US-Dollar ergeben. Dadurch würde abermals ein vergrößerter Spielraum freigesetzt, aus welchem vermehrt Profite gezogen werden könnten. Da die Entscheidung der Europäischen Zentralbank noch ansteht, welche in der kommenden Woche veröffentlicht werden soll, warten viele Anleger noch auf eine Hiobsbotschaft. Denn die Zinsentscheidung wird mit einer Senkung um 75 Basispunkte prognostiziert. Jedoch würde bereits eine Senkung um 50 Basispunkte einen frequentierteren Handel nach sich ziehen. Der Euro könnte in der nächsten oder erst übernächsten Woche also bis auf 1,32 US-Dollar steigen, sofern sich die Zinsentscheidung im Bereich der prognostizierten Werte einpendelt. Sollte dies der Fall sein, wird sich ein Einkauf in den Euro in der nächsten Zeit als sehr lukrativ erweisen können. Die Feinunze Gold konnte am gestrigen Nachmittag etwas gestärkt aus dem Handel hervor gehen, nachdem ein Vormittags-Fixing von 813, 50 US-Dollar notiert wurde. Am Nachmittag ging die Feinunze jedoch mit 814, 05 US-Dollar wieder ein wenig in die Höhe.

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28. November 2008